ZEMA ist die Abkürzung für Zentrale einfache Melderegisterauskunft. Die ZEMA ist eine regionale Datenbank mit tagesaktuellen Melderegisterauskünften, die von vielen Einwohnermeldeamt in Bayern und Hessen zur Verfügung gestellt werden. Der Unterschied liegt im Zusammenführen von persönlichen Daten über eine einzelne Person. Es können sogenannte Adressketten gebildet werden; d.h. jegliche Adress- oder Namensänderung wird sofort ersichtlich.
Als Zugang genügt ein gewöhnlicher Webbrowser und folgende Suchkriterien: Name und Vorname plus zwei Kriterien aus Geburtsdatum, Straße, Hausnummer, Geschlecht. Für die Erteilung der Auskunft wird eine erhöhte Verwaltungsgebühr verlangt.
Die Unterbrechung der Adresskette kann nur durch einen Widerspruch gegen die Weitergabe der Daten beim zuständigen Einwohnermeldeamt erfolgen. Der Widerspruch kann meist formlos beim Einwohnermeldeamt eingelegt werden. Eine Überprüfung ob und wie schnell die Unterdrückung der Weitergabe von Daten stattgefunden hat, lässt sich allerdings kaum durchführen. Dies liegt an den hohen Preisen, die das Unternehmen, welches die Datenbank führt, für eine Abfrage in Rechnung stellt (Kalenderjährlicher Mindestumsatz 250€). Benutzer bleiben deshalb meist Behörden, freie Wirtschaft und alle die an persönlichen Daten interessiert sind. Nicht alle Bundesländer bieten den Service einer solchen Datenbank (bisher nur Teile von Bayern und Hessen).
Die Datenbank mit der Offenlegung und Verkettung persönlicher Daten ist nach Meinung vieler datenschutzrechtlich bedenklich. Dennoch gibt es gesetzliche Grundlagen für die Einführung und Benutzung von ZEMA.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."