| Wettersteingebirge | |
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Lage des Wettersteins innerhalb der Ostalpen |
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Wettersteingebirge und Mieminger Kette (links) von Nordosten |
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| Höchster Gipfel | Zugspitze (2.962 m ü. NN) |
| Lage | Bayern, Tirol |
| Teil der | Nördlichen Kalkalpen |
| Koordinaten | 47° 25′ N, 11° 8′ OKoordinaten: 47° 25′ N, 11° 8′ O |
Das Wettersteingebirge, kurz auch Wetterstein genannt, ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Es ist ein relativ kompaktes Gebirge zwischen Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Seefeld in Tirol und Ehrwald. Anteil haben Deutschland mit dem Freistaat Bayern und Österreich mit dem Bundesland Tirol. Im Wetterstein befindet sich der höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze.
Das Wettersteingebirge ist ein ideales Revier für Bergsteiger und für Kletterer. Bergwanderer müssen teilweise große Höhenunterschiede bewältigen. Die Nähe des Gebirges zu den süddeutschen Ballungszentren, die landschaftliche Attraktivität und die gute Erschließung mit Seilbahnen bewirken, dass das Gebirge zu manchen Zeiten überlaufen ist. Wie fast überall gibt es jedoch auch im Wetterstein Gebiete, wo der Naturfreund (fast) alleine mit der gewaltigen Hochgebirgsnatur sein kann.
Inhaltsverzeichnis |
Das Wetterstein grenzt an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:
In der AVE, der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen, sind das Wetterstein und die Mieminger Kette als eine einzige Gebirgsgruppe dargestellt.
Im Westen und Norden bildet die Loisach die Grenze vom Ehrwalder Becken bis Garmisch-Partenkirchen. Im Nordosten verläuft die Grenze von Garmisch-Partenkirchen bis Mittenwald entlang des Kankerbachs, des Kranzbachs und der Isar. Im Osten bildet die Isar die Grenze von Mittenwald bis Scharnitz. Südlich von Scharnitz setzt sich die Grenze entlang des Drahnbachs fort bis auf Höhe Seestadeln. Im Süden verläuft die Grenze von Ehrwald entlang des Gaisbachs und über die Ehrwalder Alm bis ins Gaistal (Leutascher Ache) und weiter über Leutasch - Oberweidach und nördlich des Simmelbergs vorbei zum Drahnbach.
Der Sattel zwischen dem Kankerbach und dem Kranzbach (Wasserscheide Loisach - Isar) verbindet das Wetterstein mit den Bayerischen Voralpen. Der Sattel bei der Ehrwalder Alm stellt die Verbindung zwischen Wetterstein und Mieminger Kette her.
Der Alpenvereinsführer teilt das Wettersteingebirge in die folgenden Untergruppen ein:
Die 10 höchsten Gipfel des Wetterstein:
| 1. | Zugspitze | 2.962 m | 6. | Hochwanner | 2.746 m | |
| 2. | Schneefernerkopf | 2.875 m | 7. | Mittlere Höllentalspitze | 2.745 m | |
| 3. | Zugspitzeck | 2.820 m | 8. | Innere Höllentalspitze | 2.743 m | |
| 4. | Nördliche Wetterspitze | 2.750 m | 9. | Äußere Höllentalspitze | 2.721 m | |
| 5. | Mittlere Wetterspitze | 2.750 m | 10. | Östliche Wetterspitze | 2.720 m |
Im Wetterstein gibt es über 150 benannte und mit Höhenkote versehene Gipfel. Zu den bekannteren gehören (geordnet nach der Höhe):
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Der Jubiläumsgrat als hochalpine Führe (Stellen bis zum unteren dritten Schwierigkeitsgrad auf (III- nach UIAA-Skala)) entlang des Blassenkamms verbindet den höchsten deutschen Berg über die Gipfel Innere, Mittlere und Äußere Höllentalspitze mit der Alpspitze.
