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| Zandschan | |
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Lage der Provinz Zandschan im Iran |
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| Basisdaten | |
| Hauptstadt | Zandschan |
| Fläche | 21.773 km² |
| Einwohner | 964.601 (Volkszählung 2006) |
| Bevölkerungsdichte | 44 Einwohner pro km² |
| ISO 3166-2 | IR-11 |
Die Zandschan (persisch استان زنجان) ist eine der 30 Provinzen des Iran. Hauptstadt ist die gleichnamige Stadt Zandschan.
In der Provinz leben 964.601 Menschen (Volkszählung 2006)[1]. Die Fläche der Provinz erstreckt sich auf 21.773 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 44 Einwohner pro Quadratkilometer.
Inhaltsverzeichnis |
Zandschan liegt zwischen Teheran im Osten, der kaspischen Region im Norden und den beiden aserbaidschanischen Provinzen des Iran im Westen. Wichtige Städte sind Zandschan, Alvand und Chorramdarreh. Der Großteil der Einwohner ist Aserbaidschaner.
Die Provinz gehört zu den industriell wichtigsten Gebieten des Irans. Daneben ist das Handwerk in Zandschan bekannt.
In der Geografie des Ptolemaios I. war Zandschans Name Aganzana. Er sagte, dass der sassanidische Schah Ardaschir I. die Stadt wieder aufbaute und sie Schahin nannte. Aber später wurde der alte Name, allerdings in der arabischen Version, Zangan benutzt. Das Gebiet der heutigen Provinz Zandschan wurde Khamseh, was Provinz mit fünf Stämmen bedeutet, genannt.
Die Provinz Zandschan gliedert sich in sieben Landkreise:
Zwischen 1302 und 1312 entstand das heute noch in Großteilen erhaltene Oljaytu-Mausoleum in Soltanije, das ursprünglich für Ali ibn Abi Talib (Vetter und Schwiegersohn Mohammeds) und dessen Sohn Hossein bestimmt war. Letztlich wurde der Bauherr, Mongolensultan Öljeitu Xodabande, höchstselbst darin begraben. Das Oljaytu-Mausoleum wurde im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Sehenswert in Zandschan ist auch die Wäscherei aus der Kadscharenzeit. Das Gebäude beherbergt heute ein Museum für Anthropologie.
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Ehemalige Provinzen: Chorasan
36.36166666666748.926111111111Koordinaten: 36° N, 49° O
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