| Zündapp | |
|---|---|
| Janus | |
| Hersteller: | Zündapp-Werke GmbH |
| Produktionszeitraum: | 1957–1958 |
| Klasse: | Kleinstwagen |
| Karosserieversionen: | Limousine |
| Motoren: | Einzylinder-Zweitakt |
| Länge: | 2890 mm |
| Breite: | 1410 mm |
| Höhe: | 1400 mm |
| Radstand: | 1825 mm |
| Leergewicht: | 425 kg |
| Vorgängermodell: | keines |
| Nachfolgemodell: | keines |
Der Zündapp Janus war ein viersitziges Rollermobil (damals Kleinwagen – heute besser Kleinstwagen genannt) der Zündapp-Werke GmbH, Nürnberg, aus den 1950er-Jahren.
Inhaltsverzeichnis |
Das Ungewöhnliche an diesem Rollermobil und die Rechtfertigung, den Namen des doppelköpfigen römischen Gottes Janus zu verwenden, sind die Sitzposition und die Anordnung der Türen an Bug und Heck (nicht seitlich). Die Fondpassagiere saßen mit dem Rücken zur Fahrtrichtung und schauten nach hinten. Dies schuf eine Beinfreiheit wie in einem Mittelklassewagen und Platz im Kopfbereich. Außerdem wurde der Transport sperriger Güter erleichtert. Es kann heute zwar vermutet werden, dass nicht alle Mitfahrer die ungewöhnliche Sitzposition als angenehm empfanden, jedoch ist dies nicht durch zeitgenössische Testberichte abgesichert.
Die Konstruktion des Janus geht auf den Prototyp „Dornier Delta“ von Claudius Dornier, dem ältesten Sohn von Claude Dornier zurück, an dem Zündapp die Produktionslizenz erworben hatte. Die Auslieferung begann im Juni 1957, die Produktion wurde aber bereits 1958 nach Herstellung von nur 6902 Exemplaren eingestellt. So verschwand auch der Janus – wie viele ähnliche Kleinstwagentypen der damaligen Zeit – nach kurzer Produktionszeit vom Markt, weil sein Preisvorteil (Preis des Janus: 3290 DM + 40 DM für die Heizung) gegenüber den damaligen kleinen Mittelklassewagen zu gering war.
Zu den technisch interessanten Details des Janus gehörten die Anordnung der Türen und Sitze, ein sonst nur bei hochkarätigen Sportwagen üblicher Mittelmotor, die hydraulische Vierradbremse (damals noch nicht selbstverständlich) und eine Einzelradaufhängung, die ein sehr gutes Fahrverhalten mit wenig Seitenneigung trotz Pendelachse brachte. Schaufelförmige Rippen erhöhten die Stabilität der Bremstrommeln und zogen Kühlluft an. Der Mittelmotor ermöglichte eine ausgewogene Gewichtsverteilung. In der Werbung wurde außerdem herausgestellt: „Ungewohnt bisher, doch ganz bestimmt erfreulich im Hinblick auf Regen und Nässe: kleinere Wartungsarbeiten wie Kerzenwechsel oder Düsenreinigen lassen sich unter dem eigenen Dach ausführen.“ Nachteilig an der Mittelmotorlösung war aber die hohe Geräuschentwicklung im Innenraum des Fahrzeugs.
In Klammern Daten des Prototyps laut Prospekt von 1956
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."