Das Wappen Moldawiens besteht aus einem gold geränderten, horizontal in Rot und Blau geteilten Schild. Darüber liegt der goldene Kopf eines Auerochsen, zwischen dessen Hörnern sich ein achtstrahliger Stern befindet. Zu seiner Rechten wird der Auerochsenkopf von einer Rose, zu seiner Linken von einem leicht geneigten Halbmond flankiert. Alle heraldischen Elemente auf dem Schild sind von goldener (gelber) Farbe. Der Schild liegt auf der Brust eines rot bewehrten Adlers natürlicher Farbe, der im Schnabel ein goldenes Kreuz, in der rechten Klaue einen Olivenzweig und in der linken Klaue ein goldenes Zepter hält.
Das Wappen wurde 1994 gesetzlich eingeführt. Der Adler ist das historische Wappentier Rumäniens, ist jedoch im heutigen rumänischen Wappen golden und trägt ein Schwert anstelle des Olivenzweiges. Der dreigeteilte Schwanz weist auf die drei Regionen Gagausien, Zentralmoldawien und Transnistrien hin.
Das Wappen ist schon im 15. Jahrhundert belegt und war in ähnlicher Form das Symbol des alten Fürstentums Moldau, allerdings mit einer Sonne statt der Rose. Sonne und Mond sind offensichtlich Symbole von Münzen des antiken Dakien. Der achtzackige Stern wird als altes dakisches Weisheitssymbol gedeutet. Der Kopf des Auerochsen war das Wappentier des walachischen Fürstengeschlechts Basarab. Mit der Rose bildete es auch das Wappen von Bessarabien, allerdings mit anderer Farbgebung und einem fünfzackigen Stern.
Das Wappen befindet sich auch im mittleren goldenen Streifen der moldawischen Trikolore, was diese deutlich von den Flaggen Rumäniens, Andorras und des Tschad unterscheidet.
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Wappen des Fürstentums Moldau an einer Mauer des Cetăţuia-Klosters in Iaşi (17. Jh.) |
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."