| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt |
| Landkreis: | Mansfeld-Südharz |
| Geografische Lage: | 51° 30' N, 11° 31' O |
| Höhe: | 255 m ü. NN |
| Fläche: | 8,36 km² |
| Einwohner: | ca. 1.350 |
| Postleitzahl: | 06295 |
| Vorwahl: | 03475 |
| Ortsbürgermeister: | Bernd Kubica |
Wolferode ist ein Ortsteil von Lutherstadt Eisleben im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
Wolferode ist eine ehemalige selbständige Gemeinde 3 km südwestlich von Eisleben am südlichen Rand der Mansfelder Mulde. Sie gehört seit dem 1. Januar 2005 als Ortsteil zur Lutherstadt Eisleben.
Wolferode wird erstmalig urkundlich durch die Edlen von Hakeborn im Jahr 1336 erwähnt. Die Siedlung Wolferode erhielt vermutlich ihren Namen nach einem ihrer ersten Bewohner, der Wulfo oder Wolf hieß. Es ist aber auch möglich, dass der Name als Rodung bei den Wölfen oder im oder am Wolfswalde gedeutet werden kann.
Wolferode ist ein Haufendorf. Um das Dorf sind Wüstungen nachgewiesen: Gebhardsrode, Kunrode und Erwinsrode. Sie befanden sich einst in den Holzmarken, auf den Pfarräckern und westlich davon.
Wie auch in vielen anderen Orten des Mansfelder Landes prägte der Kupferschieferbergbau über lange Zeit die Kulturlandschaft und die Wirtschaftsstruktur. Eine einzigartige Landschaft mit 87 kleinen Halden und den Holzmarken entstand durch den Bergbau um Wolferode, der bis in das 14. Jahrhundert nachweisbar ist.
Bis 1847 gab es zwei Gemeinden. Das westliche und ältere Dorf mit der Kirche, welches 1336 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, war brandenburgisch-preußisch. In ihm wohnten hauptsächlich Bergleute. Das jüngere, östliche Dorf, das um 1347 noch nicht, aber 1484 bestanden hat, lag östlich vom Dorfgraben und war bis 1808 sächsisch.
Mit Wirkung vom 1. Oktober 1945 wurde das bis dahin in Thüringen liegende Wolferode dem Kreis Sangerhausen der Provinz Sachsen zugeordnet.
Wolferode hat einen Haltepunkt an der Halle-Kasseler Eisenbahn und vier Bushaltestellen (Eislebener Straße, Mühlberg, Am Lindenplatz und Verbindungsstraße).
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."