Wizlaw I. (* um 1180; † 7. Juni 1250) war ein Fürst von Rügen.
Inhaltsverzeichnis |
Wizlaw wurde 1193 erstmals erwähnt. Seine Eltern waren Fürst Jaromar I. und Hildegard von Dänemark (* ca. 1135), die Tochter von Knut V. Magnusson von Dänemark[1] (ca. 1128–1157) und (Sophie?) Sverkersdotter[2] von Schweden.
Wizlaw nahm 1219 an einem Kriegszug seines Lehnsherren, des dänischen Königs Waldemar II. nach Estland teil. Nach dem Rücktritt seines Bruders Barnuta wurde Wizlaw I. 1221 urkundlich als Fürst von Rügen erwähnt. In diesem Jahr sind auch erstmals deutsche Siedler in den rügenschen Festlandsbesitzungen erwähnt. In den Folgejahren nahm er erneut an Kriegen auf Seiten Waldemars II. teil, so 1225 an der Schlacht bei Mölln und 1227 an der Schlacht von Bornhöved. Trotz der Niederlagen der Dänen hielt er am Lehnsverhältnis mit Dänemark fest. 1231 gründete er das Zisterzienserkloster Neuenkamp (heute Franzburg). Er verlieh 1234 Stralsund das Stadtrecht und gewährte der Stadt Privilegien wie Fischereirechte und Zollfreiheit. Während seiner Regierungszeit erreichte das Fürstentum Rügen seine größte Ausdehnung.
Mit seiner Frau Margarete (* vor 1200; † 5. März 1232), wahrscheinlich eine Nichte des Erzbischofs Absalon von Lund, hatte er sechs namentlich bekannte Söhne:
| Vorgänger |
Fürst von Rügen 1221-1249 |
Nachfolger |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wizlaw I. |
| KURZBESCHREIBUNG | Fürst von Rügen |
| GEBURTSDATUM | um 1180 |
| STERBEDATUM | 7. Juni 1250 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."