Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Zagreb

- Zagreb -

Zagreb :

femme russe

Zagreb

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Zagreb [ˈzaːgrɛb] (deutsch, vor allem in Österreich auch Agram) ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Kroatiens. Die Stadt Zagreb selbst hat auch die Funktionen einer Gespanschaft. Die nähere Umgebung der Stadt bildet getrennt von dieser die Gespanschaft Zagreb, deren Verwaltungssitz auch die Stadt Zagreb ist.

Zagreb liegt am Fuß des Medvednica-Gebirges an beiden Seiten der Save im Südwesten der Pannonischen Tiefebene in einem Gebiet, das auch als Hrvatsko Prigorje bezeichnet wird. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Zagreber Kathedrale. Die Stadt ist Sitz der katholischen Erzdiözese Zagreb.

Der Name kommt vermutlich von „zagrabiti“ (dt. „(Wasser) schöpfen“). Gewissen Quellen zufolge bedeutet Zagreb „hinter dem Berge“ (kroat. „za grebom“)[1].

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bevölkerung

Zagreb ist die größte kroatische Stadt. Es ist auch die einzige Kroatiens, die (mit Vororten) mehr als eine Million Einwohner hat. Nach der Volkszählung von 2001 lebten 779.145 Menschen der Stadt. Nach der Angaben der Stadtregierung gab es im Jahr 2006 784.900 Einwohner, während die Polizei schätzt, dass es 2005 973.667 Einwohner in der Stadt selbst gab.[2] Im Umland befinden sich äußere Vororte und nahegelegene kleinere Städte, wie Dugo Selo, Samobor, Velika Gorica oder Jastrebarsko. Die geschätzte Bevölkerung dieses Raums beträgt 1,1 Mio. (Volkszählung 2001) und 1,2 Mio. (Schätzung einer Studie) bis 1,6 Mio. (Polizeischätzung 2005).[3][4] Die Mehrheit der Bevölkerung stellen mit 91,94 % die Kroaten. 2,14 % gehören der serbischen Minderheit an, 3,34 % verschiedenen anderen Minderheiten, darunter Deutsche, Bosniaken, Ungarn, Slowenen, Tschechen und Ukrainer.[5][4]

[Bearbeiten] Flächen- und Bevölkerungsentwicklung

Die Angaben in Spalte 3 beziehen sich auf die zur Zeit der Zählung gültige Verwaltungsgliederung und das zur jeweiligen Zeit als 'Stadt Zagreb' definierte Territorium. Die Angaben in Spalte 4 beziehen sich auf die aktuelle Verwaltungsgliederung (Gesetzestext veröffentlicht in Narodne Novine Nr.10, vom 30. Januar 1997). Die Daten der jeweiligen Zählungen werden auf das jetzige Territorium der Stadt Zagreb heruntergebrochen.

Falls nicht anders vermerkt handelt es sich um Daten von Volkszählungen, durchgeführt nach den zur Zeit der Zählung gültigen Vorgaben.[6]

Jahr Fläche
(km²)
Bevölkerung
(nach jeweiliger Gliederung)
Bevölkerung
(nach heutiger Gliederung)
Anmerkung
1368 2.810 laut Zählung der Haushalte
1742 5.600 laut Zählung der Haushalte
1805 7.706 Volkszählung ohne Priesterschaft und Adel
1850 16.036
1857 16.657 48.266
1869 19.857 54.761
1880 30.830 67.188
1890 3,33 40.268 82.848
1900 64,37 61.002 111.565
1910 64,37 79.038 136.351
1921 64,37 108.674 167.765
1931 64,37 185.581 258.024
1948 74,99 279.623 356.529
1953 235,74 350.829 393.919
1961 495,60 430.802 478.076
1971 497,95 602.205 629.896
1981 1.261,54 768.700 723.065
1991 1.715,55 933.914 777.826
2001 641,36 779.145 779.145

[Bearbeiten] Geschichte

König-Tomislav-Platz
Blick vom Jelačić-Platz auf die Radićeva ulica
Der Lotrščak-Turm
Stadtzentrum
Blick vom Lotrščak über die Altstadt zur Kathedrale von Zagreb

