Wolfgang Bergsdorf (* 7. November 1941 in Bensberg, Rheinisch-Bergischer-Kreis) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und war von 2000 bis 2007 Präsident der Universität Erfurt. Derzeit ist er Präsident der Görres-Gesellschaft.
Bergsdorf studierte von 1961 bis 1970 Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaften in Bonn, Köln, München und Regensburg. Er engagierte sich in der studentischen Selbstverwaltung, unter anderem als Sozialreferent des Verbands Deutscher Studentenschaften (VDS). 1970 wurde er zum Dr. phil. promoviert. 1982 habilitierte er sich an der Universität Bonn und wurde dort 1987 zum außerplanmäßigen Professor für Politische Wissenschaft ernannt.
Nachdem Bergsdorf bereits während seines Studiums als freier Journalist tätig gewesen war, wurde er nach dem Doktorexamen stellvertretender Parteisprecher der CDU und 1973 Büroleiter des damaligen Parteivorsitzenden Helmut Kohl. Nach dem Regierungswechsel 1982 wurde Bergsdorf zunächst Leiter der Abteilung Inland im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Von 1993 bis 1998 leitete Bergsdorf die Abteilung Kultur und Medien im Bundeskanzleramt.
Von 2000 bis 2007 war er Nachfolger von Peter Glotz als Präsident der Universität Erfurt.
Wolfgang Bergsdorf hat mehrere Positionen in Kuratorien und Stiftungen, bsp. von 1986 bis 1996 Mitglied im Fernsehrat des ZDF. Bergsdorf wurde 1985 zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. 1986 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt, 1991 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Seit 1991 ist er Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaft und Künste.
Seit 1994 ist er Mitherausgeber der christlich orientierten Wochenzeitung Rheinischer Merkur. Er ist Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Staufia Bonn im CV. Bergsdorf ist Mitglied im Kuratorium der Eugen-Biser-Stiftung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bergsdorf, Wolfgang |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist, Politikwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 7. November 1941 |
| GEBURTSORT | Bensberg |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."