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Der Yukon Quest ist ein Schlittenhundrennen, das in ungradzahligen Jahren von Whitehorse im kanadischen Territorium Yukon nach Fairbanks in Alaska, und in gradzahligen von Fairbanks nach Whitehorse führt. Die Strecke folgt dem historischen Weg des Klondike-Goldrauschs. Das Rennen findet jedes Jahr im Februar statt. Es führt über 1600 km und dauert je nach Wetterlage und Kondition der Musher und ihrer Schlittenhunde 10 bis 14 Tage.
Die Musher müssen ihre Ausrüstung selbst auf dem Schlitten transportieren und dürfen keine Hilfe von außen (mit Ausnahme von anderen Mushern) erhalten, außer in Dawson City, wo sie die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht haben und eine Zwangspause von mehreren Stunden einlegen müssen. Die Teams müssen auf dem Weg mit schwersten Bedingungen kämpfen: So kommen Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h vor, vier Bergketten gilt es zu überwinden und zahlreiche gefrorene Flüsse, ebenso sind auf einigen Teilstücken Gletscherspalten vorhanden.
Die Musher müssen die einzelnen Checkpoints, zu denen ihnen Proviant nachgeliefert werden darf, passieren und dürfen nicht von dem vorgegebenen Wegen abweichen. Bei Regelverstössen riskieren sie eine Zeitstrafe in Form einer Zwangspause, eine Kürzung der Siegesprämie oder im schlimmsten Fall die Disqualifikation.
Veranstaltet wird das Yukon Quest International Sled Dog Race seit 1984. Es soll an die Pionierzeit erinnern, in der im Winter die Hundeschlitten das einzige Verkehrsmittel waren.
Als Preisgeld erhielt der Sieger des Jahres 2009, der Deutsche Sebastian Schnülle, 35.000 US-Dollar.