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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Börde | |
| Höhe: | 50 m ü. NN | |
| Fläche: | 54,29 km² | |
| Einwohner: | 12 494 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 230 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 39326 | |
| Vorwahl: | 039201 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BK | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 83 565 | |
| Stadtgliederung: | 5 Ortsteile bzw. Stadtbezirke | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | August-Bebel-Straße 24 39326 Wolmirstedt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dr. Hans-Jürgen Zander (parteilos) | |
| Lage der Stadt Wolmirstedt im Landkreis Börde | ||
Wolmirstedt ist eine Stadt im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt an der Ohre, 14 Kilometer nördlich von Magdeburg.
Der Jahresniederschlag liegt bei 472 mm und ist damit extrem niedrig, da er in das untere Zwanzigstel der in Deutschland erfassten Werte fällt. An nur einem Prozent der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,8 mal mehr Niederschläge als im Februar.
Als Ortsteile der Stadt sind ausgewiesen:
Zur ersten urkundlichen Erwähnung der Ortschaft kam es 1014. Dabei wurde in einer Chronik des Thietmar von Merseburg über ein Ereignis berichtet, dass sich fünf Jahre zuvor hier ereignet hatte, so dass der erste schriftliche Beleg des Ortes auf das Jahr 1009 verweist. 1590 erhielt Wolmirstedt das Stadtrecht. Im Dreißigjährigen Krieg erlitt es schwere Zerstörungen, gehörte ab 1680 zum brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg und lag im damaligen Holzkreis.
Wolmirstedt war bis 1994 Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. In diesem Jahr wurden die Landkreise Haldensleben und Wolmirstedt zum Ohrekreis zusammengeführt mit dem Sitz von Landratsamt und Kreistag in Haldensleben.
Am 1. Januar 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Farsleben eingemeindet. Das Stadtgebiet vergrößerte sich dadurch von 31,76 km² auf 38,88 km². Mit der Eingemeindung von Glindenberg am 1. Juli 2009 vergrößerte sich das Stadtgebiet auf 54,29 km².
Im Jahr 2009 feiert Wolmirstedt ,,1000 Jahre Wolmirstedt´´
Der Rat besteht aus 28 Ratsmitgliedern und dem Bürgermeister.
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)
Das Wappen wurde am 20. Juni 1997 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.
Blasonierung: „In Silber die heilige Katharina in rotem Gewand mit goldenem Haar und goldenem Nimbus, in der rechten Hand ein gestürztes silbernes Schwert mit goldener Parierstange und goldenem Griff, in der linken ein gebrochenes goldenes Rad mit fünf Speichen und vier Zacken; vor ihren Füßen ein blauer Schild mit einer silbernen Lilie.“
Die Farben der Stadt sind Blau - Silber (Weiß).
Die Stadtfahne ist diagonal in zwei Felder geteilt, im linken oberen Feld blau, im rechten unteren Feld weiß. In der Mitte enthält sie das Wappen der Stadt.
Wolmirstedt unthält eine Partnerschaft mit dem niedersächsischen Wunstorf.
Ortsansässig als Schlossdomäne bezeichnet, ist das Schloss heute Sitz der Zweigstelle des Amtsgerichts Haldensleben. Im 16. Jahrhundert lebte der spätere Kurfürst Joachim Friedrich von Brandenburg als Administrator auf der damaligen Burg. In dieser Zeit wurde es zu einer repräsentativen Renaissanceresidenz (ähnlich dem Schloss Bernburg). Später verfiel die Burg und zum Wiederaufbau der zerstörten Stadt wurden viele Teile am Ende des Dreißigjährigen Krieges abgetragen. Im 18. Jahrhundert erhielt das Schloss seine heutige Form im schlichten Barock. Seit dieser Zeit wurde das Schloss vom preußischen Staat als landwirtschaftliche Domäne genutzt. Heute erhaltene Bauten sind das Schloss mit Kapelle, das Herrenhaus (18. Jahrhundert), Torhaus, Stallungen (heute Bibliothek) sowie Feldsteinscheune (Kreismuseum).
In Wolmirstedt befindet sich ein großes 380-kV-Umspannwerk. Auf dem Areal dieses Umspannwerks sollte zu DDR-Zeiten eine HGÜ-Kurzkupplung mit einer Übertragungsleistung von 600 Megawatt entstehen, doch wurde dieser Plan nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 aufgegeben, da man beschloss, die Stromnetze Ost- und Westdeutschlands zu synchronisieren, siehe auch innerdeutscher Stromverbund. Die Stromrichterhalle wurde allerdings fertiggestellt (Koordinate:52° 15′ 0″ N, 11° 37′ 0″ O52.2511.616666666667). Die vom Umspannwerk Wolmirstedt zum stillgelegten Kernkraftwerk Lubmin führende 380-kV-Leitung ist die längste Stromleitung in Deutschland.
Wolmirstedt liegt an der Bahnstrecke Magdeburg-Stendal und ist über Regionalbahn, Regionalexpress und S-Bahn Magdeburg zu erreichen. Bis 1965 war der Ort ferner Ausgangspunkt der Kleinbahn Wolmirstedt–Colbitz.
Bei Wolmirstedt quert der Mittellandkanal die Elbe. Die Stadt ist über die Anschlussstelle Magdeburg-Zentrum der Autobahn A 2, die Anschlussstelle Wolmirstedt der Autobahn A 14 sowie die Bundesstraße 189 zu erreichen.
Schulen:
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