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| Zagreb | ||
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| Basisdaten | ||
|---|---|---|
| Staat: | ||
| Gespanschaft: | Stadt Zagreb | |
| Höhe: | 120 m ü. A. | |
| Fläche: | 641,355 km² | |
| Einwohner: | 779 145 (2001) | |
| Agglomeration: | 1 106 000 (2001) | |
| Bevölkerungsdichte: | 1215 Einwohner je km² | |
| Telefonvorwahl: | (+385) 01 | |
| Postleitzahl: | 10 000 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ZG | |
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2009, vgl.) |
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| Gemeindeart: | Stadt mit Funktionen einer Gespanschaft | |
| Gliederung: | 17 Stadtbezirke 216 Kommunen (ehem.) 71 Siedlungen |
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| Oberbürgermeister: | Milan Bandić (SDP) | |
| Koalitionspartner: | HSU | |
| Postanschrift: | Trg Stjepana Radića 1/III 10 000 Zagreb |
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| Webpräsenz: | ||
Der Ban-Jelačić-Platz, ein beliebter Treffpunkt der Zagreber |
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Zagreb ([ˈzaːgrɛb], österr. auch Agram) ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Kroatiens. Die Stadt Zagreb selbst hat auch die Funktionen einer Gespanschaft. Die nähere Umgebung der Stadt bildet getrennt von dieser die Gespanschaft Zagreb, deren Verwaltungssitz auch die Stadt Zagreb ist.
Zagreb liegt am Fuß des Medvednica-Gebirges an beiden Seiten der Save im Südwesten der Pannonischen Tiefebene in einem Gebiet, das auch als Hrvatsko Prigorje bezeichnet wird. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Zagreber Kathedrale. Die Stadt ist Sitz der katholischen Erzdiözese Zagreb.
Der Name kommt vermutlich von „zagrabiti“ (dt. „(Wasser) schöpfen“). Gewissen Quellen zufolge bedeutet Zagreb „hinter dem Berge“ (kroat. „za grebom“)[1].
Inhaltsverzeichnis |
Zagreb ist die größte kroatische Stadt. Es ist auch die einzige Kroatiens, die (mit Vororten) mehr als eine Million Einwohner hat. Nach der Volkszählung von 2001 lebten 779.145 Menschen in der Stadt. Nach Angaben der Stadtregierung gab es im Jahr 2006 784.900 Einwohner, während die Polizei schätzt, dass es 2005 973.667 Einwohner in der Stadt selbst gab.[2] Im Umland befinden sich äußere Vororte und nahegelegene kleinere Städte, wie Dugo Selo, Samobor, Velika Gorica oder Jastrebarsko. Die geschätzte Bevölkerung dieses Raums beträgt etwa 1,1 Mio. (Volkszählung 2001) und 1,2 Mio. (Schätzung einer Studie) bis 1,6 Mio. (Polizeischätzung 2005).[3][4] Die Mehrheit der Bevölkerung stellen mit 91,94 % die Kroaten. 2,14 % gehören der serbischen Minderheit an, 3,34 % verschiedenen anderen Minderheiten, darunter Deutschsprachige, Bosniaken, Ungarn, Slowenen, Tschechen und Ukrainer.[5][4]
Die Angaben in Spalte 3 beziehen sich auf die zur Zeit der Zählung gültige Verwaltungsgliederung und das zur jeweiligen Zeit als 'Stadt Zagreb' definierte Territorium. Die Angaben in Spalte 4 beziehen sich auf die aktuelle Verwaltungsgliederung (Gesetzestext veröffentlicht in Narodne Novine Nr.10, vom 30. Januar 1997). Die Daten der jeweiligen Zählungen werden auf das jetzige Territorium der Stadt Zagreb heruntergebrochen.
