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Wladimir (Russland) :

femme russe

Wladimir (Russland)

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Stadt
Wladimir
Владимир
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Wladimir
Bürgermeister Alexander Rybakow
Erste Erwähnung 990
Stadt seit 1108
Fläche 308 km²
Höhe des Zentrums 150 m
Bevölkerung 339.900 Einw. (Stand: 2007)
Bevölkerungsdichte 1104 Ew./km²
Zeitzone UTC+3 (Sommerzeit: UTC+4)
Telefonvorwahl (+7)4922
Postleitzahl 600000–600038
Kfz-Kennzeichen 33
OKATO 17 401
Webseite http://www.vladimir-city.ru/
Geographische Lage
Koordinaten: 56° 8′ N, 40° 25′ O56.13333333333340.416666666667150Koordinaten: 56° 8′ 0″ N, 40° 25′ 0″ O
Wladimir (Russland) (Russland)
DEC
Wladimir (Russland) (Oblast Wladimir)
DEC
Oblast Wladimir
Liste der Städte in Russland

Wladimir, auch Vladimir (russisch Влади́мир), ist eine Stadt in Russland und Hauptstadt der Oblast Wladimir. Sie liegt rund 190 km östlich von Moskau am Fluss Kljasma und hat 339.900 Einwohner (Stand: 2007).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Maria-Himmelfahrtskathedrale (Uspenski-Kathedrale), gebaut 1158, 1185, 1863

Die Hypatiuschronik nennt bereits das Jahr 990 als Gründungsjahr Wladimirs durch den Kiewer Fürsten Wladimir Swjatoslawitsch. Als offizielles Gründungsjahr gilt jedoch das Jahr 1108, in dem der Fürst von Tschernigow Wladimir Monomach die Stadt befestigen ließ. Monomachs Enkel Andrei Bogoljubski verlegte etwa 50 Jahre später den Großfürstensitz von Kiew nach Wladimir.

Während der folgenden Jahre bis zur Eroberung und Verwüstung durch die Tataren am 7. Februar 1238 erlebte die Stadt ihre Glanzzeit. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde das Großfürstentum Wladimir vom neuen Großfürstentum Moskau vereinnahmt und verlor dadurch seine Bedeutung. Erst seit dem 18. Jahrhundert erlebte die Stadt wieder einen Aufschwung, nachdem sie 1719 Provinzhauptstadt wurde. 1861 erhielt Wladimir einen Eisenbahnanschluss an der neueröffneten Strecke von Moskau nach Nischni Nowgorod.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Stadtrajon
(Gorodskoi Rajon)
Russischer Name Einwohner
1. Januar 2006
Bemerkung
Frunsenski Фрунзенскиий 121.658  
Leninski Ленинский 140.500 die zuvor dem Rajon unterstellten, aber selbständigen Siedlungen städtischen Typs Energetik (Энергетик) und Jurjewez (Юрьевец) wurden 2005 eingemeindet
Oktjabrski Октябрьский 78.511  

Quelle: Staatliches Statistikamt der Russischen Föderation

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten, Kultur

Goldenes Tor in Wladimir, 1164

Im Gegensatz zu den meisten anderen westrussischen Großstädten wird Wladimir nicht von der Industrie dominiert, wichtigster Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Mariä-Himmelfahrtskathedrale, das Goldene Tor, ein altes Stadttor, die Demetriuskathedrale als letztes Zeugnis der fürstlichen Residenz, das Fürstinnen-Kloster, das Kloster Bogoljubowo ebenfalls mit Überresten eines Schlosses und unweit des Stadtzentrums die berühmte Mariä-Schutz-Kirche an der Nerl von 1165, die Andrei Bogoljubski in nur einem Sommer errichten ließ, sowie weitere Kirchen, Klöster und Profanbauten.

Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung sind zwei Werke Andrei Rubljows: Ein Fresko mit einer Darstellung des Jüngsten Gerichts und seine Ikone Wladimirskaja. Die Darstellung des Jüngsten Gerichts findet sich im hinteren Teil der Mariä-Himmelfahrtskathedrale. Anders als in den meisten anderen Darstellungen des Jüngsten Gerichts gibt es aber nicht Gerettete und Verdammte, sondern nur Gerettete – zweifellos Ausdruck der theologischen Überzeugung Rubljows. Das Fresko ist renovierungsbedürftig.

Rubljows Wladimirskaja, eine Ikone der Muttergottes mit Jesus am Arm, findet sich im neben der Kathedrale liegenden Museum. Sie ist eine Kopie der berühmten, aus Kiew nach Wladimir und von Wladimir nach Moskau verbrachten Wladimirskaja, die aber von Rubljow adaptiert wurde.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Weiterführende Bildungseinrichtungen

Altes Gebäude der Pädagogischen Hochschule

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Wladimir – Bilder, Videos und Audiodateien

Wladimir (Russland) - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Wladimir (Russland) - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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