Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Zbynko Zajíc von Hasenburg

- Zbynko Zajíc von Hasenburg -

Zbynko Zajíc von Hasenburg :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Zbynko Zajíc von Hasenburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Zbynko Zajíc von Hasenburg (auch: Zbyněk Zajíc von Hasenburg; Zbinko Hase von Hasenburg; tschechisch: Zbyněk Zajíc z Hazmburka; * 1376; † 28. September 1411 in Preßburg) war Erzbischof von Prag.

[Bearbeiten] Herkunft

Seine Eltern waren Wilhelm Zajíc von Hasenburg (Vilém Zajíc z Hazmburka) und Anna von Slavětín und Libochowitz (Anna ze Slavětína a Libochovic). Sein Vater, der für die geistliche Laufbahn vorgesehen war, erwarb mit Hilfe Kaiser Karls IV. mehrere Pfründen, auf die er 1358 verzichtete und heiratete. Zbynko hatte fünf Brüder und vier Schwestern. Der ältere Bruder Ulrich Zajíc von Hasenburg (Oldřich Zajíc z Házmburka) bekleidete unter Wenzel IV. das Amt eines königlichen Rates. 1390 wurde Zbynko Propst von Mělník und damit Domherr von Prag.

[Bearbeiten] Erzbischof von Prag

Nachdem der Prager Erzbischof Nikolaus Puchník von Černice noch vor der Bischofsweihe verstarb, sollte Zbynko Zajíc von Hasenburg dessen Nachfolger werden. Auf Betreiben König Wenzels erteilte ihm deshalb der Papst am 20. November 1402 eine Altersdispens für das Bischofsamt, der noch im selben Monat die Bischofsweihe folgte. Das Pallium erhielt er am 1. Dezember 1402. Die formelle Wahl durch das Domkapitel erfolgte erst im September 1403.

Nachdem er als Erzbischof Mitglied des königlichen Rates war, übertrug ihm die Landesregierung für die Dauer einer Reise König Wenzels nach Breslau 1404 die Leitung der Landwehr. In dieser Zeit führte er einen Feldzug nach Bayern.

Seine Amtspflichten als Erzbischof nahm Zbynko ernst und sorgte auch für eine geordnete Administration und gute Wirtschaftsführung seiner Diözese. Zu Beginn seiner Amtszeit kam es zu Streitigkeiten mit dem Leitomischler Bischof Johannes IV. von Bucca. 1404–1408 ließ er den Klerus visitieren, 1411 das Kloster der Augustinereremiten in Wittingau. Er veranstaltete mehrere Diözesansynoden und bemühte sich um notwendige Kirchenreformen.

1408 kam es zu einem Bruch mit den ihn beratenden Professoren der Universität, wegen deren Einstellung zu John Wyclif. Gegen dessen Anhänger ging er ab 1409 entschieden vor. Er blieb dem römischen Papst treu und entsandte 1409 Vertreter zum Konzil nach Cividale. Nachdem dieses scheiterte, schloss er sich und seine Kirchenprovinz an den Gegenpapst Alexander V. an.

Zunächst stand er an der Seite von Jan Hus und beauftragte ihn mit der Untersuchung der Unzulänglichkeiten und Abweichungen vom geltenden Recht. Nach dem Kuttenberger Dekret distanzierte sich Zbynko von Jan Hus und verbot ihm die Predigten in der Bethlehem-Kapelle. Er verurteilte die Schriften Wyclifs, ließ sie beschlagnahmen und am 16. Juli 1410 im Hof des bischöflichen Palastes verbrennen. Zu einem ernsten Konflikt mit König Wenzel kam es, als dieser die Einkommen des Prager Klerus beschlagnahmen ließ. Nachfolgend verhängte Zbynek das Interdikt über Prag. Schließlich unterwarf er sich einem Schiedsspruch des königlichen Rates, der von ihm den Widerruf verlangte. Nachdem eine Versöhnung mit König Wenzel nicht möglich war, begab er sich zunächst nach Leitomischl und suchte eine Begegnung mit dem ungarischen König Sigismund, von dem er sich Schutz und Hilfe versprach. Dazu kam es nicht mehr, da Zbynek unterwegs erkrankte und am 28. September 1411 in Preßburg starb. Sein Leichnam wurde 1436 im Veitsdom bestattet.

[Bearbeiten] Literatur


rencontre

Zbynko Zajíc von Hasenburg - En savoir plus

Rencontre Zbynko Zajíc von Hasenburg - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.