| Stadt
Workuta
Воркута
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Workuta (russisch Воркута; Komi Wörkuta /Вöркута) ist eine Stadt nördlich des Polarkreises im europäischen Teil von Russland.
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Die nördlich des Polarkreises gelegene Stadt liegt in der autonomen Republik Komi am Nordende des Ural-Gebirges am Oberlauf der Ussa. Nur etwas nördlich von Workuta erstreckt sich das Pai-Choi-Gebirge, die nordwestliche Fortsetzung des Ural-Gebirges.
Das Lager in Workuta für politische Gefangene (Gulag) bestand vom 10. Mai 1938 bis mindestens 1960. Insgesamt waren bis zu 73.000 Personen inhaftiert, darunter kamen tausende deutsche Kriegsgefangene ums Leben. Die Häftlinge wurden bei der Kohleförderung und im Grubenbau eingesetzt.
1941 wurde die Stadt durch eine von Gefangenen errichtete Eisenbahnanbindung durch die Petschorabahn an den Rest der Welt angeschlossen. Am 26. November 1943 erhielt sie die Stadtrechte verliehen. Workuta spielte eine bedeutende Rolle als Zentrum für Arbeitslager, welche erst viele Jahre später aufgelassen wurden. Im Sommer 1953, kurz nach Stalins Tod, kam es unter den Lagerinsassen zu einem Aufstand, der nach kurzzeitigen Erfolgen blutig niedergeschlagen wurde. Durch die Ereignisse sah sich die sowjetische Führung jedoch genötigt, zunächst den Kriminellen, später auch Teilen der politischen Häftlinge Amnestie zu gewähren.
Hauptstadt: Syktywkar
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."