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Woba Dresden

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Die Woba Dresden GmbH (eigene Schreibweise: WOBA Dresden GmbH, Auftritt unter dem Namen Gagfah) ist eine Immobiliengesellschaft in Dresden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Woba entstand in mehreren Schritten aus der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV) der Stadt Dresden. 1990 gingen die damals rund 168.000 Wohnungen in den Besitz der Stadt Dresden über. Die Stadt bildete daraus - anders als in anderen Städten - zwei Unternehmen: Die Wohnbau Nordwest GmbH und die Südost WOBA Dresden GmbH. Entsprechend ihres Namens hielten die Unternehmen in etwa auch territorial bezogen jeweils etwa die Hälfte des Wohnungsbestandes.

Nicht nur durch das Altschuldenhilfegesetz, sondern auch, um liquide Mittel als Eigenanteile für die notwendige Sanierung zu gewinnen, veräußerten beide Gesellschaften jeweils etwa 2/3 ihres Wohnungsbestandes im Zeitraum 1990-2004 (insgesamt ca. 120.000 Wohnungen), vorwiegend an private Kapitalanleger.

Auf Grund des geschrumpften Bestandes wurden beide Gesellschaften durch die Stadt Dresden 2004 zur WOBA Dresden GmbH in Form einer Holding zusammengelegt, die verbliebenen Gesellschaften wurden zu reinen Besitzgesellschaften. Sie betrieb unter anderem neben den städtischen Genossenschaften für die Stadt den sozialen Wohnungsbau.

Mit dem Umbau eines Plattenbaus auf der Marschnerstraße im Februar 2004 zur „Strassburg“, die nach dem angrenzenden Strassburger Platz benannt ist und in deren Eingangsbereich den Anwohnern verschiedene zusätzliche Serviceleistungen angeboten werden, begann eine neue Art der Vermarktung von renovierten Plattenbauten. Sie setzte sich im „Carolinum“ und der „Prager Zeile“ fort.

[Bearbeiten] Verkauf an Fortress

Der Dresdner Stadtrat beschloss am 9. März 2006 den Verkauf aller Anteile der WOBA Dresden GmbH an die amerikanische Investmentgesellschaft Fortress Investment Group LLC (Abstimmungsergebnis: 40 dafür, 29 dagegen, 1 Enthaltung). Dieser Verkauf wurde am 31. März 2006 durch das zuständige Regierungspräsidium Dresden genehmigt, unter anderem deshalb, weil sich die Stadt im Rahmen einer „Sozialcharta“ Einwirkungsrechte sicherte. Durch diesen Verkauf wurde Dresden zur ersten schuldenfreien Großstadt Deutschlands, weil die eingenommenen 982 Millionen Euro ausschließlich zur Tilgung der 741,4 Millionen Euro Schulden des kommunalen Haushaltes verwendet wurden.

Die Woba Dresden ist seitdem ein Tochterunternehmen der Gagfah, die seit Oktober 2006 börsennotiert ist. Seit Januar 2008 tritt die Woba unter dem Namen ihres Mutterkonzerns "Gagfah Group" auf.

[Bearbeiten] Strukturdaten

Das Unternehmen hat ca. 48.000 eigene Wohnungen und ca. 1.320 eigene Gewerbeeinheiten verwaltet (Ende 2005). Mit seinen 475 Mitarbeitern und 17 Auszubildenden hat es einen Umsatzerlös von ca. 184 Millionen Euro erwirtschaftet.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Woba Dresden - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Woba Dresden - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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