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Zeithain

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Zeithain
Zeithain
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zeithain hervorgehoben
51.33333333333313.3598Koordinaten: 51° 20′ N, 13° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Dresden
Landkreis: Meißen
Höhe: 98 m ü. NN
Fläche: 81,51 km²
Einwohner: 6384 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01619
Vorwahl: 03525
Kfz-Kennzeichen: MEI (alt: RG)
Gemeindeschlüssel: 14 6 27 360
Gemeindegliederung: 11 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstraße 36 a
01619 Zeithain
Webpräsenz:
Bürgermeister: Hannes Berger (FDP)

Zeithain ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde im Zentrum des Landkreises Meißen im Freistaat Sachsen bei Strehla und Riesa.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ortsteile

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Röderau-Bobersen, Cottewitz, Gohlis, Jacobsthal, Kreinitz, Lorenzkirch, Moritz, Neudorf, Promnitz, Zeithain und Zschepa.[2]

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Die Gemeinde liegt am Rande der Elbaue am Übergang zur Großenhainer Pflege. Die Nachbarstädte sind die Stadt Großenhain (14 km), Gröditz (12 km) und Riesa (5 km). Die Gemeinde liegt an der Kreuzung der Bundesstraßen B 169 und B 98. Die Bahnstrecken Riesa–Elsterwerda und Riesa - Falkenberg verlaufen durch das Gemeindegebiet. Für den Personenverkehr steht der Haltepunkt Zeithain zur Verfügung. Hinzu kommen gegenwärtig sieben Regionalbuslinien.

Die Ortsteile Röderau-Bobersen, Lorenzkirch, Zschepa, Gohlis und Kreinitz wurden in den letzten Jahren zweimal durch das Elbehochwasser schwer betroffen.

[Bearbeiten] Geschichte

1730 veranstaltete August der Starke das „Lustlager von Zeithain“, eine gigantische Militärparade, bei der Tausende von hölzernen Tellern in die Elbe geworfen wurden (Gustav Nieritz schrieb darüber eine Erzählung) und ein großes Stollenmesser zum Schneiden von Christstollen zum Einsatz kam. Beim Dorf Streumen wurde ein Opernhaus erbaut.

Vor und im 2. Weltkrieg gab es den Truppenübungsplatz und die Heeresmunitionsanstalt in Zeithain. Ab Mitte 1941 wurde in Zeithain das Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlager Stalag 304 (IV H) Zeithain als ein Zweiglager des Stalag IV B Mühlberg von der Wehrmacht betrieben. Es kam zu Tausenden von Toten unter den überwiegend sowjetischen Gefangenen. Nach dem 8. September 1943 trafen mehrere Transporte mit italienischen Kriegsgefangenen aus Armeelazaretten ein, sie wurden als Italienische Militärinternierte (IMI) bezeichnet. Die ab 1984 errichtete Gedenkstätte erinnerte als erste in Deutschland nur an sowjetische Kriegsgefangene.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Vereine

Durch die Eingemeindungen existieren eine Vielzahl an Vereinen die zur Gemeinde Zeithain gehören so die SG Kreinitz, die SV Königsblau Gohlis, die SV Röderau-Bobersen, der TuS Röderau-Bobersen e.V. und der SV Sachsen Zeithain.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Fußnoten und Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
  2. Homepage des Elbe-Röder-Dreieck e.V.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Zeithain – Bilder, Videos und Audiodateien
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