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| Wunderblume | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Mirabilis jalapa | ||||||||||||
| L. |
Die Wunderblume (Mirabilis jalapa) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Wunderblumen (Mirabilis).
Inhaltsverzeichnis |
Die Wunderblume stammt ursprünglich aus Mittelamerika (wahrscheinlich Mexiko). 1525 gelangten die ersten Pflanzen nach Europa. Heute ist sie in vielen tropischen Regionen verbreitet und wird auch in Europa als (nicht winterharte) Zierpflanze geschätzt.
Die Wunderblume ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 1, selten bis zu 2 Meter erreicht. Sie bildet Wurzelknollen als Überdauerungsorgane. Die einfachen Laubblätter sind 3,5 bis 13 cm lang und 2 bis 8 cm breit. Der Blattstiel ist etwa 4 cm lang.
Die Blütenstände enthalten drei bis sieben ungestielte Blüten. Die sich am späten Nachmittag öffnenden (was ihr auch den Namen "Vieruhrblume" einbrachte) Blüten duften und locken Nachtfalter zur Bestäubung an. Die Blüten sind 6,5 cm lang und 2,5 bis 3,5 cm breit. Die trichterförmig verwachsenen Blütenkronblätter können auch an einer Pflanze, in der Färbung stark variieren (weiß, rosa, rot und gelb, auch Farbübergänge), daher leitet sich der Name Wunderblume ab. Die fünf bis sechs Staubblätter sind 2,75 bis 6 cm lang. Der Fruchtknoten ist 1 bis 1,5 mm lang und der Griffel ist 4 bis 6,5 cm lang.
Die Samen sind nicht ganz erbsengroß, bis zu 3 Jahre lang keimfähig und haben eine kleine kraterförmige Öffnung und erinnern von der Form her an kleine Handgranaten.
In Hungerzeiten werden die Blätter gekocht gegessen. [1] Die knolligen Wurzeln der Wunderblume wirken abführend.
Der Biologe Carl Correns verwendete die Wunderblume als Modellorganismus für die Demonstration der Vererbungsregeln (Uniformität der Bastarde, Aufspaltung in den folgenden Tochtergenerationen).