| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | ||
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg | ||
| Amt: | Hohe Elbgeest | ||
| Höhe: | 28 m ü. NN | ||
| Fläche: | 5,97 km² | ||
| Einwohner: | 2359 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 395 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 21521 | ||
| Vorwahl: | 04104 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | RZ | ||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 133
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| Adresse der Amtsverwaltung: | Falkenring 3 21521 Dassendorf |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Rolf Birkner (WW) | ||
Wohltorf ist eine amtsangehörige Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein (Deutschland), etwa 21 km östlich von Hamburg.
Inhaltsverzeichnis |
Wohltorf liegt am Sachsenwald, dem größten Waldgebiet Schleswig-Holsteins, der zugleich Naherholungsgebiet für die Metropolregion Hamburg ist.
Wohltorf besteht im Grunde aus vier Teilen: dem alten Bauerndorf mit Dorfteich und wenigen Bauernhöfen; der Villensiedlung am entfernt gelegen Haltepunkt der Hamburger S-Bahn; der zum Teil zu Wohltorf gehörenden Aumühler Einkaufsstraße Große Straße und der am Börnsener Weg/Straße gelegenen Villensiedlung. Zur Nachbargemeinde Reinbek hin wird der Ort durch den Fluss Bille begrenzt, der gleichzeitig auch Kreisgrenze zwischen Kreis Herzogtum Lauenburg und Kreis Stormarn ist, die Grenze zum benachbarten Aumühle hingegen ist kaum auszumachen und nur den unmittelbaren Anwohnern bekannt.
Im Jahre 1308 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. 1529 fiel Wohltorf an den Herzog von Lauenburg und wurde Herzogsdorf. 1705 kam Lauenburg nach dem Tod des letzten Askanier-Herzogs, der ohne männliche Nachkommen starb, in den Besitz des Kurfürsten von Hannover. Zur Zeit der Napoleonischen Kriege, in dessen Verlauf Napoleon die gesamte Nordseeküste in das französische Kaiserreich einverleibte, wurde Wohltorf „Mairie“ und gehörte zum Kanton Schwarzenbek. 1865 mit der Gasteiner Konvention kam Lauenburg und damit auch Wohltorf zu Preußen. 1871 wurde der benachbarte Sachsenwald Otto von Bismarck von Kaiser Wilhelm I. geschenkt.
Bis um 1900 hatte die Gemeinde Wohltorf sehr dörflichen Charakter. Nach der Jahrhundertwende entstand nach und nach die sogenannte Villenkolonie, in der sich Hamburger Unternehmer und Industrielle auf Grund der Nähe zur Stadt und der guten Erreichbarkeit über die Bahnstrecke Hamburg–Berlin niederließen. Dies hat den Ort bis heute als Hamburger Villenvorort entscheidend geprägt. Zur Zeit des NS-Regimes wurde zeitweilig überlegt, Wohltorf und den benachbarten Ort Aumühle zusammenzulegen. Diese Idee wurde jedoch schnell verworfen, da sich Wohltorf (ländlich, landwirtschaftlich geprägt) und Aumühle (reine Betriebsgemeinde) zu unähnlich seien.
Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft WW zehn Sitze in der Gemeindevertretung, die SPD hat vier und die FDP drei der 17 Sitze.
Blasonierung: „In Rot über einem, aus zwei sich ansehenden Pferdeköpfen bestehenden, silbernen Giebelbrett ein silberner Wellenbalken, überhöht von drei silbernen Eichenblättern.“[1]
Die Partnergemeinde Wohltorfs ist Mortagne sur Sèvre in Frankreich.
Die Wirtschaft Wohltorfs ist mittelständisch geprägt.
Der Sachsenwald liegt zwischen der A 24 Hamburg-Berlin, der A 1 Hamburg-Lübeck-Puttgarden und der B 404.
Wohltorf hat einen S-Bahn-Bahnhof und ist an den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) angeschlossen. Die Bahn S21 fährt alle 20 Minuten, in der Hauptverkehrszeit alle 10 Minuten. Die Fahrzeit zum Hamburger Hauptbahnhof beträgt ca. 25 Minuten.
Über die Gemeindegrenzen hinaus erfreut sich der Wohltorfer Tonteich großer Beliebtheit. Bis 1911 standen dort die Friedrichsruher Tonwerke, doch in dem Jahr zerstörte ein Großfeuer die Ziegelei. Sie wurde nicht wieder aufgebaut. Heute hat sich die Tongrube mit Wasser gefüllt und ist zu zwei Drittel an ein öffentliches Schwimmbad und zu einem Drittel an den privaten Tontaubenclub Sachsenwald e.V. verpachtet. Der Tontaubenclub bietet seinen Mitgliedern neben der Nutzung des vereinseigenen Schwimmbads die Sportarten Tennis und Hockey an.
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."