Das Staatswappen von Serbien stellt ein weißes Kreuz in der Form eines griechischen Kreuzes mit vier gleich langen Armen auf rotem Schild dar (das sogenannte serbische Kreuz), mit vier Feuereisen, die ähnlich wie der kyrillische Buchstabe C (= lat. S) aussehen. Die als Buchstaben umgedeuteten Feuereisen werden heute als Monogramm für Serbien (kyrillisch Cрбиja) oder als Abkürzung für den serbischen Nationalspruch Samo sloga Srbina spasava (kyrillisch Само слога Србина спашава, deutsch Nur Eintracht rettet den Serben) interpretiert.
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Im Wappen der byzantinischen Kaiserdynastie der Palaiologen standen die Buchstaben B als Abkürzung für Βασιλεύς Βασιλέων Βασιλεύων Βασιλευόντων, der König der Könige regiert über die Könige. Dieses Symbol war das Wappen der serbischen Herrscherdynastie der Nemanjiden (1169-1371), und wurde schon vom ersten Nemanjica, Stefan Nemanja, eingeführt, doch erst unter Stefan Lazarević, dem Sohn des in der Schlacht auf dem Amselfeld 1389 gefallenen Fürsten Lazar Hrebeljanović, wurde das Wappen offizielles Staatswappen Serbiens. Byzantinischen Ursprungs und älter als das serbische Kreuz ist der weiße (heraldisch silberne) doppelköpfige Adler. Als sich der serbische Zar Stefan Dušan im 14. Jahrhundert zum Kaiser der Serben und Griechen (Byzantiner) krönen ließ, übernahm er den oströmischen Adler als Symbol des Machtanspruchs des Kaisertums über das West- und Oströmische Reich (ähnlich wie der einköpfige deutsche Bundesadler auf die Übernahme des weströmischen Kaisertums zurückgeht). Der weiße doppelköpfige Adler wird in der Regel zusammen mit dem serbischen Kreuz an der Brust und ebenfalls auf einem roten Schild dargestellt.
Das Kreuz gilt als Symbol des serbischen Volkes, der Adler als Symbol für den serbischen Staat. Interessant erscheint, dass die Republik Serbien, ähnlich wie Ungarn (Wappen mit dem Nationalsymbol, der Stephanskrone, bekrönt), dennoch das Wappen eines Königreiches (im Falle Serbiens Wappenmantel und Königskrone aus der Zeit des Haus Obrenović) führt.
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Wappen des jugoslawischen Königreiches 1918-1941 |
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."