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Wilburgstetten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wilburgstetten
Wilburgstetten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wilburgstetten hervorgehoben
49.02805555555610.391944444444437
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Wilburgstetten
Höhe: 437 m ü. NN
Fläche: 25,3 km²
Einwohner:

2.094 (31. Dez. 2008)[1]

Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91634
Vorwahl: 09853
Kfz-Kennzeichen: AN
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 224
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Alte Schulstrasse 8
91634 Wilburgstetten
Webpräsenz: www.wilburgstetten.de
Bürgermeister: Bernhard Kisch (CSU)
Lage der Gemeinde Wilburgstetten im Landkreis Ansbach
Karte

Wilburgstetten ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Wilburgstetten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Panorama Wilburgstetten

[Bearbeiten] Geografische Lage

Wer die Romantische Straße von Würzburg, Rothenburg ob der Tauber und Feuchtwangen kommend über Dinkelsbühl nach Nördlingen benutzt, passiert die Gemeinde Wilburgstetten. Sie befindet sich am Zusammenfluss der Rotach mit der Wörnitz. Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Wittelshofen, Weiltingen, Fremdingen, Tannhausen, Stödtlen, Mönchsroth und Dinkelsbühl.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Nach Wilburgstetten eingegliedert wurde die ehemals selbständige Gemeinde Rühlingstetten. Bereits 1971 und 1972 wurden die Kommunen Wittenbach, Knittelsbach, Greiselbach, Welchenholz und Villersbronn Ortsteile von Wilburgstetten.

[Bearbeiten] Geschichte

Das Gebiet um Wilburgstetten ist schon in sehr früher Zeit Siedlungsstätte gewesen. 1931 wurde bei Schachtarbeiten westlich der B 25 ein vorgeschichtliches Sitzgrab gefunden, welches von Experten in die Zeit um 2000 vor Christus datiert wird. Die Römer zogen ihren Grenzwall, den Limes, im Süden von Wilburgstetten. Teile dieser römischen Befestigungsanlage, die die Romantische Straße kreuzen, sind bis heute sichtbar und werden im Volksmund als "Teufelsmauer" bezeichnet.

Im Mittelalter lag Wilburgstetten im Gebiet der Grafen von Oettingen. Ab 1261 existierte ein eigenständiger Wilburgstettner Ortsadel: die Familie von Rechenberg. Sie waren Truchsesse des oben genannten Grafen von Oettingen und wohnten auf der Feste Limburg. Ein weiterer Zweig der Familie besaß die Burg Wilburg inmitten des Dorfes. Sie ist die Namensgeberin der Gemeinde. Die ersten Ansiedlungen entstanden im Umfeld der beiden Festungen diesseits und jenseits des Flusses. Die Burgen sicherten dabei den Übergang der alten Reichsstraße von Dinkelsbühl über die Wörnitz nach Nördlingen und weiter nach Süden.

Von 1431 bis 1805 stand Wilburgstetten unter maßgeblichem Einfluss der Freien Reichsstadt Dinkelsbühl, die nach Aussterben des Ortsadels Grund- und Patronatsherrin Wilburgstettens wurde und deren Wappen noch heute den Giebel des Wilburgstettener Pfarrhaus ziert. Dinkelsbühl besaß auch das Zollrecht an der Wörnitzbrücke. Bei Überfahrung der Brücke von Wilburgstetten waren Gespannmaut und Warenzoll fällig. Von Juden verlangte man eine Mautgebühr schon allein für das Überschreiten zu Fuß.

Wilburgstetten bildet in kirchlicher Hinsicht eine römisch-katholische Enklave inmitten einer protestantischen Region. Die katholische Kirchengemeinde untersteht dem Bistum Augsburg.

Im 20. Jahrhundert dehnte sich das Wilburgstettener Siedlungsgebiet kräftig nach Süden hin aus. Heute gilt das Dorf an der Wörnitz als Kleinzentrum mit über 2100 Einwohnern und - angesichts der Dorfgröße - beachtlichen 900 Arbeitsplätzen.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder, die alle zur Fraktion Freie Wählergruppe gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,3%. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

[Bearbeiten] Wappen

Gespalten; vorne in Rot ein aufrecht stehender goldener Rechen, hinten in Silber ein halbes blaues Mühlrad am Spalt.

[Bearbeiten] Partnergemeinden

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft

Industrie (Bau und Holz) und Agrarwirtschaft dominieren in Wilburgstetten. Es sind aber auch Einzelhandel, Handwerk, Gaststättengewerbe und andere Dienstleistungsanbieter vorhanden.

[Bearbeiten] Verkehr

Zu erreichen ist Wilburgstetten über die Bundesautobahn 6, Ausfahrten Aurach (35 km), Schnelldorf (21 km) und über die Bundesautobahn 7, Ausfahrt Dinkelsbühl-Fichtenau (20 km). Wilburgstetten befindet sich an der B 25, einem Teil der Romantische Straße. Die Bahnstrecke Nördlingen–Dombühl wird heute wieder für den Güterverkehr, hauptsächlich zum örtlichen Holzwerk verwendet. Weiterhin wird sie noch von der Museumsbahn des Bayerischen Eisenbahnmuseums zwischen Nördlingen, Dinkelsbühl und Feuchtwangen genutzt.

Der zunehmende LKW Verkehr auf der B 25, als Fluchtreaktion vor der LKW-Maut, hat in Greiselbach zu Protesten wegen des stark zugenommenen Lärms und Abgasen durch die Anwohner geführt (25. April 2007). Es wird der Bau einer Umgehungsstraße gefordert.

Kirche St. Margaretha, Grimeiß'sches haus
Hl. Kreuz-Kapelle Wilburgstetten

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Kirche und Vereinswesen

[Bearbeiten] Fremdenverkehr

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31.12. (Hilfe dazu)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Wilburgstetten – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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