| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Erzgebirgskreis | |
| Höhe: | 600 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,15 km² | |
| Einwohner: | 2978 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 134 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 09517 | |
| Vorwahl: | 037363 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ERZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 21 680 | |
| Stadtgliederung: | 4 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 23 09517 Zöblitz |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dietmar Georgi (FDP) | |
| Lage der Stadt Zöblitz im Landkreis Erzgebirgskreis | ||
![]() |
||
Zöblitz ist eine Stadt im Erzgebirgskreis in Sachsen (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Der Ort wird 1323 erstmals urkundlich bereits als „stetechen zcobelin mit dem zcolle“ erwähnt, gilt gleichzeitig als erste Stadtnennung; ist als eine der ältesten Siedlungsstätten des mittleren und oberen Erzgebirges am sog. „Alten Böhmischen Steig“ - antiqua semita bohemorum - aus dem Raum Halle/Leipzig in Richtung Prag verlaufend, bekannt und verfügt in der unmittelbaren Umgebung über zahlreiche archäologisch nachgewiesene Burgenstandorte (z.B. Nidberg), deren zeitliche Einordnung bis ins 12. Jahrhundert garantiert ist. 1488 wird Zöblitz als Bergstadt bezeichnet und um 1500 Serpentinstein entdeckt. Mit der Reformation 1539 bleibt der Ort eigenständige Parochie. Durch das Wirken des Architekten und Bildhauers Giovanni Maria Nosseni nimmt ab 1575 die Serpentinverarbeitung einen Aufschwung. 1613 wird die einzige Serpentinsteindrechsler-Innung der Welt gegründet. 1728/1729 errichtet man eine neue Kirche, in die 1742 Gottfried Silbermann eine Orgel einbaut. Am 23. August 1813 halten Alexander I. von Russland, Fürst Schwarzenberg, Fürst Repnin-Wolkonski und Fürst Metternich Kriegsrat in Zöblitz. 1834 hat die Stadt erstmalig einen Bürgermeister. Die Freiwillige Feuerwehr wird 1870 gegründet. Mit dem Bau der Flöhatalbahn erhält die Stadt 1875 Bahnanschluss. Die Fertigstellung der Hochdruckwasserleitung erfolgt 1893. Das Rathaus wird 1907 errichtet und 1911 die Stadt ans Elektrizitätsnetz angeschlossen. 1921 kommt der Gutsbezirk Schlossmühle zu Niederlauterstein. 1926 wird ein Schwimmbad errichtet, die Gasversorgung seit 1903 weiter ausgebaut. 1938 wird im Rahmen der Ausweisung des Schwarzwassertales als Naturschutzgebiet der öffentliche Verkehr auf der Talstraße gesperrt. 1940 erfolgt die Einrichtung einer Kindertagesstätte. Am 16. April 1945 kommt es zu einem Tieffliegerangriff auf den Bahnhof Zöblitz-Pobershau. 8 Menschen sterben und 72 werden verletzt. Zöblitz gilt nach Otfried Wagenbreth als die Stadt des Serpentinsteins und seiner Verarbeitung.
Ansprung wurde 1434 erstmals urkundlich als „Aschbergk“ erwähnt und untersteht der Herrschaft Lauterstein. 1497 ist eine Glashütte nachweisbar. 1530 wird Sorgau erstmals als „Naue Sorge“ erwähnt. Mit der Reformation kommen Ansprung und Sorgau zur Parochie Zöblitz. Durch die Herren von Berbisdorf werden 1556 neun Erbgärtner in der Grundau angesiedelt. Durch die Pest stirbt 1598/1599 die Hälfte der Bevölkerung. 1751 werden auf der Ansprunger Flur sechs Serpentinsteinbrüche genannt. In Sorgau wird 1764 ein Schulhaus gebaut, in Ansprung 1781 das bisherige Gebäude durch einen größeren Neubau ersetzt. 1876 und 1878 werden erneut neue Schulgebäude errichtet. 1902 erfolgt die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr. Auf der Morgensternhöhe wird 1911 durch den Erzgebirgszweigverein Sorgau/Ansprung ein Aussichtspunkt mit Unterkunftshütte errichtet. 1929 erhält Grundau eine elektrische Beleuchtung, 1931 wird der Ort nach Ansprung eingemeindet und 1943 ein Kindergarten eingerichtet.
Folgende Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres mit Gebietsstand Januar 2007:
|
1982 bis 1988
|
1989 bis 1995
|
1996 bis 2002
|
2003 bis 2006
|
Amtsberg | Annaberg-Buchholz | Aue | Auerbach | Bad Schlema | Bärenstein | Bernsbach | Bockau | Börnichen/Erzgeb. | Borstendorf | Breitenbrunn/Erzgeb. | Burkhardtsdorf | Crottendorf | Deutschneudorf | Drebach | Ehrenfriedersdorf | Eibenstock | Elterlein | Erlbach-Kirchberg | Gelenau/Erzgeb. | Geyer | Gornau/Erzgeb. | Gornsdorf | Großolbersdorf | Großrückerswalde | Grünhain-Beierfeld | Grünhainichen | Heidersdorf | Hohndorf | Hormersdorf | Jahnsdorf/Erzgeb. | Johanngeorgenstadt | Jöhstadt | Königswalde | Lauter/Sa. | Lengefeld | Lößnitz | Lugau/Erzgeb. | Marienberg | Mildenau | Neukirchen/Erzgeb. | Niederdorf | Niederwürschnitz | Oberwiesenthal | Oelsnitz/Erzgeb. | Olbernhau | Pfaffroda | Pobershau | Pockau | Raschau-Markersbach | Scheibenberg | Schlettau | Schneeberg | Schönheide | Schwarzenberg/Erzgeb. | Sehmatal | Seiffen/Erzgeb. | Sosa | Stollberg/Erzgeb. | Stützengrün | Tannenberg | Thalheim/Erzgeb. | Thermalbad Wiesenbad | Thum | Venusberg | Waldkirchen/Erzgeb. | Wolkenstein | Zöblitz | Zschopau | Zschorlau | Zwönitz
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."