Ein Wunschkennzeichen ist ein Kfz-Kennzeichen, bei dem der Fahrzeugnutzer Einfluss auf die Vergabe der Registrierungsnummer nehmen kann, um beispielsweise sein Kennzeichen zu personalisieren. Die Einflussmöglichkeiten sind dabei durch nationale Regelungen bei der Kennzeichenvergabe begrenzt. Immer mehr Länder weltweit ermöglichen eine derartige Einflussnahme.
Außerhalb der landesüblichen Norm der Vergabe von amtlichen Kennzeichen und deren jeweiliger nationaler Einteilung hat der Fahrzeugbesitzer die Möglichkeit, die Aufschrift seines Kennzeichens selbst zu bestimmen. In Österreich bzw. Lettland beispielsweise ist dies möglich. In Schweden jedoch, wo die Kennzeichen fahrzeuggebunden und demnach lebenslang sind, muss man gegen einige hundert Euro sein persönliches Schild, beispielsweise „LARS“ beantragen.
In Deutschland kann ein Wunschkennzeichen gegen Gebühr sechs Wochen im Voraus entweder bei der entsprechenden Kfz-Zulassungsstelle oder auch zum Großteil über die Internetpräsenzen der Landkreise und Städte online reserviert werden.
In Österreich sind so genannte „Kennzeichen nach eigener Wahl“ möglich, bei denen der Zulassungsbesitzer beinahe jede beliebige Buchstaben- und Zahlenkombination als Vormerkzeichen beantragen kann. Die Reservierung beziehungsweise Zuweisung eines Wunschkennzeichens ist mit einer besonderen Gebühr verbunden. Diese Reservierung gilt 15 Jahre lang und kann dann durch eine neuerliche Einzahlung verlängert werden. Die Gelder kommen einem Fonds zur Dotierung von Projekten im Bereich Verkehrssicherheit zu Gute.
In der Schweiz werden Kennzeichen nach aufsteigender Nummer vergeben, Wunschkennzeichen sind nicht möglich. Jedoch ist es möglich, die eigene Nummer, wenn sie gut zu merken oder besonders kurz ist, bei Kantonswechsel zu verkaufen.
Den bisher höchsten Preis für ein Wunschkennzeichen zahlte im Februar 2008 Scheich Saed Al-Khouri in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit umgerechnet rund 10 Mio. Euro für die Nummer 1.[1]
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."