Das Wappen des Großherzogtums Luxemburg geht aus den Wappen der zweiten und dritten mittelalterlichen Häuser Luxemburgs hervor. Diese Dynastie geht auf Heinrich den Blinden (1136-1196), Graf von Namur und Luxemburg zurück. Nach seinem Tode wurden seine Besitztümer aufgeteilt wie folgt:
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Ermesinde II. heiratete 1214 Walram III. von Limburg. Dieser fügte als Zeichen seiner Ansprüche auf die Markgrafschaft Namur seinem Wappen die Königskrone bei. Beim Tod seines Vaters fügt er dem Wappen den gespaltenen Schwanz bei als Zeichen seiner Herrschaft über die Grafschaft Luxemburg und das Herzogtum Limburg.
Dieses ist das erste bekannte Wappen Luxemburgs.
Sein Sohn Heinrich der Blonde, welcher Luxemburg, Arlon und Laroche beerbte aber nicht Limburg, fügte die blauen Streifen im Hintergrund zu wahrscheinlich als Zeichen dafür, dass er eine neue Dynastie begann.
Es besteht aber auch die Möglichkeit dass er sein Wappen mit dem der Grafen von Looz und Grandpré ( 2 Linien des Hauses Ardennen-Luxemburg weiblicher Nachfolge ) gleichstellen wollte welche ein gelb-rot gestreiftes Wappen führten und im Farbeneinklang mit dem roten Löwen blau-weiss als Streifenfarben wählte.
Die Anzahl der Streifen variierte im Laufe der Zeit zwischen 8 und über 20 je nach künstlerischen Laune. Heute ist es jedoch üblich das Standard von zehn Streifen anzuwenden. Das Wappen blieb, von kleinen Variationen abgesehen, bis 1890 unverändert. Folgende Herrscher trugen in ihrem Wappen das Wappen von Luxemburg:
1890 besteigt das Haus Nassau-Weilburg den luxemburgischen Thron.
Sein erster Vertreter, Adolf, benutzte mehrere Wappen. Zwischen 1890 und 1898 wurde das alte Wappen Luxemburg mit einem Abdeckschild des Hauses Nassau versehen.
Im Jahre 1898 wurden die Wappen für das Haus Nassau neu festgelegt.
Das kleine Wappen wurde geviertelt mit jeweils zwei Abbildungen der Wappen der Häuser Nassau und Luxemburg dargestellt. (Heraldisch ausgedrückt: geviert von Nassau und Luxemburg, auf dem Schild ruht eine Königskrone)
Das mittlere Wappen: Geviert von Nassau und Luxemburg, auf dem Schild gehalten von zwei Löwen, auf deren Häuptern jeweils eine Königskrone ruht, das Ganze umrahmt von einem Purpurmantel auf dem ebenfalls eine Königskrone ruht.
Das große Wappen (hier nebenstehend)ist: geteilt von drei, gespalten von drei (welches 16 Plätze ergibt), aufgelegt ein Herzschild geviert von Nassau und Luxemburg, auf I Saarbrücken, auf II Merenberg, auf III Weilnau, auf IV Moers, auf V Katzenelnbogen, auf VI Nassau (erstes Viertel vom Herzschild), auf VII Luxemburg (zweites Viertel vom Herzschild), auf VIII Saarwerden, auf IX Diez, auf X Luxemburg (drittes Viertel vom Herzschild), auf XI Nassau (letztes Viertel vom Herzschild) auf XII Lahr, auf XIII Vianden, auf XIV Kirchberg, auf XV Sayn, auf XVI Mahlberg.
Auf dem Schild ruhen 6 Helme, auf dem 1. und dem 6. eine Krone.
Helmfiguren:
Wappenhalter:
2 goldene Löwen, rotbezungt, mit abgewandtem Kopf.
Der Schild und die Wappenhalter auf 4 verschlungenen Goldzweigen, das ganze auf einem Purpurmantel besäumt und gebunden in gold, innen ausgelegt mit Hermelin.
Auf dem Mantel ruht die Königskrone
Dieses Wappen wurde von der Fürstenfamilie geführt bis zur Abdankung von Charlotte I.
Durch seine Heirat mit der Fürstin Charlotte I., kommt Prinz Felix von Bourbon-Parma in den luxemburger Adelsstand. Er erhält sein eigenes Wappen (leider noch kein Bild vorhanden).
Für die Wappen des Erbprinzen Jean gab es mehrere Projekte die aber weil fehlerhaft nie ausgeführt wurden so dass er seit seiner Amstübernahme als Großherzog 1964 nur das kleine Wappen führte.
Durch Gesetz vom 23. Juni 1972, veröffentlicht im Mémorial 051 vom 16. August 1972 und vom 27. Juli 1993, welches das Gesetz vom 23. Juni 1972 über die nationalen Hoheitszeichen umändert und vervollständigt (Mém. A-No73 vom 16. September 1993 Seite 1416) wurden die jetzigen Wappen und Hoheitszeichen des Großherzogtums eingeführt.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."