Der Name Zagreb wurde zum ersten Mal im Jahre 1094 erwähnt, als der in Personalunion ungarisch-kroatische König Ladislaus I. die Zagreber Diözese gründete. Die Stadt entwickelte sich aus den beiden Siedlungen, Kaptol (Kapitel) und Gradec, die heute den Kern der Altstadt Zagrebs bilden. In Gradec hatten sich Kaufleute und Handwerker angesiedelt. Kaptol war die Stadt des Klerus, in der die Kanoniker des Zagreber Bistums wohnten. Interessenskonflikte zwischen den beiden Siedlungen führten immer wieder zu Auseinandersetzungen.

Im 13. Jahrhundert hatte Südosteuropa unter verheerenden Plünderungen der Tataren (mongolische Volksstämme) zu leiden. Der König von Kroatien und Ungarn, Béla IV., versteckte sich auf der Flucht vor den Tataren in Gradec und versuchte von dort die Verteidigung zu organisieren. Aus Dankbarkeit für seine Rettung verlieh er 1242 den Einwohnern von Gradec die Bulla Aurea, ein Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit. Durch dieses Dokument wurde Gradec zur freien königlichen Stadt. Nun erlebte es seine wirtschaftliche Blüte. Es entstanden Paläste, Kirchen und Befestigungswerke nach mittel- und westeuropäischem Vorbild.

1557 wurde Zagreb erstmals als Kroatiens Hauptstadt erwähnt.

Auch die Unterstadt (Donji grad) begann sich schnell zu entwickeln und übernahm bald die Rolle von Gradec in Handel und Handwerk. 1669 wird die Universität Zagreb gegründet.

[Bearbeiten] Zagreb im 18. und 19. Jahrhundert

Von 1756 bis 1776 übernahm Varaždin vorübergehend die Rolle als kroatische Hauptstadt. 1850 wurden die zwei Städte Gradec und Kaptol zur Stadt Zagreb vereint und mit der Unterstadt verbunden. Ein schweres Erdbeben richtete 1880 beträchtlichen Schaden an, ermöglichte jedoch auch eine Modernisierung und dynamische Weiterentwicklung der Stadt.

Kaptol ist bis heute das Zentrum der katholischen Kirche und des geistlichen Lebens in Kroatien. Gradec, heute Oberstadt genannt, wurde zum politischen und administrativen Zentrum. In der Unterstadt mit ihren vielen prächtigen Gebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert pulsiert das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Leben. Zagreb war zur Zeit des Königreichs Ungarn Sitz des Komitats Zágráb.

[Bearbeiten] Zwischenkriegszeit

Am 29. Oktober 1918 beschloss das kroatische Parlament in Zagreb die Aufhebung sämtlicher staatsrechtlicher Beziehungen zwischen Kroatien und der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. An denselben Tag würde der Staat der Slowenen, Kroaten und Serben mit Zagreb als Hauptstadt gegründet. Zu Erinnerung daran wurde eine Gasse in der Nähe der St.-Markus-Platzes auf Gornji Grad „Straße des 29. X. 1918“ genannt.

Am 1. Dezember vereinigte sich der neue Staat mit dem Königreich Serbien zum Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das später in Königreich Jugoslawien umbenannt wurde. Staatsoberhaupt wurde der serbische König Peter I.. Vier Tage später war demonstrierten die Einwohner von Zagreb auf der Ilica-Straße gegen die Staatsregierung. Die königliche serbische Gendarmerie erschoss 20 Menschen, die als „die Dezember-Opfer“ bekannt wurden.

