Wolfram Friedersdorff (* 16. März 1950 in Naundorf) ist ein deutscher Politiker der Partei Die Linke, erster Stellvertreter der Oberbürgermeisterin und Beigeordneter des Dezernats Hauptverwaltung, Soziales und Bauen in der mecklenburg-vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin.[1]
Friedersdorff war seit 1990 wirtschaftspolitischer Sprecher der PDS-Fraktion in der Ost-Berliner Stadtverordnetenversammlung. In Berlin-Lichtenberg wurde er 1992 Stadtrat für Wirtschaft und Finanzen. Von 1995 bis 2001 bekleidete er das Amt des Bezirksbürgermeisters in Lichtenberg, seit 2001 des aus den vormaligen Bezirken Lichtenberg und Hohenschönhausen gebildeten Bezirks Lichtenberg. Zum 15. November 2002 wechselte Friedersdorff ins Sozialministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern und übernahm dort bis 2006 die Funktion des Staatssekretärs.[2][3]
Am 24. April 2006 wählte die Schweriner Stadtvertretung Friedersdorff zum Beigeordneten und zum ersten Stellvertreter des Oberbürgermeisters.[4] Er leitete seitdem das Dezernat Bauen, Ordnung und Umwelt.[5] Nach dem Hungertod eines fünfjährigen Mädchens im November 2007 in Schwerin übernahm Friedersdorff im Januar 2008 die Zuständigkeit für das Jugendamt vom Dezernenten Hermann Junghans.[6][7] Als Folge dieser Ereignisse wurde auch der bisherige Oberbürgermeister Norbert Claussen am 27. April 2008 abgewählt und Friedersdorff übernahm vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2008 geschäftsführend das Amt des Schweriner Oberbürgermeisters.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Friedersdorff, Wolfram |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker der Linken, amtierender Oberbürgermeister der Stadt Schwerin |
| GEBURTSDATUM | 16. März 1950 |
| GEBURTSORT | Naundorf |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."