Der Wolkenscheibeneffekt tritt bei Überschallgeschwindigkeit oder hohen Unterschallgeschwindigkeiten (nur lokale Überschreitung der Schallgeschwindigkeit) dadurch auf, dass in der einer Stoßfront folgenden Unterdruckphase die Luft beschleunigt und gleichzeitig adiabatisch abgekühlt wird. Dadurch wird der in der Luft enthaltende Wasserdampf zur Kondensation gebracht. Nach dem Durchgang des Flugkörpers bzw. mit der dem Flugkörper folgendenen Stoßfront herrscht wieder Normaldruck, wodurch der Nebel sofort wieder verschwindet. Da die Unterdruckzone im hinteren Bereich des Flugkörpers bezogen auf den Flugkörper ein statisches Phänomen ist, scheint die Wolkenscheibe den Flugkörper zu begleiten. Ähnliche Effekte sind auch bei Druckwellen von Explosionen zu beobachten.
Auch bei Unterschallgeschwindigkeit können so in Zonen stark beschleunigter Strömung (z.B. am Cockpit-Fenster) stationäre Wolkenbildungen beobachtet werden.
Häufig findet man zur Erklärung dieses Effekts Verweise auf die Prandtl-Glauert-Singularität, benannt nach Ludwig Prandtl und Hermann Glauert. Das ist nicht ganz korrekt, da diese im Bereich um die Schallgeschwindigkeit (in dem der Effekt auftritt) gar nicht gilt. Allerdings beschreibt die mathematische Näherungsfunktion die Verstärkung von Druck- und Temperaturschwankungen durch Kompressibilitätseffekte der Luft. Eine Singularität gibt es in Wirklichkeit nicht.
Trotzdem wird der Effekt auch häufig als Prandtl-Glauert-Kondensation bezeichnet.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."