Während des Königreichs Jugoslawien war Zagreb das ökonomische und kulturelle Zentrum und die zweitgrößte Stadt des Landes. In etwa zwanzig Jahren stieg die Bevölkerung durch die Immigration aus armen Dörfern um den Faktor 2,5 an. Am 15. Mai 1926 wurde das erste Radiosignal in Zagreb emittiert, mit den Worten „Halo, halo! Ovdje Radio Zagreb!“ (dt. „Hallo, hallo! Radio Zagreb spricht!“).[7]

[Bearbeiten] Zweiter Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkrieges war Zagreb die Hauptstadt der Nezavisna Država Hrvatska, eines zwar formal unabhängigen jedoch unter deutschem und italienischem Protektorat stehenden Staates. Vor dem Weltkrieg lebten in Zagreb ca. 12.000 Juden. Nach dem Krieg waren es nur noch wenige tausend. Heute umfasst die Jüdische Gemeinde von Zagreb etwa 2000 Mitglieder, während es in ganz Kroatien 3000 Menschen jüdischen Glaubens gibt.

[Bearbeiten] Hauptstadt der jugoslawischen Teilrepublik Kroatien

Am 8. Mai 1945 marschierten die Tito-Partisanen in Zagreb ein. Kroatien wurde daraufhin als Sozialistische Republik Kroatien in die kommunistische Volksrepublik Jugoslawien eingegliedert.

In den Jahren 1970 und 1971 war Zagreb der Mittelpunkt des Widerstandes gegen das kommunistische Regime. Es fanden Demonstrationen gegen die Politik der Belgrader Zentralregierung statt, der Kroatische Frühling wurde niedergeschlagen und endete mit Massenverhaftungen.

Am 10. September 1976 kollidierten bei Zagreb ein jugoslawisches und ein britisches Flugzeug. Das Unglück forderte 176 Tote, davon 27 Deutsche. 1987 fand in Zagreb die Universiade statt.

Die Stadt war Gastgeber des Eurovision Song Contest 1990 in der Konzerthaus „Vatroslav Lisinski“, weil die kroatische Band Riva aus Rijeka gewann dem Contest aus 1989 mit ihren Lied "Rock Me". Auch ein kroatischer Singer, Tajči, vertretete Jugoslawien am 1990 Contest mit ihren Lied "Hajde da ludujemo", aber Jugoslawien war nur 7. Das Lied, das gewann, war die italienische "Insieme: 1992" vom Singer Toto Cutugno.[8][8]

[Bearbeiten] Kroatische Unabhängigkeit

Am 25. Juni 1991 erklärte das kroatische Parlament die Unabhängigkeit Kroatiens; Zagreb wurde Hauptstadt. Am 7. Oktober 1991 wurde Zagreb im Zuge des Kroatienkrieges von der Jugoslawischen Volksarmee angegriffen. Die Stadt war zum Zeitpunkt der Bombardierung überfüllt mit Flüchtlingen aus Ostslawonien und Vukovar. Am darauf folgenden Tag, am 8. Oktober 1991, setzte Kroatiens Regierung die nach einer Volksabstimmung erklärte Unabhängigkeit offiziell in Kraft. Am 2. und 3. Mai 1995 schlugen international geächtete serbische Streubomben in der Innenstadt von Zagreb ein. Der militärisch sinnlose Angriff kostete sieben Zivilisten das Leben; 176 wurden verletzt. Der damalige befehlshabende serbische Anführer Milan Martić wurde vom Den Haager Kriegsverbrechertribunal zu 35 Jahren Haft verurteilt.[9]

1994 feierte man Zagrebs 900-jähriges Jubiläum. Papst Johannes Paul II. kam nach Zagreb und feierte eine Messe am 11. September auf der zagrebischer Reitbahn mit mehr als 1.000.000 Gläubige.[10] Ein Obelisk wurde angestellt auf der Kreuzung der Vukovar- und Kroatische Brüderliche Union-Avenien. In 2007 hat der zagrebische Bürgermeister Milan Bandić die Fußwege in der Nähe des Obelisks demontiert. Er sagte das er so getan hat weil die Fußwege hatten ein Symbol der Freimaurerei formiert. Er sagte nachdem das er ein Mitglied von der freimaurerischer Organization Bruderschaft des kroatisches Draches ist.[11]