Die Zugspitze wird auf verschiedenen Routen sehr häufig bestiegen, auch die Alpspitze ist durch mehrere Steiganlagen ein beliebtes Gipfelziel. Das Gebiet rund um die Oberreintalhütte sowie die Südseite der Schüsselkarspitze und der Scharnitzspitze sind bekannt für alpine Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade in festem plattigem Kalk. Die Südseite über dem Gaistal ist deutlich ruhiger als die Nordseite.
Für den Kletterer sind die Berge nördlich von Leutasch sehr interessant, im Besonderen der Oberreintal-Schrofen, die Scharnitzspitze sowie die Schüsselkarspitze. In den Südwänden dieser drei Grenzberge sind alpine Kletterrouten in großer Zahl vorhanden. In den letzten Jahren wurde von Heinz Zak mit der Sanierung einiger alpiner Klassiker begonnen. Diese Tatsache lockt immer mehr Kletterer in dieses Gebiet.
Die Kombination von Almen und schroffen Felsregionen ist nicht nur einzigartig im deutschen Alpenraum, sondern bietet auch Lebensraum für einige Tierarten, wie zum Beispiel Gämse, Alpenmurmeltier, Alpendohle, Alpensalamander, Kreuzotter, Steinadler und viele Marderarten.
Der Deutsche Alpenverein unterhält sechs bewirtschaftete Alpenvereinshütten mit Übernachtungsmöglichkeit im Wettersteingebirge: Das Münchner Haus (2.962 m), die Meilerhütte (2.366 m), die Knorrhütte (2.052 m), das Kreuzeckhaus (auch: Adolf-Zoeppritz-Haus, 1.652 m), die Höllentalangerhütte (1.379 m) und die Reintalangerhütte (1.366 m). Darüber hinaus bieten das privat bewirtschaftete Schachenhaus (1.866 m) und die Wiener Neustädter Hütte (2.209 m, unterhalten vom österreichischen Touristenklub) Verpflegung, Schutz und Unterkunft für Bergsteiger und Wanderer. Die Sektion München des Deutschen Alpenvereins pachtet seit 1920 die Waxensteinhütte (auch Alpl- oder Aiplehütte) und betreibt sie als Selbstversorgerunterkunft. Im Oberreintalkar liegt die Oberreintal-Hütte, die Treffpunkt der Wettersteinkletterer ist (Selbstversorgerhütte mit Getränkeverkauf durch den Hüttenwirt). Außerdem befinden sich im Wettersteingebirge mehrere Hütten in Privatbesitz. Von diesen ragt das Kreuzjochhaus mit seiner idylischen Lage besonders heraus, da man im Sommer eines der schönsten Panoramen in den bayerischen Alpen vor sich hat und man sich im Winter mittem im Skigebiet von Garmisch-Partenkirchen befindet.
Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch das Wetterstein. Der Rote Weg der Via Alpina verläuft mit drei Etappen durch das Wetterstein wie folgt:
Der Nordalpine Weitwanderweg 01 (Kalkalpenweg) verläuft mit seiner Teilstrecke 15 in zwei Varianten durch das Wetterstein.
Von Scharnitz über den Hohen Sattel nach Puidbach Arn haben beide Varianten den gleichen Verlauf. In Puidbach Arn gabelt sich der Weitwanderweg in eine hochalpine und in eine leichtere Variante. Die hochalpine Variante führt über die Meiler Hütte ins Reintal und weiter zum Zugspitzgipfel. Von dort wird nach Ehrwald abgestiegen. Die leichtere Variante führt durch das Leutascher Achental und über die Ehrwalder Alm ebenfalls nach Ehrwald.
Im Wetterstein gibt es die folgenden Klettersteige:
Fritz Schmitt: Wetterstein. Täler, Grate und Wände. Alpinmonografie. Rother Verlag, München 1979, ISBN 3-7633-7134-6
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."