Falls nicht anders vermerkt handelt es sich um Daten von Volkszählungen, durchgeführt nach den zur Zeit der Zählung gültigen Vorgaben.[6]
| Jahr | Fläche (km²) |
Bevölkerung (nach jeweiliger Gliederung) |
Bevölkerung (nach heutiger Gliederung) |
Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| 1368 | 2.810 | laut Zählung der Haushalte | ||
| 1742 | 5.600 | laut Zählung der Haushalte | ||
| 1805 | 7.706 | Volkszählung ohne Priesterschaft und Adel | ||
| 1850 | 16.036 | |||
| 1857 | 16.657 | 48.266 | ||
| 1869 | 19.857 | 54.761 | ||
| 1880 | 30.830 | 67.188 | ||
| 1890 | 3,33 | 40.268 | 82.848 | |
| 1900 | 64,37 | 61.002 | 111.565 | |
| 1910 | 64,37 | 79.038 | 136.351 | |
| 1921 | 64,37 | 108.674 | 167.765 | |
| 1931 | 64,37 | 185.581 | 258.024 | |
| 1948 | 74,99 | 279.623 | 356.529 | |
| 1953 | 235,74 | 350.829 | 393.919 | |
| 1961 | 495,60 | 430.802 | 478.076 | |
| 1971 | 497,95 | 602.205 | 629.896 | |
| 1981 | 1.261,54 | 768.700 | 723.065 | |
| 1991 | 1.715,55 | 933.914 | 777.826 | |
| 2001 | 641,36 | 779.145 | 779.145 |
Der Name Zagreb wurde zum ersten Mal im Jahre 1094 erwähnt, als der in Personalunion ungarisch-kroatische König Ladislaus I. die Zagreber Diözese gründete. Die Stadt entwickelte sich aus den beiden Siedlungen, Kaptol (Kapitel) und Gradec, die heute den Kern der Altstadt Zagrebs bilden. In Gradec hatten sich Kaufleute und Handwerker angesiedelt. Kaptol war die Stadt des Klerus, in der die Kanoniker des Zagreber Bistums wohnten. Interessenskonflikte zwischen den beiden Siedlungen führten immer wieder zu Auseinandersetzungen.
Im 13. Jahrhundert hatte Südosteuropa unter verheerenden Plünderungen der Tataren (mongolische Volksstämme) zu leiden. Der König von Kroatien und Ungarn, Béla IV., versteckte sich auf der Flucht vor den Tataren in Gradec und versuchte von dort die Verteidigung zu organisieren. Aus Dankbarkeit für seine Rettung verlieh er 1242 den Einwohnern von Gradec die Bulla Aurea, ein Symbol der Freiheit und Unabhängigkeit. Durch dieses Dokument wurde Gradec zur freien königlichen Stadt. Nun erlebte es seine wirtschaftliche Blüte. Es entstanden Paläste, Kirchen und Befestigungswerke nach mittel- und westeuropäischem Vorbild.
1557 wurde Zagreb erstmals als Kroatiens Hauptstadt erwähnt.
Auch die Unterstadt (Donji grad) begann sich schnell zu entwickeln und übernahm bald die Rolle von Gradec in Handel und Handwerk. 1669 wird die Universität Zagreb gegründet.
Von 1756 bis 1776 übernahm Varaždin vorübergehend die Rolle als kroatische Hauptstadt. 1850 wurden die zwei Städte Gradec und Kaptol zur Stadt Zagreb vereint und mit der Unterstadt verbunden. Ein schweres Erdbeben richtete 1880 beträchtlichen Schaden an, ermöglichte jedoch auch eine Modernisierung und dynamische Weiterentwicklung der Stadt.
Kaptol ist bis heute das Zentrum der katholischen Kirche und des geistlichen Lebens in Kroatien. Gradec, heute Oberstadt genannt, wurde zum politischen und administrativen Zentrum. In der Unterstadt mit ihren vielen prächtigen Gebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert pulsiert das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Leben. Zagreb war zur Zeit des Königreichs Ungarn Sitz des Komitats Zágráb.
Am 29. Oktober 1918 beschloss das kroatische Parlament in Zagreb die Aufhebung sämtlicher staatsrechtlicher Beziehungen zwischen Kroatien und der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Am selben Tag wurde der Staat der Slowenen, Kroaten und Serben mit Zagreb als Hauptstadt gegründet. Zu Erinnerung daran wurde eine Gasse in der Nähe der St.-Markus-Platzes in Gornji Grad „Straße des 29. X. 1918“ genannt.
Am 1. Dezember vereinigte sich der neue Staat mit dem Königreich Serbien zum Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das später in Königreich Jugoslawien umbenannt wurde. Staatsoberhaupt wurde der serbische König Peter I.. Vier Tage später demonstrierten die Einwohner von Zagreb auf der Ilica-Straße gegen die Staatsregierung. Die königliche serbische Gendarmerie erschoss 20 Menschen, die als „die Dezember-Opfer“ bekannt wurden.