[Bearbeiten] Politik

Zagreb ist die Hauptstadt und der Regierungssitz der Kroatischen Republik. In Zagreb tagt auch das kroatische Parlament, der Sabor. Bürgermeister von Zagreb ist Milan Bandić. Stärkste Fraktion im Stadtrat ist die Sozialdemokratische Partei Kroatiens. Das Regierungsviertel befindet sich in der Gornji Grad (Obere Stadt), der Altstadt von Zagreb.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Klimadiagramm von Zagreb

Ungefähr die Hälfte des kroatischen Bruttosozialprodukts wird in Zagreb erwirtschaftet. Dies macht die Stadt zum wichtigsten Wirtschaftsstandort Kroatiens.

Wichtige Wirtschaftszweige in Zagreb sind die Pharmaindustrie, die Elektrotechnik, der Handel und der Tourismus.

Im südöstlichen Teil der Stadt liegt das größte Industriegebiet Žitnjak.

Viele Unternehmen wie z. B der Öl- und Gaskonzern INA haben ihren Hauptsitz in Zagreb. Im Westen der Stadt sind an mehreren Standorten der Pharmakonzern Pliva, der Elektrotechnikkonzern Končar und Ericsson-Tesla angesiedelt.

Die Tkalčićeva-Straße

Besucher aus den nahegelegenen EU-Nachbarländern entdecken zunehmend Zagreb als günstige Einkaufsstadt: Neben immer mehr großen Einkaufszentren in der Peripherie im Osten und Westen der Stadt, wie zum Beispiel dem „King Cross“, der „Avenue Mall“ und „City Center One“, lädt in der Zagreber Innenstadt besonders die Hauptgeschäftsstraße Ilica mit ihren zahlreichen traditionsreichen Handwerkergeschäften wie zum Beispiel Schustern, Hutmachern, Ledertaschenläden, Küfnern, Boutiquen und Juwelieren zum Einkaufen ein.

Die Messe Zagreb (Zagrebački Velesajam) ist der bedeutendste Messestandort des Landes.

In Zagreb hat auch die Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer ihren Sitz.

[Bearbeiten] Verkehr und Transport

Verkehrsknotenpunkt der Straßenbahnen ist der Ban-Jelačić-Platz.

Durch den Ausbau der Autobahnen ist Zagreb im Begriff, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Mitteleuropa und dem Adriatischen Meer zu werden. Zagreb ist durch Autobahnen unter anderem mit den Hafenstädten Rijeka und Split sowie mit der ostkroatischen Region Slawonien verbunden. Weitere Autobahnen verbinden Zagreb mit Österreich (A2) und Ungarn (A4). Eisenbahnstrecken führen nach Osijek, Slavonski Brod, Vinkovci, Rijeka und Split sowie nach Slowenien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina und Serbien.

Zagreb besitzt einen internationalen Verkehrsflughafen, gelegen etwa 20 km südöstlich des Stadtzentrums auf dem Gebiet der Ortschaft Pleso. Der IATA-Flughafencode ist ZAG.

TMK 2200

Der ÖPNV der Stadt wird unter anderem von der ZET und Stadtbussen durchgeführt. Seit dem Jahr 2005 wird die moderne Niederflurstraßenbahn TMK 2200 eingesetzt.

Siehe auch: Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation in Kroatien

[Bearbeiten] Wissenschaft und Forschung

Höchste wissenschaftliche Einrichtung in Kroatien ist die Kroatische Akademie der Wissenschaften. Die Universität Zagreb (gegründet am 23. September 1669) ist eine der ältesten in Ostmitteleuropa. Die Gebäude der Fakultäten befinden sich in mehreren Stadtteilen; die zur Universität Zagreb gehörende Universitätsbibliothek Zagreb liegt seit 1995 in einem Stadtteil außerhalb des Zentrums. Die Kunstakademie Zagreb und die Musikakademie Zagreb genießen internationalen Ruf. Weitere Hochschulen sind die Gesundheitshochschule in Zagreb, die Sozialwissenschaftliche Fachhochschule in Zagreb und die Technische Fachhochschule in Zagreb.

