Vorsfelde ist ein Stadtteil von Wolfsburg im östlichen Niedersachsen. Er liegt am Fluss Aller, dem Mittellandkanal und dem Feuchtgebiet Drömling. Das 1145 als Varesfelt erstmals urkundlich erwähnte und historisch gewachsene Ackerbürgerstädtchen war seit dem Mittelalter als Flecken Zentralort des Vorsfelder Werders. Durch Verleihung der Stadtrechte am 11. Oktober 1955 war Vorsfelde bis zur niedersächsischen Gemeindereform am 1. Juli 1972 eine eigenständige Stadt im Landkreis Helmstedt. Seither ist der Ort im Nordosten gelegener Stadtteil von Wolfsburg und zählt heute (31. Dezember 2006) 12.259 Einwohner.
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Vorsfelde befindet sich im Nordosten der Stadt Wolfsburg und grenzt an die Stadtteile Reislingen, Allerpark (Sonderbezirk), Teichbreite, Tiergartenbreite, Velstove, Wendschott und Neuhaus sowie an die Gemeinde Danndorf und damit an den Landkreis Helmstedt.
Der Stadtteil liegt am Fuße des Vorsfelder Werders und nahe dem Feuchtgebiet Drömling. Die B 188, die Aller sowie der Mittellandkanal teilen den Stadtteil in das kleinere Vorsfelde-Süd mit Wohn-, Misch- und Gewerbegebieten sowie dem historischen Stadtkern mit nördlich gelegenen Wohn- und Mischgebieten (Vorsfelde-Mitte und -Nord). Durch Vorsfelde-Süd verläuft ferner die Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin.
Das Vorsfelder Wappen zeigt auf silbernem Grund einen springenden schwarzen Keiler über grünem Boden. Es ist ein redendes Wappen, bei dem das Wildschwein den Namensteil Vor im Ortsnamen Vorsfelde vergegenständlicht, Dat vor ist ein Begriff aus dem Niederdeutschen und steht für ein mageres Schwein. Das Wappenbild in der heutigen Form tauchte erstmals um 1740 auf. Es entstand aus dem Vorsfelder Ortssiegel, auf dem ein springendes Wildschwein bereits 1483 nachweisbar ist. Dass das Wappen die Gestalt eines Wildschweins hat, dürfte auch mit der Häufigkeit von Schwarzwild in den nahen Drömlingswäldern zusammenhängen.
Seit 1952 steht ein leibhaftiges Wappentier als ausgestopfter Keiler in einem Schaukasten im früheren Vorsfelder Rathaus (heute Verwaltungsstelle Stadt Wolfsburg), der in Ortsnähe geschossen wurde.
Der heutige Name Vorsfelde ist auf die erste urkundliche Nennung 1145 als Varesfelt zurückzuführen. Dieser Begriff beruht auf dem alt- und mittelhochdeutschen Ausdruck daz var für einen Platz, an dem man einen Fluss überquert oder landet. In Verbindung mit -felde war es eine waldfreie Stelle. Die Ortsbezeichnung trifft die damaligen geographischen Gegebenheiten, denn hier durchquerte ein Handelsweg die Aller. Bis 1400 lautete der Ortsname noch Varsfelde, danach wandelte sich das a in o und damit zu Vorsfelde.
Vorsfelde war eine planmäßige mittelalterliche Stadtgründung um 1130. Sie erfolgte als östlicher Vorposten in einem Gebiet, in dem vermutlich zeitgleich slawische Wenden in Rundlingen als Siedler angesetzt wurden. Als Ortsgründer kommt das 1179 endende Geschlecht der Pfalzgrafen von Sommerschenburg oder Lothar III., auch bekannt als Lothar von Süpplingenburg, infrage. Vorsfelde wurde als zentraler Ort des Vorsfelder Werders angelegt. Vorläufersiedlung war das Dorf Achtenbüttel, nach dem heute ein Weg in der Nähe der Altstadtschule benannt ist („Achtenbüttelweg“).
Erstmals urkundlich erwähnt ist Vorsfelde 1145 in einer päpstlichen Bulle als Varesfelt. Papst Lucius II. in Rom bestätigte mit dem Dokument dem Magdeburger Kloster Berge die Besitzrechte an der Siedlung, wie auch an etwa 70 weiteren Orten.
