Władysław von Warna (pol. Władysław III. Warneńczyk, ung. I. Ulászló, kroat. Vladislav I., lat. Ladislaus; * 31. Oktober 1424 in Krakau, Polen; † 10. November 1444 bei Warna, Osmanisches Reich, heute Bulgarien), war ab 1434, als Władysław III., König von Polen und ab 1440, als Ulászló I./Vladislav I., König von Ungarn und Kroatien. Er war der Sohn von König Wladyslaw II. Jagiello und der ruthenischen Prinzessin Sofia Holszańska.
Nach dem Tod seines Vaters wurde er im Alter von 10 Jahren zum König von Polen gekrönt, wobei er unter der Vormundschaft adeliger Herren und des Kardinals Zbigniew Oleśnicki blieb. Während seiner Herrschaft bis zur Volljährigkeit war Kardinal Oleśnicki der tatsächliche Regent.
Das vom Osmanischen Reich bedrohte Königreich Ungarn bot König Wladyslaw den ungarischen Thron an, in der Hoffnung, dass die politische Bindung an die Jagiellonen, Ungarn in dieser Situation absichern könne. Der junge, hitzige Wladyslaw ließ sich vom päpstlichen Legaten überreden und führte eine nicht gut vorbereitete Armee gegen die osmanische Armee an.
Zu einer entscheidenden Schlacht kam es am 10. November 1444 bei Warna im heutigen Bulgarien. Die Schlacht von Warna endete mit einer vernichtenden Niederlage der von Wladyslaw angeführten antitürkischen Koalition. Wladislaw selbst fiel auf dem Schlachtfeld und gehört zu den bekannten Königen des mittelalterlichen Polens. Die Niederlage von Warna trug zur Entstehung einer Legende über einen jungen König bei, der bei einem Zusammenstoß zweier Zivilisationen umgekommen war.
| Vorgänger |
König von Polen 1434–1444 |
Nachfolger |
| Vorgängerin |
König von Ungarn 1440–1444 |
Nachfolger |
| Vorgängerin |
König von Kroatien 1440–1444 |
Nachfolger |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wladyslaw I. (Ungarn) |
| ALTERNATIVNAMEN | Wladyslaw III Warnenczyk; Wladyslaw III der Warnäse |
| KURZBESCHREIBUNG | König von Polen und Ungarn |
| GEBURTSDATUM | 31. Oktober 1424 |
| GEBURTSORT | Krakau |
| STERBEDATUM | 10. November 1444 |
| STERBEORT | Warna |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."