Das im Jahr 1950 gegründete Ruđer-Bošković-Institut ist das größte interdisziplinäre Institut Kroatiens und beschäftigt im Jahr 2005 insgesamt 200 Wissenschaftler.

[Bearbeiten] Medien

Eine Auswahl der in Zagreb erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften:


Historisch, erscheint nicht mehr:

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Gornji Grad (Oberstadt)

Hauptartikel: Gornji Grad
Blick von der Seilbahn in Gornji Grad
Zagreber Sehenswürdigkeiten
Gornji Grad

[Bearbeiten] Kaptol


[Bearbeiten] Donji grad (Unterstadt)

Haus der kroatischen Kunst, im Jahr 1938 von Ivan Meštrović geschaffen

[Bearbeiten] Parks in Zagreb

[Bearbeiten] Andere Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen

Zeitraum Bezeichnung Inhalte
Februar Zagrebdox Dokumentarfilmfestival
April Tage der kroatischen und internationalen Musik (dani hrvatske glazbe) Biennale, Kammermusik Konzerte, Moderne Musik
Mai Literarische Gespräche in Zagreb (Zagrebački književni razgovori) Zusammenkunft internationaler Schriftsteller
23.–30. Juni Eurokaz Internationales Theaterfestival des neuen Theaters
Juli – August Zagreber Sommerfestival (Zagrebački ljetni festival) Kammermusik, Symphoniekonzerte, Jazz und Musikszene
1.–7. August Woche der modernen Tanzes (Tjedan suvremenog plesa) Moderne Tanzkunst
19.–23. August Internationales Folklorefestival (Međunarodna smotra folklora) Folklore Aufführungen auf dem Jelačić-Platz in Zagreb
August – September PIF internationales Puppenspieler Festival
Oktober – November Zagreber Salon (Zagrebački salon) Themenbezogene Ausstellungen

[Bearbeiten] Organisationen

[Bearbeiten] Bezirke

Die Bezirke (kroat. kvartovi oder četvrti) in alphabetischer Reihenfolge, mit in Klammern angegebener Bevölkerungszahl aus dem Jahr 2001, sind:[12]

