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Die Yolngu sind eines der indigenen Völker (Aborigines) Australiens. Sie bewohnen das etwa 100.00 Quadratkilometer große nordöstliche Arnhem Land (inklusive der Gove-Halbinsel) im Northern Territory.
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Das Volk und die Kultur der Yolngu existiert schon seit über 40.000 Jahren. Die Yolngu sprechen eine Sprache, die sie selbst Yolngu matha (Zunge der Yolngu) nennen. Seit den 60er Jahren führen sie einen Kampf um Bodenrechte gegen die australische Regierung, die auf ihrem Land gegen den erklärten Willen dieses Volkes Bodenschätze (vor allem Bauxit) abbauen lässt. In Yirrkala befindet sich die größte Siedlung mit etwa 800 Aborigines.
Die Clans im Arnhem Land leben durchaus traditionell und fangen Fische, jagen Buschtiere und sammeln Buschessen. Sie halten intensive Beziehungen zu ihrem Land und versuchen ihre kulturellen und spirituellen Traditionen zu erhalten und zu pflegen. Sie sind bekannt für ihre Rindenmalerei und ihre Kunst- und Kulturzentren befinden beispielsweise in Milingimbi, Yirrkala und Ramingining. Dieses Volk hat zahlreiche Künstler hervorgebracht wie beispielsweise Narritjin Maymuru, der sich mit weiteren Künstlern dieses Volkes an der Petition in Form einer Rindenmalerei der Yirrkala im Jahre 1963 beteiligte.
Vor allem auch durch die Öffentlichkeitsarbeit der Band Yothu Yindi, der einige Yolngu angehören, wurde ein internationales Publikum auf die Problematik der Entrechtung der Ureinwohner und deren Kampf dagegen aufmerksam gemacht.