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Xylophon

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Kulintang a kayo, ein Xylophon von den Philippinen
Europäisches Kinderxylophon
Indonesische Kolintang-Spieler von Saung Angklung Udjo auf dem Museumsuferfest Frankfurt 2008. Die Klangkörper sind die gleichen wie beim Musikinstrument Angklung und wurden aus Bambus hergestellt.

Das Xylophon (griech.: ξύλος xylos Holz; φωνή phōnē Stimme) ist ein traditionelles Schlaginstrument, das seine primitiven Ursprünge in Asien hat und in Afrika weiterentwickelt wurde. Es gehört zur Familie der Stabspiele (engl. Mallet-Percussion), zu deren wichtigsten Vertretern in Europa neben dem Xylophon das Marimbaphon (Marimba), das Glockenspiel und das Vibraphon zählen.

Bereits Anfang des 16. Jahrhunderts war es in Deutschland als Hölzernes Gelächter bekannt.

Das Xylophon besteht zum Beispiel aus einer Reihe von Hartholzstäben (meist Palisander) unterschiedlicher, der Tonhöhe entsprechender Länge. Das javanische Kolintang besteht aus Klangkörpern aus speziell zurecht geschnittenen Bambus-Abschnitten, wie sie auch beim Angklung verwendet werden. Der Anschlag erfolgt mit zwei löffelartigen Holzschlägeln. Ein lang ausgehaltener Ton kann annähernd durch wirbelartiges Schlagen imitiert werden.

Bei der älteren trapezförmigen Bauart sind die Klangstäbe chromatisch, diatonisch oder pentatonisch in einer Reihe angeordnet. Die einreihige diatonische oder pentatonische Anordnung wird weiterhin für musikpädagogische Zwecke verwendet (siehe z. B. Orff-Schulwerk). Im professionellen Bereich werden die chromatischen Holzplatten meist in zwei Reihen in Klaviaturform angeordnet.

Von der Bauart wird zwischen Schenkelxylophon, Bügelxylophon, Holmxylophon und Trogxylophon unterschieden. Beim Holmxylophon liegen die Stäbe auf einem Querbalken (Holm), beim Trogxylophon auf einem Kasten (Trog), der auch als verstärkender Resonanzkörper dient.[1]

Der trockene, hell klappernde Ton wurde oft mit Geisterhaftem und Gespenstischem in Verbindung gebracht.

Das Instrument wird seit dem 20. Jahrhundert in Orchestern, moderner Musik, wie auch in der Tanz- und Unterhaltungsmusik eingesetzt. Bekannte Beispiele sind der Säbeltanz aus dem Ballett Gayaneh von Aram Chatschaturjan, Orffs Carmina Burana, der Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns sowie das berühmte Solostück Erinnerungen an Zirkus Renz.

In vielen außereuropäischen Musikkulturen nehmen das Xylophon oder seine Verwandten eine wichtige Stellung ein. Die Marimba gilt als Nationalinstrument Guatemalas, in Afrika sind ähnliche Instrumente weit verbreitet, in Westafrika als Balaphon, in Uganda als Amadinda. Im indonesischen Gamelan wird das Gambang neben Stabspielen aus Metall gespielt.

Ein dem Xylophon verwandtes Instrument mit Metallstäben nennt man Metallophon.

Werke für Xylophon: Jules Blangenois: Introduction et Mazurka für Xylophon und Orchester (1901) (Melos.de Bibliothek)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Xylophon – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Brockhaus: Lexikon.
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"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
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