Nr. Bezirk Fläche
(km²)
Einw.
(2001)
Ehemalige Kommunen
1. Donji Grad 3,016 45.178 „Andrija Medulić“, „August Šenoa“, Cvjetni trg, „Hrvatski narodni vladari“, „Knez Mislav“, „Kralj Petar Svačić“, „Kralj Zvonimir“, „Matko Laginja“, Mimara, „Nadbiskup Antun Bauer“, „Pavao Šubić“, „Petar Krešimir IV“, „Petar Zrinski“, Zrinjevac
2. Gornji Grad-Medveščak 10,125 36.475 „August Cesarec“, Gornji grad, Gupčeva zvijezda, „Ivan Kukuljević Sakcinski“, Kraljevac, Medveščak, Nova Ves, Petrova, Ribnjak, „Stjepan Radić“, Šalata, Tuškanac, Voćarska
3. Trnje 7,365 45.199 Cvjetnica, Cvjetno naselje, Kanal, Marin Držić, Martinovka, Miramare, Poljane, Savski Kuti, Sigečica, Staro Trnje, Trnjanska Savica, Trnje, Veslačko naselje
4. Maksimir 14,349 49.449 Bukovac, „Dinko Šimunović“, Dobri dol, Dotrščina, „Eugen Kvaternik“, Kozjak, Maksimir, Maksimirska naselja, Mašićeva, Remete, Ružmarinka
5. Peščenica - Žitnjak 35,295 58.349 Borongaj Lugovi, „Bruno Bušić“, Donje Svetice, Ferenščica, Folnegovićevo naselje, „Hrvatski književnik Mile Budak“, Ivanja Reka, Kozari Bok, Kozari Putevi, Peščenica, Petruševec, Resnik, Savica-Šanci, Volovčica, Vukomerec, Žitnjak
6. Novi Zagreb-istok 16,544 65.424 Buzin, Dugave, Hrelić, Jakuševec, Sloboština, Sopot, Središće, Travno, Utrine, Veliko Polje, Zapruđe
7. Novi Zagreb-zapad 62,594 47.163 Blato, Botinec, Čehi, Hrašće, Hrvatski Leskovac, Ježdovec, Kajzerica, Lučko, Mala Mlaka, Odra, Remetinec, Savski Gaj, Siget, Sveta Klara, Trnsko
8. Trešnjevka-sjever 5,828 55.352 „Antun Mihanović“, Ciglenica, „Dr. Ante Starčević“, Ljubljanica, „Nikola Tesla“, Pongračevo, Rudeš, Samoborček, „Silvije Strahimir Kranjčević“, Stara Trešnjevka
9. Trešnjevka-jug 9,836 67.050 Horvati-Srednjaci, Gajevo, Jarun, Knežija, Prečko, Vrbani
10. Črnomerec 24,327 38.679 „Ban Keglević“, „Bartol Kašić“, Gornja Kustošija, Kustošija-centar, Jelenovac, Medvedgrad, Sveti Duh, Šestinski dol-Vrhovec
11. Gornja Dubrava 40,277 61.112 Branovec-Jalševec, Čučerje, Dankovec, Dubec, Dubrava-središte, Gornja Dubrava, Granešina, Granešinski Novaki, Klaka, Miroševec, Novoselec, Oporovec, Poljanice, Stari Retkovec, Studentski grad, Trnovčica, Zeleni brijeg
12. Donja Dubrava 10,823 35.920 Čulinec, Donja Dubrava, „Ivan Mažuranić“, Novi Retkovec, Resnički Gaj, Poljanice, Stari Retkovec, „30. svibnja 1990.“, Trnava
13. Stenjevec 12,180 40.949 Gajnice, Malešnica, „Matija Gubec“, Stenjevec, Špansko, Vrapče-jug
14. Podsused-Vrapče 36,049 42.341 Gornji Stenjevec, Gornje Vrapče, Perjavica-Borčec, Podsused, Vrapče-centar, Gajnice, Stenjevec
15. Podsljeme 60,116 17.531 Gračani, Markuševec, Mlinovi, Šestine, Vidovec
16. Sesvete 165,238 58.416 Adamovec, Belovar, Blaguša, Cerje-Sesvete, Dobrodol, Dumovec, Đurđekovec, Gajec, Gajišće, Glavnica Donja, Glavnica Gornja, Goranec, Jelkovec, Jesenovec, Kašina, Kašinska Sopnica, Kobiljak, Kraljevečki Novaki, Kučilovina, Luka-Sesvete, Lužan, Moravče, Novo Brestje, Paruževina, Planina Gornja, Planina Donja, Popovec, Prekvršje, Prepuštovec, Sesvete-centar, Sesvetska Sela, Sesvetska Selnica, Sesvetska Sopnica, Sesvetski Kraljevec, Soblinec, Staro Brestje, Stari Retkovec, Šašinovec-Šija Vrh, Šimunčevec, Vugrovec Donji, Vugrovec Gornji, Vurnovec, Žerjavinec
17. Brezovica 127,390 10.837 Brezovica, Demerje, Dragonožec, Havidići, Horvati, Kupinečki Kraljevec (Centar, I, II), Lipnica, Obrež Odranski, Strmec Odranski, Trpuci

[Bearbeiten] Sport

[Bearbeiten] Handball

Der RK Zagreb gewann in den Jahren 1992 und 1993 die EHF Champions League der Männer und erreichte 1995, 1997, 1998 und 1999 das Finale. Zudem wurde er 18 mal kroatischer Handballmeister und 15 mal Pokalsieger. Er ist in Kroatien ohne gleichwertige Konkurrenz. So wurde er auch von 1991 bis heute in jedem Jahr, außer 2001 und 2002, wo nur der Meistertitel errungen wurde, Meister und Pokalsieger.