Während des Königreichs Jugoslawien war Zagreb das ökonomische und kulturelle Zentrum und die zweitgrößte Stadt des Landes. In etwa zwanzig Jahren stieg die Bevölkerung durch die Immigration aus armen Dörfern um den Faktor 2,5 an. Am 15. Mai 1926 wurde das erste Radiosignal in Zagreb gesendet, mit den Worten „Halo, halo! Ovdje Radio Zagreb!“ (dt. „Hallo, hallo! Radio Zagreb spricht!“).[7]
Während des Zweiten Weltkrieges war Zagreb die Hauptstadt der Nezavisna Država Hrvatska, eines zwar formal unabhängigen, jedoch unter deutschem und italienischem Protektorat stehenden Staates. Vor dem Weltkrieg lebten in Zagreb ca. 12.000 Juden. Nach dem Krieg waren es nur noch wenige tausend. Heute umfasst die Jüdische Gemeinde von Zagreb etwa 2000 Mitglieder, während es in ganz Kroatien 3000 Menschen jüdischen Glaubens gibt.
Am 8. Mai 1945 marschierten die Tito-Partisanen in Zagreb ein. Kroatien wurde daraufhin als Sozialistische Republik Kroatien in die Föderative Volksrepublik Jugoslawien, die spätere Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, eingegliedert.
In den Jahren 1970 und 1971 war Zagreb der Mittelpunkt des Widerstandes gegen das kommunistische Regime. Es fanden Demonstrationen gegen die Politik der Belgrader Zentralregierung statt, der Kroatische Frühling wurde niedergeschlagen und endete mit Massenverhaftungen.
Am 10. September 1976 kollidierten bei Zagreb ein jugoslawisches und ein britisches Flugzeug. Das Unglück forderte 176 Tote, davon 27 Deutsche. 1987 fand in Zagreb die Universiade statt. Die Stadt war Gastgeber des Eurovision Song Contest 1990 im Konzerthaus „Vatroslav Lisinski“, weil im Jahr davor die kroatische Band Riva aus Zadar mit dem Lied Rock Me gewann.[8][8]
Am 25. Juni 1991 erklärte das kroatische Parlament die Unabhängigkeit Kroatiens; Zagreb wurde Hauptstadt. Am 7. Oktober 1991 wurde Zagreb im Zuge des Kroatienkrieges von der Jugoslawischen Volksarmee angegriffen. Die Stadt war zum Zeitpunkt der Bombardierung überfüllt mit Flüchtlingen aus Ostslawonien und Vukovar. Am darauf folgenden Tag, am 8. Oktober 1991, setzte Kroatiens Regierung die nach einer Volksabstimmung erklärte Unabhängigkeit offiziell in Kraft. Am 2. und 3. Mai 1995 schlugen international geächtete serbische Streubomben in der Innenstadt von Zagreb ein. Der militärisch sinnlose Angriff kostete sieben Zivilisten das Leben, 176 wurden verletzt. Der damalige befehlshabende serbische Anführer Milan Martić wurde vom Den Haager Kriegsverbrechertribunal zu 35 Jahren Haft verurteilt.[9]
1994 feierte man Zagrebs 900-jähriges Jubiläum. Papst Johannes Paul II. kam nach Zagreb und feierte eine Messe am 11. September auf der Zagreber Reitbahn mit mehr als einer Million Gläubigen.[10]
Zagreb ist die Hauptstadt und der Regierungssitz der Kroatischen Republik. In Zagreb tagt auch das kroatische Parlament, der Sabor. Bürgermeister von Zagreb ist Milan Bandić. Stärkste Fraktion im Stadtrat ist die Sozialdemokratische Partei Kroatiens. Das Regierungsviertel befindet sich in der Gornji Grad (Obere Stadt), der Altstadt von Zagreb.
Im Jahre 2004. wurde ungefähr 30 % des kroatischen Bruttosozialprodukts in Zagreb erwirtschaftet. Dies macht die Stadt zum wichtigsten Wirtschaftsstandort Kroatiens.[11]
Wichtige Wirtschaftszweige in Zagreb sind die Pharmaindustrie, die Elektrotechnik, der Handel und der Tourismus.
Im südöstlichen Teil der Stadt liegt das größte Industriegebiet Žitnjak.
Die Kroatische Nationalbank hat ihren Sitz in Zagreb.
