Der Zenit (von arabisch samt bzw. samt ar-ra's) eines Punktes der Erdoberfläche ist die nach oben verlängerte physikalische Lotrichtung, die Senkrechte auf die Horizontebene. Es ist der Punkt des Himmels, der sich genau über dem Beobachter befindet. Der Fußpunkt nennt sich Nadir.
Auf einer gedachten kugelförmigen Erde wäre der Zenit der Strahl, der ausgehend vom Erdmittelpunkt (senkrecht zur Erdoberfläche) nach oben verläuft. Auf dem Referenzellipsoid der Geodäsie ist es die Ellipsoidnormale.
Da der Zenit die Senkrechte der Horizontebene (mit Schnittpunkt im Beobachter) darstellt, kommt ihm zusammen mit dem Himmelspol eine zentrale Bedeutung für das topozentrische horizontale Koordinatensystem (mit Azimut und Höhe) zu. Zusammen mit den Himmelspolen definiert der Zenit die Meridianebene.
Der Winkelabstand eines Gestirns zum Zenit ist die Zenitdistanz und ist damit der Komplementärwinkel der astronomischen Höhe. Alle Gestirne, die im Tageslauf den höchsten Punkt ihrer scheinbaren Bahn im Zenit erreichen, haben eine Deklination, die der geographischen Breite des Beobachters entspricht.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."