[Bearbeiten] Fußball

Der mit Abstand bekannteste Fußballverein Zagrebs ist Dinamo Zagreb, welcher seine Heimspiele im Maksimir-Stadion austrägt. Der Verein ist Kroatiens Rekordmeister, Rekordpokalsieger, hat einige Meistertitel und Pokale im eh. Jugoslawien errungen, und einen Europäischen Pokal (Messepokal, heute UEFA-Cup). Daneben spielt noch NK Zagreb in der 1. kroatischen Liga. Der Verein wurde bisher einmal kroatischer Meister.

[Bearbeiten] Basketball

Auch der Basketball-Rekordmeister KK Cibona kommt aus Zagreb. Neben Cibona Zagreb spielt auch KK Zagreb in der überregionalen NLB-Liga. KK Maksimir hingegen spielt in der 1. kroatischen Basketballliga. Es gibt auch einen Zagreber Damen-Basketball-Verein und einen Zagreber Veteranen-Basketball-Verein. Rekordmeister im Handball ist der Verein RK Zagreb, daneben spielen noch RK Agram Medvešćak und RK Dubrava in der 1. kroatischen Handballliga.

[Bearbeiten] Tennis

In Zagreb finden das Tennisturnier Zagreb Open und die internationale Ruderregatta Grand Prix Jarun statt. Im August 2005 fand auf der Regattastrecke des Jarun-Sees die Weltmeisterschaft im Kanurennsport statt.

[Bearbeiten] Wasserball

HAVK Mladost Zagreb ist der erfolgreichste Wasserballklub aus der Hauptstadt Kroatiens. Mehrfacher kroatischer Meister und auch Europacupsieger der Landesmeister.

[Bearbeiten] Ski Alpin

Im Januar 2005 fand auf dem Zagreber Hausberg Medvednica das erste Ski-alpin-Slalom-Rennen der Damen statt. Das erste Slalom-Rennen der Herren im alpinen Skiweltcup wurde im Februar 2008 durchgeführt.

[Bearbeiten] Verschiedenes

[Bearbeiten] Partnerstädte

Zagreb unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Zagreb geborene Persönlichkeiten in chronologischer Reihenfolge. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Zagreb hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Stanislav Pavao Skalić (1534–1573)
Erfinder der Enzyklopädie

[Bearbeiten] Weiteres

[Bearbeiten] Quellen

  1. Miroslav Krleža. Die Glembays. (Einführung)
  2. Vital Statistics in 2006: First Release (kroatisch). City of Zagreb, City Institute for Urban Planning, Statistics Department (26. Oktober 2007). Abgerufen am 29. August 2008.
  3. Sić, Miroslav (2007). Spatial and functional changes in recent urban development of Zagreb. Delo. Abgerufen am 6. November 2008.
  4. a b 1. POPULATION CONTINGENTS, BY TOWNS/MUNICIPALITIES, CENSUS 2001 (englisch). Republic of Croatia - Central Bureau of Statistics. Abgerufen am 23. November 2008.
  5. Statistisches Amt Kroatiens
  6. Bevölkerungsstatistik der Stadt Zagreb
  7. The Evolution of Croatian Radio and Television (englisch). Kroatische Radiotelevision. Abgerufen am 24. November 2008.
  8. a b Eurovision Song Contest 1989. EBU. Abgerufen am 24. November 2008.
  9. ICTY Anklageschrift gegen Milan Martić, Punkt 7
  10. Doošao kada su je mnogi zaobilazili (kroatisch). Međimurske novine (9. September 2008). Abgerufen am 24. November 2008.
  11. Zmaj Milan Bandić ruši masonski spomenik? (kroatisch). 24 sata (28. August 2007). Abgerufen am 24. November 2008.
  12. STANOVNICI GRADA ZAGREBA PREMA DOBNIM SKUPINAMA I SPOLU po gradskim četvrtima s pripadajućim (bivšim) mjesnim zajednicama i dijelovima (bivših) mjesnih zajednica (kroatisch) (2001). Abgerufen am 23. November 2008.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Zagreb – Bilder, Videos und Audiodateien

Zagreb - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Zagreb - In den Nachrichten

"Q