| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | ||||
| Landkreis: | Burgenlandkreis | ||||
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Lützen-Wiesengrund | ||||
| Höhe: | 154 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 9,67 km² | ||||
| Einwohner: | 823 (31. Dez. 2007) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 85 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 06679 | ||||
| Vorwahl: | 034441 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | WSF | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 84 600
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| Gemeindegliederung: | 4 Gemeindeteile | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Markt 1 06686 Lützen |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Dietmar Neuhaus | ||||
Zorbau ist eine Gemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Lützen-Wiesengrund mit Sitz in der Stadt Lützen und Außenstelle in Zorbau.
Zu Zorbau gehören die Ortsteile Zörbitz, Gerstewitz und Nellschütz.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ort wurde 1088 erstmals erwähnt, ist aber wahrscheinlich älter und geht auf eine slawische Siedlung zurück. Siedlungsspuren in der Umgebung führen sogar bis in die Jungsteinzeit zurück.
Zorbau, Zorbonne, Zourbow, Czorbow, Zorbau - viele Namen hatte der Ort seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung 1088. Der Ort ist allerdings noch wesentlich älter. Die vier Ortsteile (Zorbau, Gerstewitz, Zörbitz und Nellschütz ) der Gemeinde deuten auf einen ehemals slawischen Ursprung hin. In einer Urkunde des Gosecker Klosters von 1135 steht geschrieben, dass Uda, die Schwester des Pfalzgrafen Friedrich II. in Zorbau 1088 starb und in Goseck begraben liegt. Uda besaß in Zorbau ein Gut, zu dem wahrscheinlich die noch heute vorhandene Wehrkirche gehört. Die Zorbauer Marienkirche ist romanischen Stils und zeichnet sich durch ihre sorgfältige Bauweise aus.
1782 hatte der Ort 46 Häuser, darunter Schenke und Brauhaus. Zu dieser Zeit hatte Zorbau 200 Einwohner. Mit der Industrialisierung 1850 stieg auch die Zahl der Bürger, die in der traditionellen Landwirtschaft, in der Braunkohleindustrie und in der Chemie tätig waren. In Gerstewitz entstand 1856 die erste Fabrik der Sächsisch-Thüringischen Actiengesellschaft für Braunkohlenverwertung, die zu den wichtigsten Produzenten von Braunkohleschwelprodukten gehörte.
Auf dem Ortsfriedhof erinnert eine Grabstätte an einen sowjetischen Soldaten oder (nach anderer Angabe) Zivilarbeiter, der während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und ein Opfer von Zwangsarbeit wurde.
Das in Zorbau entstandene Gewerbegebiet ist eines der wirtschaftlichen Zentren des Burgenlandkreises und eines der größten Gewerbe- und Industriegebiete im Süden Sachsen-Anhalts. Auf ca. 100 ha Fläche sind seit 1990 über 1000 Arbeitsplätze entstanden. Über die Landesgrenzen bekannt ist die Abfallverwertungsanlage und die ROBA Corrugated GmbH die in einem in Europa einmaligen Werk Feinstwellpappe herstellt.
Der Standort Zorbau befindet sich im Zentrum der mitteldeutschen Verkehrsströme. Die günstige Lage mit direktem Anschluss an die A9 (Berlin-München) ist ideal, zumal in südlicher Richtung, nach etwa 30 km, die A9 am Hermsdorfer Kreuz auf die A4 trifft. Dadurch ist ein Autobahnanschluss in Richtung Dresden, Polen, Tschechien und zu den westlichen Ballungsräumen gegeben. Im Norden erreicht man die A14 und den Flughafen Halle/Leipzig sowie die Metropolen Halle und Leipzig. 4 km nördlich ist das Autobahnkreuz Rippachtal zur A38 entstanden, das den Süden des Großraums Leipzig ideal erschließt.
2008 Horst Geldermann (Projektplaner Industriegebiet)
Einige Inhalte wurden mit ausdrücklicher Erlaubnis von www.zorbau.com übernommen
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."