| Zeitlosengewächse | ||||||||||||
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Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) |
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Colchicaceae | ||||||||||||
| DC. 1804 |
Die Zeitlosengewächse (Colchicaceae) sind eine Pflanzenfamilie innerhalb der Ordnung der Lilienartigen (Liliales), gehören also zu den Einkeimblättrigen Pflanzen (Liliopsida). Es gibt 18 bis 21 Gattungen mit etwa 225 Arten.
Inhaltsverzeichnis |
Die Heimat reicht weltweit von den Gemäßigten Zonen bis in die Tropen, allerdings fehlt sie in Südamerika. Sie gehören in die Florenreiche der Holarktis, Paleotropis und Capensis. Verbreitungsschwerpunkte sind: Europa, die Region vom Mittelmeergebiet bis nach Zentralasien und Nordindien, und die Sommerregengebiete des südlichen Afrika.
Es sind mehrjährige krautige Pflanzen. Alle Taxa sind Geophyten; die Überdauerungsorgane sind bei den Colchicaceae Sprossknollen oder selten Rhizome. Die wechselständig und meist spiralig angeordneten Laubblätter sind einfach, ganzrandig, parallelnervig, linealisch bis lanzettlich. Sie bilden entweder eine grundständige Rosette oder sind am Stängel angeordnet.
Die Blüten sitzen einzeln oder in achsel- oder endständigen, traubigen, zymösen oder doldigen Blütenständen (Infloreszenz). Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind dreizählig. Die Blütenhüllblätter sind gleichgestaltet, deshalb gibt es (2 × 3) sechs Perigonblätter. Am unteren Ende der Perigonblätter oder Staubblätter wird Nektar sekretiert. Es sind zwei Kreise mit je drei fertilen Staubblättern vorhanden, die untereinander frei sind, aber mit Blütenhüllblättern verwachsen sein können. Drei (selten vier) Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen mit vielen Samenanlagen.
Sie bilden Kapselfrüchte.
Für Colchicaceae kommt auch die Schreibweise Cochicaceae vor. Es gibt 18 bis 21 Gattungen mit etwa 200 bis 225 Arten:
Man kann die Familie in mehrere Tribus gliedern, neuere Studien konnten die frühere Gliederung in zwei Unterfamilien nicht bestätigen. Hier die Tribus mit ihren Gattungen, die von Annika Vinnersten & Gail Reeves 2003 bestätigt werden konnten (für die anderen Gattungen sind für eine Gliederung in Tribus weitere Untersuchungen erforderlich):
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."