| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Oberhavel | |
| Höhe: | 50 m ü. NN | |
| Fläche: | 221,52 km² | |
| Einwohner: | 14.292 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 65 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 16792 | |
| Vorwahl: | 03307 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OHV | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 65 356 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Falkenthaler Chaussee 1 16792 Zehdenick |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Arno Dahlenburg (SPD) | |
| Lage der Stadt Zehdenick im Landkreis Oberhavel | ||
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Zehdenick ist eine Kleinstadt in Brandenburg, Bundesrepublik Deutschland, rund 60 km nördlich von Berlin in der Region Ruppiner Land, Landkreis Oberhavel an der Havel gelegen.
Inhaltsverzeichnis |
Das Stadtgebiet von Zehdenick umfasst neben dem Stadtgebiet Zehdenick 13 Ortsteile:
Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Zehdenick stammt aus dem Jahr 1216. Das 1250 gegründete und 1801 zerstörte Zisterzienserinnen-Kloster war zeitweise bedeutsam für die Entwicklung der Stadt. Die einzige für die ganze Mark bedeutsame und in Zehdenick ansässige Institution war der seit 1664 betriebene Hochofen, der an ein bereits 1438 nachweisbares Eisenhüttenwerk anknüpfte. Nach dem großen Stadtbrand von 1801 wurde die Stadt auf einem teilweise regulierten Grundriss wieder aufgebaut.
Beim Bau der Eisenbahnstrecke Löwenberg-Templin wurden 1887 große Tonvorkommen entdeckt, die lange Zeit die Grundlage für zahlreiche Ziegeleien waren. In der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde Zehdenick und die umliegende Region zu einem der größten Ziegeleireviere Europas. Die Ziegel wurden über den Havelwasserweg nach Berlin verschifft, Zehdenick wurde daher auch zu einem bedeutenden Standort der Binnenschiffahrt, von der noch heute ein Museumsschiff an der Schleuse erzählt. Aus dieser Zeit stammt das geflügelte Wort: „Berlin ist aus dem Kahn erbaut“. Millionen von Steinen wurden in den Ringöfen der mehr als 30 Ziegeleibetriebe von zeitweise über 5.000 Wanderarbeitern – unter schwersten Arbeitsbedingungen – hergestellt. Die heutige „Tonstich-Landschaft“ wurde durch einen Museumspark ergänzt, in diesem Park wird die industrielle Vergangenheit der Region präsentiert.
Die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer wurde von den Stadtverordneten (SPD und CDU) im Jahr 2005 beschlossen.
Zehdenick ist Sitz des ab 1911 im neobarocken Still errichteten Amtsgericht Zehdenick. Der Gerichtsbezirk umfasst den nördlichen Teil des Kreises Oberhavel.
Zehdenick liegt an der Bahnstrecke Löwenberg–Prenzlau und wird stündlich von der Regionalbahnlinie RB12 bedient, die zwischen Berlin-Lichtenberg und Templin verkehrt. Im Stadtgebiet von Zehdenick befinden sich die Stationen Bergsdorf, Zehdenick, Zehdenick-Neuhof und Vogelsang.
Der Radweg Berlin–Kopenhagen durchquert die Stadt auf der Strecke Zehdenick–Mildenberg (Ziegeleipark)–Marienthal–Zabelsdorf.
Zehdenick verfügt über eine weit gefächerte Schullandschaft.
Neben Lehrkabinetten mit modernster PC-Technik stehen Turnhallen (mit Kraftsportraum), moderne Kabinette für die naturwissenschaftliche Ausbildung, ein umweltanalytisches Labor, ein Friseurkabinett mit modernen Arbeitsplätzen und Schnittcomputer zur Verfügung.
Die Auszubildenden der Landesfachklassen (u. a. Informatikkaufmann und IT-Systemkaufmann) können komfortabel und neuwertig ausgetattete Wohnheimplätze nutzen.
Das Zehdenicker Jugendwerk e. V. ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und hat 1992 die Jugendfreizeitstätte „Bumerang“ eröffnet.
Der älteste Baum Zehdenicks ist die Gerichtslinde Zehdenick, welche südlich des Amtsgerichts steht.
Im Ortsteil Badingen wird seit einigen Jahren gentechnisch veränderter Mais von Monsanto angebaut. Im Jahr 2006 war das Feld Ziel einer Aktion der Initiative »Gendreck Weg«.
Verantwortlich für den Anbau des Genmaisfeldes ist der Landwirt Jörg Eickmann, der gleichzeitig auch Ortsbürgermeister ist.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."