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| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Brandenburg | ||
| Landkreis: | Potsdam-Mittelmark | ||
| Amt: | Ziesar | ||
| Höhe: | 55 m ü. NN | ||
| Fläche: | 67,46 km² | ||
| Einwohner: | 2716 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 40 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 14793 | ||
| Vorwahl: | 033830 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | PM | ||
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 69 696
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| Stadtgliederung: | 3 Ortsteile | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Mühlentor 15a 14793 Ziesar |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Dieter Sehm (SPD) | ||
| Lage der Stadt Ziesar im Landkreis Potsdam-Mittelmark | |||
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Ziesar [tsiˈeːzar] von slawisch za jezero - hinter dem See, ist eine Stadt im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark. Die Stadt gehört zum Amt Ziesar und ist überregional bekannt durch ihr Wahrzeichen, die Burg Ziesar.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt etwa 30 km südwestlich von Brandenburg an der Havel an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Die Autobahn A2 führt im Süden an der Stadt vorbei.
Neben der Kernstadt gehören folgende Ortsteile zu Ziesar:
Die Geschichte des Ortes ist eng mit Brandenburg an der Havel, dem gleichnamigen Bistum und dessen Bischöfen verbunden. Ziesar wurde erstmals im Jahr 948 als Ezeri urkundlich erwähnt. Es handelt sich dabei um eine von Otto I. erstellte Urkunde, die den Ort dem Bischof von Brandenburg als Eigentum übergibt. Vor 1247 wird in dem Ort ein Franziskanerkloster errichtet, das aber bald schon nach Brandenburg an der Havel verlegt wurde. Von 1327 bis zur Reformationszeit 1571 ist Ziesar Sitz der Bischöfe von Brandenburg. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entsteht ein Kloster der Zisterzienserinnen. Die Erteilung des Stadtrechts erfolgte vermutlich 1373. Um 1400 wird die Stadt befestigt, leidet dann aber schwer im Dreißigjährigen Krieg. Nach der Reformation war die Burg Ziesar seit 1570 bis 1820 der Sitz eines kurfürstlichen Amtes. Durch den innerpreußischen Gebietstausch mit Luckenwalde gehörte die Stadt seit 1773 zum Herzogtum Magdeburg und lag im damaligen Ziesarschen Kreis.
Im Jahr 1624 werden bei Ziesar Tonvorkommen entdeckt. Dieser Rohstoff bot die Grundlage zur Entwicklung einer Tonwarenindustrie, die bis ins 20. Jahrhundert hinein zu den wichtigen Erwerbszweigen der Stadt gehörte.
Im Jahr 1993 wird in Ziesar ein Münzschatz aus der Regierungszeit Friedrich des Großen geborgen. Im gleichen Jahr wird auch wieder ein Amt Ziesar errichtet, dessen Verwaltung auf dem Burggelände ansässig ist.
Die Stadtverordnetenversammlung von Ziesar besteht aus 16 Stadtverordneten bei folgender Sitzverteilung:
(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)
Der derzeitige ehrenamtliche Bürgermeister Dieter Sehm wurde bei der Kommunalwahl 2008 mit 944 Ja-Stimmen von 1316 abgegebenen Stimmen gewählt.
Das Wappen wurde am 22. Januar 1999 genehmigt.
Blasonierung: „In Rot zwei gekreuzte, goldene Schlüssel, der Bart des stehenden nach rechts, der des linkshin liegenden nach oben gewendet.“[1]
In der Liste der Baudenkmäler in Ziesar stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.
Seit 1897 verband eine Kleinbahn den Westbahnhof Ziesar mit Güsen. 1916 wurde der Hauptbahnhof Ziesar an der Strecke von Wusterwitz (Abzweig von der Strecke Brandenburg–Magdeburg) nach Görzke fertig. Beide Eisenbahnverbindungen sind eingestellt, die Strecke nach Wusterwitz ist teilweise abgebaut. Siehe auch: Kleinbahn-AG in Genthin
An das Netz preußischer Chausseen ist Ziesar seit 1862 angeschlossen. 1936 wurde die heutige Autobahn Bundesautobahn 2 eröffnet, die ca. 3 km südlich an Ziesar vorbeiführt. Die Bundesstraße 107 führt durch die Stadt und verbindet sie mit der Anschlussstelle Ziesar der A 2. In der Nähe der Auffahrt befindet sich die Raststätte Buckautal.
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