Der Ort entstand unmittelbar an der Aller am südlichen Fuße des Vorsfelder Werders, einer 80 km² großen und erhöhten Geestplatte von eiszeitlichem Ursprung. An dieser Stelle war das kilometerbreite Urstromtal der Aller auf etwa 1.500 Meter verengt. Eine seichte Furt ermöglichte seit dem Mittelalter eines Handelsweges das Passieren. Dies war die Verbindung Braunschweig–Salzwedel, die auf der heutigen Helmstedter Straße verlief.
Da Urstromtäler im Mittelalter erhebliche Verkehrshindernisse darstellten, bündelten sich die Handelswege an Engstellen, an denen man das Tal bequem überqueren konnte. Diese Engstellen waren, wie im Fall von Vorsfelde, ein bevorzugter Ort für Stadtgründungen und Burganlagen. In der Umgegend war ein Passieren der Talrinne kaum möglich, denn es gab unpassierbare Sumpfniederungen, wie den Barnbruch im Westen und den Drömling im Osten.
Die Bewohner Vorsfeldes waren seit dem Mittelalter überwiegend Ackerbürger, die etwas Vieh und Land besaßen, aber auch Handwerk und Handel ausübten. In Vorsfelde als dem Hauptort für die zeitweise 18 Dörfer auf dem Vorsfelder Werder gab es eine wirtschaftliche Entwicklung. Der Flecken war Verwaltungs-, Gerichts-, Markt- und Kirchenort. Die Bürger traf 1350/51 die Pest und sie litten unter verschiedenen Kriegen, wie dem Lüneburger Erbfolgekrieg 1370–88, der Wolfsburger Fehde im 15. Jahrhundert und dem Dreißigjährigen Krieg.
Einwohnerentwicklung:
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 1663 | 263 |
| 1781 | 871 |
| 1848 | 1.502 |
| 1890 | 1.762 |
| 1. Dezember 1900 ¹ | 1.820 |
| 16. Juni 1933 ¹ | 1.896 |
| 17. Mai 1939 ¹ | 2.102 |
| 1950 | 4.479 |
| 25. September 1956 ¹ | 5.739 |
| 6. Juni 1961 ¹ | 7.399 |
| 1966 | 10.993 |
1Einwohnerzahl laut Volkszählung vom…
Den Ortsgrundriss mit bereits 125 Häusern zeigt der erste Stadtplan von 1761, der bei der Braunschweigischen Generallandesvermessung entstand. Darauf lassen sich die bei der Ortsgründung 60 gleichgroßen Grundstücke und der zentrale Platz für die Kirche erkennen. Dieser Aufbau spricht für eine planmäßige Siedlungsanlage und deutet auf eine Anlage als Angerdorf hin.
Aufgebaut ist der Ort nach dem Zwei-Straßen-Prinzip. Ursprünglich gab es nur die heutige Lange Straße und die heutige Amtsstraße, die parallel liefen und wieder zusammenführten. Unterteilt wurde dieser Stadtkern von der Kattenstraße und der Kirchstraße (heute: An der Propstei). Die vier Ortsausgänge hießen Oberes Tor, Meintor, Wolfsburger Tor und Dammtor, wobei die Tore wohl aus Fachwerkhäusern mit entsprechenden Schlagbäumen bestanden . Da Vorsfelde Marktort war, gab es mehrere Plätze zur Veranstaltung des Marktes. Klein-, Federvieh und Schweine wurden im Schweinewinkel angeboten, einer platzartigen Einbuchtung in der Langen Straße. An der Meinstraße lag der Rossmarkt, auf dem Vieh- und Pferde gehandelt wurden.
Die Feuersbrünste von 1604 und 1798 zerstörten zahlreiche, damals noch aus Holz bestehende Wohngebäude. Ältere Häuser sind heute das Imkerhaus (1590) in der Amtsstraße, das Oehlmannsche Haus in der Meinstraße (1607) und das Drevenstedtsche Haus in der Kattenstraße (1680). Die heutigen Häuser im Stadtkern entstanden im 18. und 19. Jahrhundert. Es sind in der Mehrzahl zweigeschossige Fachwerkbauten, die auf einem steinernen Sockel stehen.
