| Basisdaten | |
|---|---|
| Großregion: | Nordwestchina |
| Provinz: | Qinghai |
| Status: | bezirksfreie Stadt |
| Untergliederung: | 4 Stadtbezirke, 2 Kreise, 1 Autonomer Kreis |
| Einwohner: | 1,84 Mio. (Ende 2004) |
| Fläche: | 7.472 km² |
Xining (chin. 西寧市 / 西宁市, Xīníng shì, Tibetisch: Ziling) ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Qinghai. Das Verwaltungsgebiet Xinings hat eine Fläche von 7.472 km² und ca. 1,84 Millionen Einwohner (Ende 2004).
Inhaltsverzeichnis |
Als bezirksfreie Stadt setzt sich Xining auf Kreisebene aus vier Stadtbezirken, zwei Kreisen und einem Autonomen Kreis zusammen. Diese sind:
Die Stadt geht mit ihrer Gründung im 2. Jahrhundert v.u.Z. auf eine chinesische Garnison der Han-Zeit zurück und erlebte in den Wechselbädern der Geschichte verschiedene nomadische und chinesische Reiche als Oberherrschaften.
In der tibetischen Kulturregion Amdo war sie, zusammen mit anderen seit der Han-Zeit gegründeten Vorposten, das Zentrum han-chinesischer Besiedlung in einem Lebensraum, der mit der Entstehung des tibetischen Großreiches im 7. Jahrhundert zunehmend zum Konfrontationsraum zwischen Tibetern und Han-Chinesen wurde, aber auch zu einer wichtigen Drehscheibe des Handels und des kulturellen Austausches.
Aus der Stadt, die noch in den 1940er Jahren ca. 50.000 Einwohner hatte, ist inzwischen eine Millionenstadt geworden. Obschon ein modernes Industriezentrum, werden auch die Tibeter mit wirtschaftlichen Aktivitäten zunehmend im Stadtbild präsent.
Etwa 90 km von Xining entfernt ist ein Arbeitslager, wo während der Kulturrevolution das Oberhaupt eines lamaistischen Klosters mit 200 Mönchen eingesperrt war. Sie mussten in einer Fabrik für Autoteile Zwangsarbeit leisten.
Das Erdbeben fand am 23. Mai 1927 statt und erreichte einen Wert von 7,6 auf der Richter-Skala. Bei dem Beben verloren 41.000 Einwohner ihr Leben. Es gab dabei auch große Landverschiebungen.
Koordinaten: 36° 37' 50" N, 101° 46' 23" O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."