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Wladimir
Владимир
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Wladimir, auch Vladimir (russisch Влади́мир), ist eine Stadt in Russland und Hauptstadt der Oblast Wladimir. Sie liegt rund 190 km östlich von Moskau am Fluss Kljasma und hat 339.900 Einwohner (Stand: 2007).
Inhaltsverzeichnis |
Die Hypatiuschronik nennt bereits das Jahr 990 als Gründungsjahr Wladimirs durch den Kiewer Fürsten Wladimir Swjatoslawitsch. Als offizielles Gründungsjahr gilt jedoch das Jahr 1108, in dem der Fürst von Tschernigow Wladimir Monomach die Stadt befestigen ließ. Monomachs Enkel Andrei Bogoljubski verlegte etwa 50 Jahre später den Großfürstensitz von Kiew nach Wladimir.
Während der folgenden Jahre bis zur Eroberung und Verwüstung durch die Tataren am 7. Februar 1238 erlebte die Stadt ihre Glanzzeit. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde das Großfürstentum Wladimir vom neuen Großfürstentum Moskau vereinnahmt und verlor dadurch seine Bedeutung. Erst seit dem 18. Jahrhundert erlebte die Stadt wieder einen Aufschwung, nachdem sie 1719 Provinzhauptstadt wurde. 1861 erhielt Wladimir einen Eisenbahnanschluss an der neueröffneten Strecke von Moskau nach Nischni Nowgorod.
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Quelle: Staatliches Statistikamt der Russischen Föderation
Im Gegensatz zu den meisten anderen westrussischen Großstädten wird Wladimir nicht von der Industrie dominiert, wichtigster Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Mariä-Himmelfahrtskathedrale, das Goldene Tor, ein altes Stadttor, die Demetriuskathedrale als letztes Zeugnis der fürstlichen Residenz, das Fürstinnen-Kloster, das Kloster Bogoljubowo ebenfalls mit Überresten eines Schlosses und unweit des Stadtzentrums die berühmte Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kirche an der Nerl von 1165, die Andrei Bogoljubski in nur einem Sommer errichten ließ, sowie weitere Kirchen, Klöster und Profanbauten.
Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung sind zwei Werke Andrei Rubljows: Ein Fresko mit einer Darstellung des Jüngsten Gerichts und seine Ikone Wladimirskaja. Die Darstellung des Jüngsten Gerichts findet sich im hinteren Teil der Mariä-Himmelfahrtskathedrale. Anders als in den meisten anderen Darstellungen des Jüngsten Gerichts gibt es aber nicht Gerettete und Verdammte, sondern nur Gerettete – zweifellos Ausdruck der theologischen Überzeugung Rubljows. Das Fresko ist renovierungsbedürftig.
Rubljows Wladimirskaja, eine Ikone der Muttergottes mit Jesus am Arm, findet sich im neben der Kathedrale liegenden Museum. Sie ist eine Kopie der berühmten, aus Kiew nach Wladimir und von Wladimir nach Moskau verbrachten Wladimirskaja, die aber von Rubljow adaptiert wurde.
In Wladimir wird der öffentliche Personennahverkehr mit Bussen abgewickelt. Es gibt außerdem in der Stadt mehrere Trolleybuslinien. Eine Busfahrt kostet 10 Rubel. Es gibt eine regelmäßige Busverbindung mit Moskau, die Fahrzeit liegt allerdings oft weit über 4 Stunden. Eine Busfahrkarte von Wladimir nach Moskau kostet 220 Rubel.
Es gibt außerdem eine direkte Zugverbindung nach Moskau (Fahrzeit ca. 2,5 Std.) zum Kursker Bahnhof. Fernverkehrszüge aus Ostrussland halten auch in Wladimir und enden in Moskau am Leningrader Bahnhof. Die Strecke wird gegenwärtig für eine Hochgeschwindigkeitsverbindung ausgebaut auf dem der für Russland modifizierte ICE (Siemens Velaro RUS) fahren soll. Ein Zugkarte kostet je nach Klasse 350 bis 550 Rubel.
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