| Ystad | ||||
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| Basisdaten | ||||
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| Staat: | Schweden | |||
| Provinz (län): | Skåne län | |||
| Historische Provinz (landskap): | Schonen | |||
| Gemeinde (kommun): | Ystad | |||
| Koordinaten: | 55° 26′ N, 13° 49′ O55.42916666666713.820833333333Koordinaten: 55° 26′ N, 13° 49′ O | |||
| Einwohner: | 17.286 (31. Dezember 2005 [1]) | |||
| Fläche: | 3,52 km² | |||
| Bevölkerungsdichte: | 4.911 Einwohner je km² | |||
Ystad [ˈʏstɐ] oder [ˈyːˌstɑːdʰ] (deutsch historisch: Ystadt, dänisch historisch: Ysted) ist eine Stadt in der südschwedischen Provinz Skåne län und der historischen Provinz Schonen an der schwedischen Südküste. Die Stadt ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.
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Von Ystad zieht sich der Järavall, ein aus Steinen und Kies bestehender Landrücken, längs der Küste nach Trelleborg und Falsterbo hin. Er soll der Iöravalla sein, der in der Völuspá Vers 14 genannt wird.
Der dänische Name Ysted wurde 1244 erstmals in den Lunder Annalen erwähnt, doch war das Stadtgebiet bereits früher besiedelt. Die Ursprünge der Hauptkirche der Stadt, der Sankt-Marien-Kirche (Sankta Maria kyrka), stammen aus dem Beginn des 13. Jahrhunderts. Das 1258 gegründete Franziskanerkloster (Gråbröderklostret) St. Petri zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Schweden und beherbergt heute das Stadtmuseum. In der Altstadt sind viele Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten. Wirtschaftliche Grundlage für den Aufschwung der Stadt bildete die Fischerei und der Handel mit Heringen, deren Vorkommen in der südlichen Ostsee im ausgehenden Mittelalter enorme Ausmaße hatte, um 1500 jedoch plötzlich drastisch abnahm.
Von Ystad aus bestehen Fährverbindungen zur dänischen Insel Bornholm und ins polnische Świnoujście (Swinemünde). Ystad ist Endpunkt der Eisenbahnlinie Malmö–Ystad, über die auch Direktverbindungen nach Kopenhagen bestehen, um die Bornholmfähre an das dänische Schienennetz anzubinden. Eine weitere Eisenbahnstrecke verbindet Ystad über Tomelilla mit Simrishamn an der Ostküste Schonens.
Ystad wurde durch die dort spielenden Kriminalromane von Henning Mankell mit Kommissar Kurt Wallander als fiktivem Protagonisten europaweit bekannt. Alle Plätze, Straßen und Restaurants, die in den Büchern erwähnt werden, existieren in der Realität, wie zum Beispiel das Wohnhaus Wallanders in der Mariagatan 10, ein schlichtes Gebäude aus rotem Backstein. Aus diesem Grunde wurde Ystad seit Beginn der 1990er Jahre zu einem beliebten Pilgerort für Mankell-Leser.
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."