Viele Unternehmen wie z. B. der Öl- und Gaskonzern INA haben ihren Hauptsitz in Zagreb. Im Westen der Stadt sind an mehreren Standorten der Pharmakonzern Pliva, der Elektrotechnikkonzern Končar und Ericsson-Tesla angesiedelt.
Besucher aus den nahegelegenen EU-Nachbarländern entdecken Zagreb zunehmend als günstige Einkaufsstadt: Neben immer größer werdenden Einkaufszentren an der Peripherie im Osten und Westen der Stadt, wie zum Beispiel dem „King Cross“, der „Avenue Mall“ und „City Center One“, lädt in der Zagreber Innenstadt besonders die Hauptgeschäftsstraße Ilica mit ihren zahlreichen traditionsreichen Handwerkergeschäften wie zum Beispiel Schustern, Hutmachern, Ledertaschenläden, Küfnern, Boutiquen und Juwelieren zum Einkaufen ein.
Die Messe Zagreb (Zagrebački Velesajam) ist der bedeutendste Messestandort der Region.
In Zagreb hat auch die Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer ihren Sitz.
Durch den Ausbau der Autobahnen ist Zagreb im Begriff, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Mitteleuropa und dem Adriatischen Meer zu werden. Zagreb ist durch Autobahnen unter anderem mit den Hafenstädten Rijeka und Split sowie mit der ostkroatischen Region Slawonien verbunden. Weitere Autobahnen verbinden Zagreb mit Slowenien (A2) und Ungarn (A4). Eisenbahnstrecken führen nach Osijek, Slavonski Brod, Vinkovci, Rijeka und Split sowie nach Slowenien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina und Serbien.
Zagreb besitzt einen internationalen Verkehrsflughafen, gelegen etwa 20 km südöstlich des Stadtzentrums auf dem Gebiet der Ortschaft Pleso. Der IATA-Flughafencode ist ZAG.
Der ÖPNV der Stadt wird unter anderem von der ZET und Stadtbussen durchgeführt. Seit dem Jahr 2005 wird die moderne Niederflurstraßenbahn TMK 2200 eingesetzt.
Siehe auch: Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation in Kroatien
Höchste wissenschaftliche Einrichtung in Kroatien ist die Kroatische Akademie der Wissenschaften. Die Universität Zagreb (gegründet am 23. September 1669) ist eine der ältesten in Ostmitteleuropa. Die Gebäude der Fakultäten befinden sich in mehreren Stadtteilen; die zur Universität Zagreb gehörende Universitätsbibliothek Zagreb liegt seit 1995 in einem Stadtteil außerhalb des Zentrums. Die Kunstakademie Zagreb und die Musikakademie Zagreb genießen internationalen Ruf. Weitere Hochschulen sind die Gesundheitshochschule in Zagreb, die Sozialwissenschaftliche Fachhochschule in Zagreb und die Technische Fachhochschule in Zagreb.
Das im Jahr 1950 gegründete Ruđer-Bošković-Institut ist das größte interdisziplinäre Institut Kroatiens und beschäftigt im Jahr 2005 insgesamt 200 Wissenschaftler.
Eine Auswahl der in Zagreb erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften:
Historisch, erscheint nicht mehr:
| Zeitraum | Bezeichnung | Inhalte |
|---|---|---|
| Februar | Zagrebdox | Dokumentarfilmfestival |
| April | Tage der kroatischen und internationalen Musik (dani hrvatske glazbe) | Biennale, Kammermusik Konzerte, Moderne Musik |
| Mai | Literarische Gespräche in Zagreb (Zagrebački književni razgovori) | Zusammenkunft internationaler Schriftsteller |
| 23.–30. Juni | Eurokaz | Internationales Theaterfestival des neuen Theaters |
| Juli – August | Zagreber Sommerfestival (Zagrebački ljetni festival) | Kammermusik, Symphoniekonzerte, Jazz und Musikszene |