Im Stadtbild finden sich heute keine sichtbaren Spuren mittelalterlicher Befestigungsanlagen. Eine Stadtmauer hat es nie gegeben, Bodenhinweise auf einen Wall liegen ebenfalls nicht vor. Eine Heckenumfriedung in der Art einer Landwehr ist denkbar.
Bei Nachforschungen wurden an mehreren Stellen nahe Vorsfelde Bodenreste von möglichen Befestigungsanlagen des Mittelalters gefunden. Mehrere kreisrunde (heute fast eingeebnete) Bodenerhebungen finden sich nahe der Allerbrücke in den Allerwiesen, deren früherer Zweck unklar ist. Aufgrund der Angabe eines Burgwalls auf einer Vermessungskarte des 18. Jahrhunderts wurde 1946 in den Drömlingswiesen im Süden Vorsfeldes (nahe der Sudammsbreite) mit einer archäologischen Ausgrabung nach einem Burgstall gesucht. Anlass für die Suche war das 800-jährige Stadtjubiläum 1945, dass aufgrund des Zweiten Weltkrieg erst 1946 begangen wurde. Die Grabung führte zum Auffinden von Palisaden-Befestigungen. Sie gehörten zu einem Wehrturm im Stil einer Motte mit benachbartem Ringwall auf einer Sandinsel in der Allerniederung. Die Anlage wurde aufgrund von Keramikresten und anderen hölzernen Fundstücken dem Frühmittelalter des 11. Jahrhunderts zugeordnet.
Obwohl im Stadtbild an verschiedenen Stellen burgähnliche Anlagen vermutet werden, lässt sich eine Burg heute nicht mehr lokalisieren. Die urkundlich überlieferte Burganlage Altes Haus im Ort soll einer Theorie zufolge auf dem Grundstück des früheren Amtshauses in der Amtsstraße gestanden haben. Darauf deutet die dortige Flurbezeichnung In den Burgäckern. Nach Zerstörung der Anlage könnte sie durch Vorsfelder Bürger vollkommen abgetragen worden sein zwecks Verwendung für eigene Bauvorhaben.
Bei den 1946 entdeckten baulichen Resten von Befestigungsanlagen in den Drömlingswiesen handelte es sich nicht um die eigentliche Vorsfelder Burg. Urkunden zufolge gab es dieses Anlage innerhalb des Ortes. Von hier aus dürfte sie das Gebiet des Vorsfelder Werders beherrscht haben. Sie wird 1218 erstmals als Castrum erwähnt und ist als slot (Schloss) bezeichnet, was auf eine stärkere Befestigung schließen lässt. Die Burg ist als Altes Haus überliefert, im Gegensatz zum Neuen Haus in Form der fünf Kilometer entfernten Burg Neuhaus.
1288 dienten die von Bartensleben auf der Vorsfelder Burg als Burgmannen. Historische Dokumente berichten, dass im 13. und 14. Jahrhundert Raubritter von der Vorsfelder Burg aus Überfälle in den umliegenden Herrschaften unternahmen. Wahrscheinlich wurde die Burg bedeutungslos, als die wehrhafte Wolfsburg um 1300 entstand. Zuletzt wird die Burg Altes Haus 1464 urkundlich genannt, als sie bei einem Rachefeldzug Herzogs Otto von Lüneburg gegen den Braunschweiger Herzog Heinrich I., den Friedfertigen, zerstört wurde.
Vorsfelde gehörte seit seiner Gründung im 12. Jahrhundert zum Gebiet des späteren Herzogtums Braunschweig. In den ersten Jahrhunderten nach der Ortsgründung wechselten Stadt und Burg Vorsfelde laufend ihre Lehnsbesitzer. Urkundlich wird das Städtchen 1345 als stedeken, 1352 als stad und 1394 als wycbild (Weichbild) erwähnt. Vorsfelde und der Vorsfelder Werder waren wegen ihrer Grenzlage über zwei Jahrhunderte zwischen den welfischen Herzögen der Linien Braunschweig und Lüneburg, den Markgrafen von Brandenburg und den Erzbischöfen von Magdeburg hart umkämpft. 1346 kam es um den Landstrich zum Krieg zwischen dem Braunschweiger Herzog Magnus dem Frommen und dem Erzbischof Otto von Magdeburg. 1364 nahm die Stadt Braunschweig Vorsfelde in Pfandbesitz und zahlte Abgaben für die Sicherung ihrer wichtigen Handelsstraße über die Aller nach Salzwedel.
