Wolkenbruch bezeichnet umgangssprachlich einen meistens kurzen, extrem starken Niederschlag, der „alles unter Wasser setzen“ kann: sehr häufig im Zusammenhang mit Gewittern, oft mit Graupeln (Eiskörner bis 5 mm Durchmesser) oder Hagel (Eiskörner über 5 mm Durchmesser) vermischt. Wolkenbrüche fallen aus besonders hohen Wolken, deren Obergrenzen bei bis zu mehr als 15 Kilometern liegen.
Bei heftigem Regen halten starke thermische Aufwinde Hagelkörner und Regentropfen in der Luft. Zum Beispiel in einem Gewitter regnen sie mehr oder weniger stark ab. Veränderte Winde, starke Abkühlung der Unterschichten oder Gebirgszüge können diesen Auftrieb plötzlich in sich zusammenbrechen lassen. Der Wolkeninhalt entleert sich ungehalten in kürzester Zeit als Hagelschlag und Wolkenbruch.
Die meisten Wolkenbrüche sind bei schweren Sommergewittern (Hitzegewittern, seltener bei Frontengewittern) und in der Regel innerhalb der ersten drei Minuten nach Einsetzen des Regens, meistens lokal. Das Wetterphänomen häuft sich an bestimmten Orten. So prasselt und hagelt es mehrfach jährlich im Inntal auf Gebiete südlich von Brannenburg, selten auf das wenige Kilometer entfernte Neubeuern.
Der Begriff "Wolkenbruch" stammt von dem Sinnbild, eine Wolke sei eine Art aufgeplatzter Wasserbehälter.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."