| 1.–7. August | Woche der modernen Tanzes (Tjedan suvremenog plesa) | Moderne Tanzkunst |
| 19.–23. August | Internationales Folklorefestival (Međunarodna smotra folklora) | Folklore Aufführungen auf dem Jelačić-Platz in Zagreb |
| August – September | PIF | internationales Puppenspieler Festival |
| 19.–25. Oktober | Zagreb Film Festival[12] | Film |
| Oktober – November | Zagreber Salon (Zagrebački salon) | Themenbezogene Ausstellungen |
Die Bezirke (kroat. kvartovi oder četvrti) in alphabetischer Reihenfolge, mit in Klammern angegebener Bevölkerungszahl aus dem Jahr 2001, sind:[13]
| Nr. | Bezirk | Fläche (km²) |
Einw. (2001) |
Ehemalige Kommunen |
|---|---|---|---|---|
| 1. | Donji Grad | 3,016 | 45.178 | „Andrija Medulić“, „August Šenoa“, Cvjetni trg, „Hrvatski narodni vladari“, „Knez Mislav“, „Kralj Petar Svačić“, „Kralj Zvonimir“, „Matko Laginja“, Mimara, „Nadbiskup Antun Bauer“, „Pavao Šubić“, „Petar Krešimir IV“, „Petar Zrinski“, Zrinjevac |
| 2. | Gornji Grad-Medveščak | 10,125 | 36.475 | „August Cesarec“, Gornji grad, Gupčeva zvijezda, „Ivan Kukuljević Sakcinski“, Kraljevac, Medveščak, Nova Ves, Petrova, Ribnjak, „Stjepan Radić“, Šalata, Tuškanac, Voćarska |
| 3. | Trnje | 7,365 | 45.199 | Cvjetnica, Cvjetno naselje, Kanal, Marin Držić, Martinovka, Miramare, Poljane, Savski Kuti, Sigečica, Staro Trnje, Trnjanska Savica, Trnje, Veslačko naselje |
| 4. | Maksimir | 14,349 | 49.449 | Bukovac, „Dinko Šimunović“, Dobri dol, Dotrščina, „Eugen Kvaternik“, Kozjak, Maksimir, Maksimirska naselja, Mašićeva, Remete, Ružmarinka |
| 5. | Peščenica - Žitnjak | 35,295 | 58.349 | Borongaj Lugovi, „Bruno Bušić“, Donje Svetice, Ferenščica, Folnegovićevo naselje, „Hrvatski književnik Mile Budak“, Ivanja Reka, Kozari Bok, Kozari Putevi, Peščenica, Petruševec, Resnik, Savica-Šanci, Volovčica, Vukomerec, Žitnjak |
| 6. | Novi Zagreb-istok | 16,544 | 65.424 | Buzin, Dugave, Hrelić, Jakuševec, Sloboština, Sopot, Središće, Travno, Utrine, Veliko Polje, Zapruđe |
| 7. | Novi Zagreb-zapad | 62,594 | 47.163 | Blato, Botinec, Čehi, Hrašće, Hrvatski Leskovac, Ježdovec, Kajzerica, Lučko, Mala Mlaka, Odra, Remetinec, Savski Gaj, Siget, Sveta Klara, Trnsko |
| 8. | Trešnjevka-sjever | 5,828 | 55.352 | „Antun Mihanović“, Ciglenica, „Dr. Ante Starčević“, Ljubljanica, „Nikola Tesla“, Pongračevo, Rudeš, Samoborček, „Silvije Strahimir Kranjčević“, Stara Trešnjevka |
| 9. | Trešnjevka-jug | 9,836 | 67.050 | Horvati-Srednjaci, Gajevo, Jarun, Knežija, Prečko, Vrbani |
| 10. | Črnomerec | 24,327 | 38.679 | „Ban Keglević“, „Bartol Kašić“, Gornja Kustošija, Kustošija-centar, Jelenovac, Medvedgrad, Sveti Duh, Šestinski dol-Vrhovec |
| 11. | Gornja Dubrava | 40,277 | 61.112 | Branovec-Jalševec, Čučerje, Dankovec, Dubec, Dubrava-središte, Gornja Dubrava, Granešina, Granešinski Novaki, Klaka, Miroševec, Novoselec, Oporovec, Poljanice, Stari Retkovec, Studentski grad, Trnovčica, Zeleni brijeg |
| 12. | Donja Dubrava | 10,823 | 35.920 | Čulinec, Donja Dubrava, „Ivan Mažuranić“, Novi Retkovec, Resnički Gaj, Poljanice, Stari Retkovec, „30. svibnja 1990.“, Trnava |
| 13. | Stenjevec | 12,180 | 40.949 | Gajnice, Malešnica, „Matija Gubec“, Stenjevec, Špansko, Vrapče-jug |
| 14. | Podsused-Vrapče | 36,049 | 42.341 | Gornji Stenjevec, Gornje Vrapče, Perjavica-Borčec, Podsused, Vrapče-centar, Gajnice, Stenjevec |
| 15. | Podsljeme | 60,116 | 17.531 | Gračani, Markuševec, Mlinovi, Šestine, Vidovec |