Erst 1389 begann für den Ort eine dauerhafte Herrschaftsperiode unter einer Adelsfamilie. Die Brüder Werner, Busso und Günzel von Bartensleben bekamen ihn Braunschweiger Herzog Friedrich als Lehen. Erst regierten sie von der Burg Vorsfelde und um 1300 von der nahen Wolfsburg. Dieser Zustand hielt bis zum Aussterben des Geschlechts derer von Bartensleben 1742 an. Danach fiel das Lehen an das Herzogtum Braunschweig zurück, das Vorsfelde und den Werder vom Amt Vorsfelde verwalten ließ. Die Zugehörigkeit zum Herzogtum dauerte bis 1918 an.
Politisch wird der Stadtteil durch den Ortsrat Vorsfelde vertreten. Ortsbürgermeister ist Günter Lach (CDU)
Die Sparkassen-Funktion in Vorsfelde wird seit dem 1. Januar 2008 von der Braunschweigischen Landessparkasse wahrgenommen, die zur NORD/LB gehört. Die Marktführerschaft der NORD/LB im Gebiet des früheren Herzogtum Braunschweig, zu dem auch Vorsfelde lange gehörte, ist geschichtlich bedingt. Vorsfelde und die anderen Wolfsburger Stadtteile, die früher zum Herzogtum Braunschweig gehörten, befinden sich daher nicht im Geschäftsgebiet der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.
Beim Straßenverkehr ist der Ort mittlerweile stark vom Durchgangsverkehr entlastet. Bei Schichtwechsel des Volkswagen-Werks rollten früher tausende Kraftfahrzeuge von Berufs-Pendlern auf der B 188 durch den Ort. Die erste Umgehungsstraße war ein 1,2 Kilometer langer Abschnitt der B 188 im Bereich der Altstadt (von An der Meine bis Wolfsburger Straße), der am 26. November 1968 eröffnet wurde. Seit den 1990er Jahren und dem Beginn des 21. Jahrhunderts entlasten weitere Umgehungsstraßen den innerstädtischen Verkehr großräumig.
Durch den Stadtteil führt im Bereich der Allerniederung der Mittellandkanal. Nahezu parallel verläuft die Aller.
Durch den Stadtteil verläuft in Ost-West-Richtung die Lehrter Bahn, die Verbindung Hannover–Berlin. Dieser wichtigen Ost-West-Magistrale verdankt Vorsfelde seinen 1871 eingerichteten Eisenbahnanschluss. Um den Bahnhof entstanden damals auf freiem Feld Fabriken (Kartoffelstärke, Konserven, Molkerei), woraus sich die Vorsfelder Südstadt entwickelte. Nach 1945 war das im Zonenrandgebiet liegende Vorsfelde Grenzbahnhof für Güterzüge in die damalige Sowjetzone und spätere DDR. Die Bahnstrecke passierten auch Personenzüge des Interzonenverkehrs. Das Nordostende der ursprünglich nach Oebisfelde führende Bahnstrecke Schandelah–Oebisfelde wurde nach der Grenzziehung 1945 nach Vorsfelde verlagert, so dass die Strecke vollständig in Niedersachsen lag. 1978 wurde der Bahnhof für den Personenverkehr geschlossen, war aber bis zum Mauerfall 1989 weiterhin wichtig für den Güterverkehr. 1991 wurde der Bahnhof auch für den Güterverkehr geschlossen.
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Fachwerkhäuser der Amtsstraße, links das „Imkerhaus“ |
Lütcherath-Haus mit Mansarddach Ecke Kattenstraße/Amtsstraße |
Der Vorsfelder Ortskern besteht aus einer Altstadt mit restaurierten Fachwerkgebäuden. Der Straßenbelag wurde bei der Innenstadtsanierung 1999/2000 komplett erneuert und im historischen Stil hergestellt.
