| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Esslingen | |
| Höhe: | 371 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,12 km² | |
| Einwohner: | 6253 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 878 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 72649 (alt: 7448) | |
| Vorwahl: | 07022 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ES | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 16 073 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Kirchstraße 19 72649 Wolfschlugen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ottmar Emhardt (SPD) | |
Wolfschlugen ist eine Gemeinde im Landkreis Esslingen – auf der Filderebene, in der Mitte Baden-Württembergs gelegen. Zur Gemeinde gehören außer dem Dorf Wolfschlugen keine weiteren Orte.
Inhaltsverzeichnis |
Angrenzende Gemeinden sind Neuhausen auf den Fildern im Norden, Unterensingen im Osten, Nürtingen im Südosten, Aichtal im Südwesten und Filderstadt im Westen.
Im Gemeindegebiet liegt die abgegangenen Ortschaften Walthusen. Der Flurname Opfenweil(er) deutet auf eine ebenfalls abgegangene Ortschaft hin, diese ist jedoch nicht belegt.
Wolfschlugen wird erstmals am 2. April 1318 urkundlich erwähnt. Der Kirchheimer Bürger Benz verkaufte Einkünfte von seinem Hof in Wolfschlugen. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass schon sehr viel früher in diesem Bereich gesiedelt wurde, Zeugnis hierfür ist beispielsweise ein römischer Gustshof in einem Wald bei Wolfschlugen.
Bis zu Ende des 17. Jahrhunderts war die Haupterwerbsquelle die Landwirtschaft. Nach und nach hielten auch andere Berufe in der Gemeinde ihren Einzug wie beispielsweise Maurer, Steinhauer, Zimmermänner, Gipser, Ziegler und Plattenleger Dies wird von vielen alten Schriften belegt.
Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum 1. Weltkrieg machte sich Wolfschlugen überregional einen Namen mit den hier gefertigten Stickereien. Hierfür wurde eigens eine Stickereischule eröffnet. Heute kann man sich über diese Zeit in der Stickereiausstellung im Rathaus informieren.
In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg begann die Ansiedlung kleinerer Industriebetriebe. Heute finden sich in Wolfschlugen mittelständische Unternehmen und zahlreiche Handwerksbetriebe viele davon sind im Industriegebiet in Richtung Nürtingen angesiedelt. Das Industriegebiet wurde in den letzten Jahren erheblich erweitert.
Die älteste Darstellung des Wappens von Wolfschlugen findet sich auf einem Inschriftstein von 1608 am Rathaus. Das etwas verschobene schwarze Z auf gelbem Grund stellt (wahrscheinlich) eine stilisierte Wolfsangel dar. Vermutlich wurde das Zeichen der Wolfsangel als passend zum Ortsnamen gewählt. Die Wolfsangel war ein Gerät zum Fang von Wölfen mit einem Doppelhaken als Träger des Köders. Das Zeichen fand als Forstsymbol, als Steinmetzzeichen und in der Heraldik Verwendung.
Seit der Reformation ist Wolfschlugen evangelisch geprägt. Erst der Zuzug von Heimatvertriebenen nach dem zweiten Weltkrieg führte wieder zu einer nennenswerten Zahl römisch-katholischer Gläubiger, die nunmehr auch eine eigene Kirche im Ort besitzen.
Insgesamt besitzt Wolfschlugen drei Kirchen darunter:
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| UW | 31,2 % | +1,3 | 5 Sitze | +1 |
| FB | 22,8 % | -4,9 | 4 Sitze | ±0 |
| CDU | 21,7 % | +2,8 | 3 Sitze | ±0 |
| SPD | 11,2 % | -3,4 | 1 Sitz | -1 |
| Die Grünen | 10,8 % | +1,9 | 1 Sitz | ±0 |
| Andere | 2,2 % | +2,2 | 0 Sitze | ±0 |
Mit folgenden Gemeinden unterhält Wolfschlugen Partnerschaften:
In Wolfschlugen gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Für die Kleinsten gibt es vier Kindergärten – einen kirchlichen und drei konfessionsfreie. Die Ortsbücherei Wolfschlugen ist für jedermann zugänglich.
Wolfschlugen ist Mitglied im Zweckverband Filderwasserversorgung, von dessen Pumpwerk in Neckarhausen die Gemeinde ihr Trinkwasser bezieht. Zur Reinigung des Abwassers betreibt die Gemeinde eine Kläranlage in den Winkelwiesen.
Die Gemeinde Wolfschlugen liegt an den Landesstraßen L 1205 (Filderstadt–Nürtingen) und L 1202 (nach Neuhausen). Außerdem gibt es noch eine Verbindung über die Kreisstraße K 1222 ins Aichtal nach Grötzingen. Die Bundesautobahn A 8 Stuttgart–München verläuft rund fünf Kilometer nördlich der Gemeinde. Wolfschlugen ist über die Ausfahrt Esslingen (Nr. 54) zu erreichen.
An den öffentlichen Nahverkehr ist die Gemeinde über die folgenden zwei Omnibuslinien angeschlossen:
Hierfür gibt es in Wolfschlugen die Haltestellen Siedlung, Reinhardtstraße, Löwen, Esslinger Straße, Schubertstraße.
Der nächstgelegene Bahnhof ist in Nürtingen. Dieser liegt an der Neckar-Alb-Bahn Stuttgart–Tübingen. Mindestens stündlich (nachmittags halbstündlich) verkehrt der Regionalexpress zwischen Tübingen und Stuttgart, eine Viertelstunde versetzt dazu die Regionalbahn zwischen Plochingen und Tübingen bzw. Herrenberg. Außerdem führt vom Nürtinger Bahnhof die Tälesbahn – eine Nebenbahn der WEG – nach Neuffen.
Etwa acht Kilometer nordwestlich der Gemeinde befindet sich mit dem Flughafen Stuttgart der größte und wichtigste Flughafen des Landes Baden-Württemberg.
Aichtal | Aichwald | Altbach | Altdorf | Altenriet | Baltmannsweiler | Bempflingen | Beuren | Bissingen an der Teck | Deizisau | Denkendorf | Dettingen unter Teck | Erkenbrechtsweiler | Esslingen am Neckar | Filderstadt | Frickenhausen | Großbettlingen | Hochdorf | Holzmaden | Kirchheim unter Teck | Kohlberg | Köngen | Leinfelden-Echterdingen | Lenningen | Lichtenwald | Neckartailfingen | Neckartenzlingen | Neidlingen | Neuffen | Neuhausen auf den Fildern | Notzingen | Nürtingen | Oberboihingen | Ohmden | Ostfildern | Owen | Plochingen | Reichenbach an der Fils | Schlaitdorf | Unterensingen | Weilheim an der Teck | Wendlingen am Neckar | Wernau (Neckar) | Wolfschlugen
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."