| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Höhe: | 248 m ü. NN | |
| Fläche: | 30,55 km² | |
| Einwohner: | 5042 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 165 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96199 | |
| Vorwahl: | 09547 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 214 | |
| Marktgliederung: | 9 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Herrngasse 1 96199 Zapfendorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Josef Martin (CSU/VU) | |
| Lage von Zapfendorf im Landkreis Bamberg | ||
Zapfendorf ist ein Markt am nördlichen Rand des oberfränkischen Landkreises Bamberg mit rund 5000 Einwohnern.
Inhaltsverzeichnis |
Durch die Lage an einem Transportweg entlang des Mains von Osten nach Westen sowie von Thüringen nach Bayern war Zapfendorf im Maintal stets Durchgangsstation. Auf dem Main transportierten Flößer Holz aus dem Frankenwald zum Rhein und sogar bis nach Rotterdam.
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Ebensfeld, Scheßlitz, Breitengüßbach, Rattelsdorf
Am 30. Juni 2006 hatte Zapfendorf 5063, am 31. Dezember 2006 5083 Einwohner. Im nächsten Halbjahr ging die Einwohnerzahl zurück und betrug am 30. Juni 2007 nur noch 5016.
Zapfendorf 2795, Unterleiterbach 625 , Oberleiterbach 265, Reuthlos 96, Kirchschletten 121, Oberoberndorf 94, Roth 67, Sassendorf 265, Lauf 718 und Weihersmühle 7 (Stand: 31. Dezember 2007)
Der Ort war bereits in der Frühgeschichte besiedelt, wie Funde aus der Bronzezeit belegen. Zapfendorf wurde im Jahr 904 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name geht zurück auf Zapfo, das heißt Dorf des Zapf und bezieht sich also wohl auf einen zapfenden Wirt. Ursprüngliche Herren waren die Meranier, ihnen folgten die Truhendinger. Diese verkauften den Ort im Jahr 1390 an das Hochstift Bamberg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern.
Am 1. April 1945 wurde ein in Zapfendorf abgestellter Munitionszug von Tieffliegern bombardiert. Bis auf einzelne Häuser wurde der Ort durch brennende Teile dieses Zuges völlig zerstört.
1955 wurde Zapfendorf die Bezeichnung Markt verliehen. 1972 wurden die Orte Lauf, Oberleiterbach, Kirchschletten, Sassendorf, Reuthlos, Roth und Oberoberndorf, 1978 Unterleiterbach eingemeindet. Bis 1972 gehörte Zapfendorf zum aufgelösten Landkreis Staffelstein, ehe es zum Landkreis Bamberg kam. Heute ist es in der Region Oberfranken-West als Kleinzentrum eingestuft.
Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt von Rot und Gold; oben zwei wachsende, schräg gekreuzte goldene Gewandnadeln, unten ein wachsender rotbewehrter, mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter schwarzer Löwe
Erster Bürgermeister ist seit 1978 Josef Martin von der CSU/ VU (Wählergruppe Vereintes Umland). Er wurde 2008 mit 69,78 % der Stimmen zum fünftenmal wiedergewählt.
Der Gemeinderat besteht aus 20 Mitgliedern, die sich auf folgenden Parteien und Wählergruppen verteilen:
Der Gemeinderat besteht aus 16 Mitgliedern, die sich auf folgenden Parteien und Wählergruppen verteilen:
In Zapfendorf befindet sich das Werk IV der Bayerischen Milchindustrie eGmbH (oder kurz BMI), die 1952 mit dem Ziel gegründet wurde, die überschüssigen Magermilchmengen zu verarbeiten und zu vermarkten.
Auf dem Gebiet von Zapfendorf gibt es derzeit noch eine Brauerei, die Brauerei Hennemann im Ortsteil Unterleiterbach. Bis vor wenigen Jahren hat auch noch die Brauerei Drei Kronen in Zapfendorf direkt gebraut. In Unterleiterbach gab es bis Mitte der 1990er-Jahre noch eine zweite Brauerei, die Brauerei Mahkorn.
Alle Gemeindeteile, außer Weihersmühle, haben Freiwillige Feuerwehren.
Altendorf | Baunach | Bischberg | Breitengüßbach | Burgebrach | Burgwindheim | Buttenheim | Ebrach | Frensdorf | Gerach | Gundelsheim | Hallstadt | Heiligenstadt i.OFr. | Hirschaid | Kemmern | Königsfeld | Lauter | Lisberg | Litzendorf | Memmelsdorf | Oberhaid | Pettstadt | Pommersfelden | Priesendorf | Rattelsdorf | Reckendorf | Scheßlitz | Schlüsselfeld | Schönbrunn i.Steigerwald | Stadelhofen | Stegaurach | Strullendorf | Viereth-Trunstadt | Walsdorf | Wattendorf | Zapfendorf
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."