Das Wulflamhaus in Stralsund gilt als eines der ältesten noch erhaltenen Bürgerhäuser aus dem 14. Jahrhundert in Norddeutschland. Es ist der norddeutschen Backsteingotik zuzuordnen.
Das Gebäude war ein Auftragswerk des damaligen Ratsherren und späteren Bürgermeisters Stralsunds Bertram Wulflam. Er ließ sich dieses Haus vor 1358 erbauen. Es befindet sich am Alten Markt gegenüber dem historischen Rathaus Stralsunds.
Auffallend ist die für die norddeutsche Backsteingotik typische Schaufassade, die durch die insbesondere für Stralsund typische aufwändige Pfeilergiebelkonstruktion gekennzeichnet ist. Diese erfuhr mehrfache Veränderungen und wurde in der Zeit von 1988 bis 1991 umfassend rekonstruiert.
Im Haus und auch im nahegelegenen Hof befinden sich neben einer Diele eine Galerie, mehrere Speicher sowie ein Brauhaus. Im Inneren des Hauses befinden sich Wandmalereien, die aus dem 15. Jahrhundert erhalten geblieben sind. Ein weiteres bauliches Detail ist der sog. Kemladen, ein rückwärtiger Flügelanbau in Fachwerk-Bauweise, der sich über zwei Geschosse erstreckt. Der Original-Hausbaum ist gut sichtbar.
Es wird vermutet, dass die beiden an der Front des Hauses sichtbaren Mauerdurchbrüche einst Träger für einen Balkon enthielten.
Das Wulflamhaus ist eines der am besten erhaltenen Wohnhäuser der Spätgotik im norddeutschen Raum.
Es beherbergt heute ein Restaurant.
Koordinaten: 54° 18′ 58″ N, 13° 05′ 23″ O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."