Als xerophil (trockenliebend) bezeichnet man die Eigenschaft von Organismen (insbesondere Mikroorganismen und Pflanzen), welche trockene Bedingungen bevorzugen.
Pflanzen, die in heißen tropennahen Gebieten (Halbwüsten, Vollwüsten) heimisch sind. Sie sind der Hitze sowohl durch ihren Aufbau (Wurzelwerk, Blattwerk) als auch in ihrem Wasserverbrauch angepasst. In Regenzeiten sammeln sogenannte Sukkulentengewächse in ihren fleischigen Blättern und Stämmen das Wasser und verteilen es in Trockenperioden gleichmäßig und sparsam auf ihren Wasserhaushalt. Der Wasserauffang geschieht sehr geschickt, mit weit verbreiteten Wurzelgeflechten, die tief unter der Erde jeden kleinsten Tropfen verwerten. Durch Wachs- oder filzähnliche Schichten auf der Oberfläche der Pflanze ist diese perfekt vor der direkten Sonneneinstrahlung und somit vor dem Vertrocknen geschützt.
Gelegentlich wird im biologie-didaktischen Umfeld der Begriff Trockenlufttiere verwendet, um xerophile Tiere zu charakterisieren. Intention dieses Begriffs ist der Hinweis auf körperliche Anpassungen wie Chitin- und Hornpanzer oder Kalkgehäuse, mit denen unter trockenen Umweltbedingungen der Wasserhaushalt aufrechterhalten werden kann.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."