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Zeischa :

femme russe

Zeischa

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Zeischa

Zeischa ist ein Ortsteil der Stadt Bad Liebenwerda im Landkreis Elbe-Elster im Land Brandenburg und liegt drei Kilometer südöstlich der Stadt rechtsseitig an der Schwarzen Elster im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.

Zeischa gehörte bis zur Eingemeindung im Jahr 1992 zum Landkreis Bad Liebenwerda und besitzt gegenwärtig 467 Einwohner[1].

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Zeischa von der Schwarzen Elster aus gesehen.

[Bearbeiten] Erste urkundliche Erwähnung und Entwicklung des Ortsnamens

Zeischa hatte im Laufe der Zeit verschiedene Ortsnamen. Die urkundliche Ersterwähnung im Jahr 1391 bezeichnet den Ort als Czscheisaw.

1422 Cziso, 1457 Cziszaw,Czysow,1460 Zcysow, 1489 Cscheyscha, 1490 Tscheischa, 1500 Zcscheissow, 1504 Zschopsau, 1529 Czischa, 1550 Zeischa, Zceyschaw, 1555 Zscheischaw,Tschissa, 1608 Zeise, Zscheischa, Zeischa, 1752 Zscheischa[2]

[Bearbeiten] Ursprung und Gründung des Dorfes

Die Gründung Ortes erfolgte im Zuge des deutschen Landesaufbaus und wurde durch Slawen besiedelt. Die Rundweilergestalt des alten Ortskernes mit dem Freiplatz ist heute noch erkennbar. Die Bewohner des Ortes betrieben seit jeher Ackerbau, Viehzucht und Fischerei.

Um das Jahr 1000 soll in der Nähe der heutigen Elsterbrücke die sogenannte Harigsburg, eine Schutzanlage der slawischen Ritterschaft unter dem Ritter Aribo, gestanden haben.

[Bearbeiten] Chronik

Alte Schule mit Glockenturm
Der Baggerteich bei Zeischa

Wie viele umliegende Gemeinden hatte auch Zeischa unter dem Dreißigjährigen Krieg zu leiden. 1634 wurde der Liebenwerdaer Bürgermeister Elias Borßdorff in der Nähe des Ortes durch schwedische Truppen zu Tode geschleift. Im Jahre 1659 verzeichnete man in Zeischa infolge des Krieges nur noch fünf von einstmals vierzehn Familien. 1763 wird berichtet, dass in Zeischa sich elf Hufner vergeblich bemühten, den Feldern Erträge abzuringen, weil das ständige Hochwasser die Frucht verderbe. Um 1800 umfasste der Ort zweiundzwanzig Gebäude, sechzehn Grundbesitzer und sechs Häuserwohnungen. 1818 lebten hier 105 Einwohner und 1835 es gab zwanzig Wohnhäuser und neunundneunzig Einwohner. [3]

Während der Befreiungskriege wurde im Frühjahr 1813 das Gebiet zwischen Heidchensberg und Zeischa von preußischen Truppen bedrängt. Bis nach Zobersdorf vollzog sich der Truppenaufmarsch, um die Soldaten Napoléons in die Zange zu nehmen.

Im Jahr 1852 begann das groß angelegte Elsterregulierungswerk ab Zeischa in Richtung Würdenhain. Mit der Regulierung der Schwarzen Elster wurden die Fluren nach und nach bewirtschaftet und 1883 begann der Baumschulenbesitzer Gottfried Reichenbach mit dem Anbau von Holzpflanzen, wofür der Ort bis heute bekannt ist. 1888 begann der Kiesabbau in der Nähe des Ortes, in dessen Verlauf der Baggersee entsteht.

Die Freiwillige Feuerwehr wurde 1875 im Ort gegründet. Die Einweihung des einstigen Schulgebäudes erfolgte 1904 und die des Zeischaer Glockenturms 1907. 1910 hatte sich die Einwohnerzahl auf 240 erhöht.

Im Ersten Weltkrieg fielen fünf Einwohner aus Zeischa, im zweiten fielen neun Menschen und vierzehn blieben vermisst.

[Bearbeiten] Weitere historische Daten

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Jährlicher Höhepunkt des Ortes ist das Waldbadfest.

[Bearbeiten] Fußnoten und Einzelnachweise

  1. Stand: 31. Dezember 2005
  2. http://www.zeischa.de
  3. Die Schwarze Elster. Nr. 19, Bad Liebenwerda 1985, S. 8 bis 10.

[Bearbeiten] Weblinks

Koordinaten: 51° 29' 58" N, 13° 25' 21" O

Zeischa - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Zeischa - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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