Als Zähmung wird die weitgehende Anpassung des Verhaltens eines Wildtieres an die Bedürfnisse des Menschen bezeichnet, so dass die gezähmten Tiere ohne Gefahr für den Halter in dessen Obhut verbleiben können. Der Begriff bezeichnet das Gegenteil von Wildheit. Er wird auch als Synonym für Beruhigung genutzt und im übertragenen Sinn beispielsweise auch auf Flüsse und selbst auf den Menschen angewandt.
Bei Tieren ist die Zähmung die Voraussetzung für eine Domestikation. Der Begriff Zähmung wurde bis in die Neuzeit hinein auch für von Menschen angebaute Pflanzen verwendet.[1]
Zumeist werden Wildtiere zunächst gefangen. Für eine Zähmung muss Vertrauen aufgebaut werden. Zur Einpassung in die menschliche Lebensweise gehört die Anerkennung des Menschen als Autoritätsperson. Pferde werden hierzu zugeritten.
Gelegentlich wird der Begriff auch auf menschliche Beziehungen angewandt, wie beispielsweise von William Shakespeare in seinem Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ (um 1594). Auch hier geht es unter anderem um die Annäherung an Lebensumstände und -rhythmus einer Person. In der Fabel „Der kleine Prinz“ (1943) von Antoine de Saint-Exupery fordert der Fuchs den Prinzen auf ihn zu bezähmen, um ihn lieben zu lernen.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."