Das Fachwerkgebäude Amtsstraße 9, bekannt als das Imkerhaus, ist das älteste Vorsfelder Wohngebäude. Es wurde von Bürgermeister und Kornhändler Hans Kriegeisen 1590 erbaut. Seit 1880 ist es im Besitz der alteingesessenen Familie Imker. Bereits 1896 fiel es bei der Inventarisierung der Kunstdenkmäler im Landkreis Helmstedt wegen seines außergewöhnlichen Baustils auf. Es ist ein Wohn- und Speicherhaus, das den mitteldeutschen oder auch fränkischen Haustyp mit dem Fachhallenhaus (Niedersachsenhaus) vereint. 1930 wurde es als Baudenkmal eingestuft.
Nach dem großen Ortsbrand 1780 wurde 1798 das Wohn- und Handwerkshaus an der Ecke Kattenstraße/Amtsstraße vom Knochenhauermeister Heinrich Ernst Lüthgeroth wieder aufgebaut.
Zum früheren „Amt Vorsfelde“ gehörte ein Gerichtsgebäude, dass sich in der Amtsstraße befindet. Neben dem Gericht in der Amtsstraße befindet sich ein rotes Backsteingebäude, das früher als Gefängnis diente und heute vom DRK genutzt wird. Das Gerichtsgebäude entstand 1801 und war bis zur Eingemeindung durch die Stadt Wolfsburg 1972 Amtsgericht. Nach einer Nutzungsphase als Sitz Wolfsburger Behörden wurde es ab 1987 örtlichen Vereinen zur Verfügung gestellt. Das Haus wurde in „Ludwig-Klingemann-Haus“ benannt zur Erinnerung an den Arbeiterführer, USPD- und SPD-Ortsvorsitzenden Ludwig Klingemann. Der vor 1933 in den Gemeinderat und Kreistag gewählte Sozialdemokrat wurde 1942 von Nationalsozialisten ermordet.
In der Glockenstube des Kirchturms befinden sich drei Glocken aus dem Jahre 1924. Bei einer Bauerweiterung 1749 erhielt die Kirche das heutige Aussehen mit einer Turmhöhe von 25 Meter und einer Vergrößerung des Innenraums durch ein Querschiff. Schon 1475 wurde St. Petrus Patronatskirche des auf der Wolfsburg herrschenden Adelsgeschlechts derer von Bartensleben, die mit Ort und Kirche auf engste verbunden waren. Unter dem Kirchenboden sind im 16. Jahrhundert acht ihrer Angehörigen bestattet worden, darunter Hans der Reiche. In der Gruft ruhen seit dem 17. Jahrhundert 13 ihrer Familienmitglieder in prunkvollen Holz-Särgen.
In Vorsfelde befindet sich das Gymnasium Vorsfelde, das von Schülern der Klassen 5 bis 10 besucht wird. Ein Plan sieht vor, dass das Gymnasium Kreuzheide in der Wolfsburger Nordstadt schrittweise seinen Standort aufgibt, nach Vorsfelde zieht und dann dort Schüler bis zum Abitur unterrichtet werden.
Im selben Schulzentrum befinden sich die Realschule Vorsfelde und die Hauptschule Vorsfelde. Außerdem gibt es in Vorsfelde zwei Hauptschulen und die Schillerschule für Körperbehinderte.
Die damalige Stadt Vorsfelde verlieh folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht, nach denen allen Straßen in Vorsfelde benannt sind:
Weitere Ehrenbürgerin aus Vorsfelde:
Koordinaten: 52° 27' N, 10° 50' O
Almke | Allerpark (Sonderbezirk) | Alt-Wolfsburg | Barnstorf | Brackstedt | Detmerode | Ehmen | Eichelkamp | Fallersleben | Hageberg | Hattorf | Hehlingen | Heiligendorf | Hellwinkel | Heßlingen | Hohenstein | Kästorf | Klieversberg | Köhlerberg | Kreuzheide | Laagberg | Mörse | Neindorf | Neuhaus | Nordsteimke | Rabenberg | Reislingen | Rothenfelde | Sandkamp | Schillerteich | Stadtmitte | Steimker Berg | Sülfeld | Teichbreite | Tiergartenbreite | Velstove | Vorsfelde | Warmenau | Wendschott | Westhagen | Wohltberg
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."