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Zamość :

femme russe

Zamość

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Zamość
Zamość (Polen)
DEC
Zamość
Zamość
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lublin
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 30,48 km²
Geographische Lage: 50° 43′ N, 23° 15′ O7Koordinaten: 50° 43′ 0″ N, 23° 15′ 0″ O
Höhe: 212 m n.p.m
Einwohner: 66.395 (30. Juni 2007[1])
Postleitzahl: 22-400 bis 22-410
Telefonvorwahl: (+48) 84
Kfz-Kennzeichen: LZ
Wirtschaft und Verkehr
Straße: WarschauLemberg
Schienenweg: WarschauLemberg
Nächster int. Flughafen: Warschau
Verwaltung (Stand: 2007)
Stadtpräsident: Marcin Zamoyski
Adresse: Rynek Wielki 13
22-400 Zamość
Webpräsenz: www.zamosc.pl

Zamość [ˈzamɔɕt͡ɕ] (dt: Zamosch) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Lublin im südöstlichen Teil Polens rund 240 km südöstlich der Hauptstadt Warschau und 110 km nordwestlich der ukrainischen Stadt Lemberg in der Landschaft Roztocze gelegen. Die Stadt wurde 1578 nach den Vorstellungen des venezianischen Baumeisters Bernardo Morando entworfen, der der Stadt jenen italienischen Renaissance-Stil verlieh, der ihr den Namen Padua des Nordens einbrachte. Die Altstadt gehört seit 1992 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Umgebung

Die Hochebene (rund 200 m über NN) ist waldreich und wird von den Flüssen Wieprz und Tanew durchschnitten, zwei östliche Nebenflüsse der Weichsel. Im Norden – bei der Stadt Krasnystaw und dem Dorf Skierbieszów – ging im Juli 1915 ein langer Stellungskrieg in einen Vormarsch nach Osten über.

[Bearbeiten] Geschichte

Große Markt und Rathaus
Große Markt und Rathaus
Mietshäuser
Mietshäuser

Die Stadt Zamość wurde nach dem Vorbild von Padua erbaut. Sie ist nach Jan Zamoyski benannt, der zur Zeit der Realunion mit Litauen Regierungschef war.

Im Jahre 1720 fand in Zamość eine Synode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche statt, auf der wichtige Beschlüsse zur Reform der Liturgie gefasst wurden.

In der Zwischenkriegszeit lag die Region (Wyżyna Lubelska) fast im Zentrum Polens und wurde früher – mit den heute ukrainischen Gebieten östlich des Bug – Wolhynien genannt, zeitweilig auch „Russisch-Polen“.

Im Zweiten Weltkrieg gehörte die Region als Protektorat zum deutschen Generalgouvernement (19391944), das im besetzten Polen errichtet wurde. Fast die gesamte jüdische Bevölkerung kam in der Nazizeit in Ghettos, Vernichtungslagern oder durch Erschießungen um, viele starben auch durch Hunger oder Krankheiten, denn die Zustände in den Ghettos und im Generalgouvernement in Allgemeinen waren unmenschlich. Durch deutsche Siedler sollte die polnische Mehrheit „germanisiert“ werden, wobei die Stadt in den Planungen den Namen Himmlerstadt, später auch Pflugstadt trug (vgl. Aktion Zamosc). 1944 wurde die Stadt schließlich von der Roten Armee erobert und die Region war seit 1945 Grenzgebiet zur Sowjetunion, heute zur Ukraine.

Die Adelsfamilie der Zamoyski wurde von den Nazis und später von den Kommunisten drangsaliert. Ein Spross der Familie ist heute Bürgermeister der Stadt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Rathaus
Rathaus
Kirche
Kirche

Sehenswert ist die Altstadt mit ihren farbenprächtigen und reichlich verzierten Bürgerhäusern und die von Bernardo Morando entworfene und im späten 16. Jahrhundert erbaute Kollegiatskirche, die zu Polens schönsten Kirchen aus der Zeit des Manierismus gehört. Im Zentrum des Marktplatzes findet sich am Ende einer geschwungenen Freitreppe das alte Rathaus mit seinem 52 m hohen achteckigen Uhrenturm.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Literatur

Fritz Stuber, „Notizen zur Wiederaufwertung historischer Städte in Polen“, in Schweizer Ingenieur und Architekt (Zürich), Jahrgang 104, Nr. 21, 1986 (Seiten 506-516, 16 Abb.)

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Zamość – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2007

Zamość - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Zamość - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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