| 16. | Sesvete | 165,238 | 58.416 | Adamovec, Belovar, Blaguša, Cerje-Sesvete, Dobrodol, Dumovec, Đurđekovec, Gajec, Gajišće, Glavnica Donja, Glavnica Gornja, Goranec, Jelkovec, Jesenovec, Kašina, Kašinska Sopnica, Kobiljak, Kraljevečki Novaki, Kučilovina, Luka-Sesvete, Lužan, Moravče, Novo Brestje, Paruževina, Planina Gornja, Planina Donja, Popovec, Prekvršje, Prepuštovec, Sesvete-centar, Sesvetska Sela, Sesvetska Selnica, Sesvetska Sopnica, Sesvetski Kraljevec, Soblinec, Staro Brestje, Stari Retkovec, Šašinovec-Šija Vrh, Šimunčevec, Vugrovec Donji, Vugrovec Gornji, Vurnovec, Žerjavinec |
| 17. | Brezovica | 127,390 | 10.837 | Brezovica, Demerje, Dragonožec, Havidići, Horvati, Kupinečki Kraljevec (Centar, I, II), Lipnica, Obrež Odranski, Strmec Odranski, Trpuci |
Der RK Zagreb gewann in den Jahren 1992 und 1993 die EHF Champions League der Männer und erreichte 1995, 1997, 1998 und 1999 das Finale. Zudem wurde er 18 mal kroatischer Handballmeister und 15 mal Pokalsieger. Er ist in Kroatien ohne gleichwertige Konkurrenz. So wurde er auch von 1991 bis heute in jedem Jahr, außer 2001 und 2002, wo nur der Meistertitel errungen wurde, Meister und Pokalsieger.
Der mit Abstand bekannteste Fußballverein Zagrebs ist Dinamo Zagreb, welcher seine Heimspiele im Maksimir-Stadion austrägt. Der Verein ist Kroatiens Rekordmeister, Rekordpokalsieger, hat einige Meistertitel und Pokale im eh. Jugoslawien errungen, und einen Europäischen Pokal (Messepokal, heute UEFA-Cup). Daneben spielt noch NK Zagreb in der 1. kroatischen Liga. Der Verein wurde bisher einmal kroatischer Meister.
Auch der Basketball-Rekordmeister KK Cibona kommt aus Zagreb. Neben Cibona Zagreb spielt auch KK Zagreb in der überregionalen NLB-Liga. KK Maksimir hingegen spielt in der 1. kroatischen Basketballliga. Es gibt auch einen Zagreber Damen-Basketball-Verein und einen Zagreber Veteranen-Basketball-Verein. Rekordmeister im Handball ist der Verein RK Zagreb, daneben spielen noch RK Agram Medvešćak und RK Dubrava in der 1. kroatischen Handballliga.
In Zagreb finden das Tennisturnier Zagreb Open und die internationale Ruderregatta Grand Prix Jarun statt. Im August 2005 fand auf der Regattastrecke des Jarun-Sees die Weltmeisterschaft im Kanurennsport statt.
HAVK Mladost Zagreb ist der erfolgreichste Wasserballklub aus der Hauptstadt Kroatiens. Mehrfacher kroatischer Meister und auch Europacupsieger der Landesmeister.
Im Januar 2005 fand auf dem Zagreber Hausberg Medvednica das erste Ski-alpin-Slalom-Rennen der Damen statt. Das erste Slalom-Rennen der Herren im alpinen Skiweltcup wurde im Februar 2008 durchgeführt.
Zagreb unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
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Die folgende Übersicht enthält bedeutende, in Zagreb geborene Persönlichkeiten in chronologischer Reihenfolge. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Zagreb hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Bjelovar-Bilogora | Brod-Posavina | Dubrovnik-Neretva | Istrien | Karlovac | Koprivnica-Križevci | Krapina-Zagorje | Lika-Senj | Međimurje | Osijek-Baranja | Požega-Slawonien | Primorje-Gorski kotar | Sisak-Moslavina | Split-Dalmatien | Šibenik-Knin | Varaždin | Virovitica-Podravina | Vukovar-Srijem | Zadar | Zagreb | Stadt Zagreb
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