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Wandlitz :

femme russe

Wandlitz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wandlitz
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Wandlitz hervorgehoben
Koordinaten: 52° 45′ N, 13° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Barnim
Höhe: 59 m ü. NN
Fläche: 164,27 km²
Einwohner: 21.065 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 128 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16348
Vorwahl: 033397
Kfz-Kennzeichen: BAR
Gemeindeschlüssel: 12 0 60 269
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile mit je einem Ortsbürgermeister
Adresse der Gemeindeverwaltung: Prenzlauer Chaussee 157
16348 Wandlitz
Webpräsenz:
Bürgermeister: Udo Tiepelmann (SPD)
Lage der Gemeinde Wandlitz im Landkreis Barnim
Karte

Wandlitz ist eine 2004 aus ehemals 9 selbstständigen Dörfern gebildete Großgemeinde im Landkreis Barnim im Bundesland Brandenburg in Deutschland. Wandlitz bezeichnet gleichzeitig einen Ortsteil der gleichnamigen Gemeinde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Seit der letzten Verwaltungsreform in den Jahren 2003/2004 gehören die folgenden ehemals selbstständigen Dörfer zur neuen Großgemeinde Wandlitz:

Nachbargemeinden sind Marienwerder im Norden, Biesenthal im Nordosten, Bernau im Osten, Panketal im Südosten und die Stadt Berlin im Süden. Im Westen schließt die Stadt Oranienburg und im Nordwesten die Stadt Liebenwalde an.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Rathaus in Wandlitz

Der Rat der Gemeinde Wandlitz besteht aus 28 Ratsfrauen und Ratsherren. Am 28. September 2008 fanden die letzten Kommunalwahlen statt. Die Wahlbeteiligung betrug 48,5 % der wahlberechtigten Einwohner der Großgemeinde. Danach setzt sich die Gemeindevertretung wie folgt zusammen:[1][2]

Partei / Wahlbewerber Stimmenanteil (%) Sitze
SPD 28,0 8
Die Linke 27,5 8
CDU 15,4 4
Wählervereinigung „Freie Wähler Wandlitz“ 10,6 3
Wählervereinigung „Bürger für Bürger Basdorf Schönwalde“ 7,5 2
Bündnis 90/Die Grünen 3,6 1
Wählervereinigung „Die Unabhängigen“ 2,5 1
Einzelbewerber Schalo 2,4 1

Der Gemeinderat beschäftigt sich unter anderem mit dem Verwaltungs- und Vermögenshaushalt der Kommune. Der Verwaltungshaushalt der Großgemeinde Wandlitz hatte im Jahr 2007 einen Umfang von 23,8 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt von 10,4 Millionen Euro. Die Gemeinde entwickelte 2007 Rücklagen von 5,36 Millionen Euro, der Schuldenstand wurde von 16 Millionen Euro im Jahr 2004 auf 12,8 Millionen Euro im Jahr 2007 verringert.[3]

[Bearbeiten] Gemeindewappen

Wappen der Gemeinde Wandlitz

Auf dem Wappenschild der Gemeinde Wandlitz ist auf der rechten Seite ein goldenes Seeblatt auf blauem Grund dargestellt. Die linke, schmalere Seite des Schildes bildet eine goldene Fläche, die mit der gegenüberliegenden blauen durch neun „Zinnen“ verzahnt ist. Das stilisierte goldene Blatt einer Wasserlilie soll auf den slawischen Ursprung des Ortsnamens verweisen – Vandelice: „Menschen, die am Wasser leben“. Der Wasserbezug der Gemeinde wird auch durch den überwiegend blauen Wappengrund versinnbildlicht. Die neun Ortsteile der bis 2003 selbstständigen Gemeinden sind symbolisch durch die neun ineinander greifenden „Zinnen“ der Grundfarben im Wappenbild aufgenommen.

Das Führen des Wappens der Großgemeinde Wandlitz wurde mit Schreiben vom 22. April 2008 durch das Innenministerium des Landes Brandenburg genehmigt. Vorangegangen waren seit 2006 zunächst erfolglose Versuche, die seit der Gemeindegebietsreform im Oktober 2003 entstandene Idee eines übergreifenden Gemeindewappens zu realisieren. Auf Grundlage eines Gestaltungswettbewerbs der Fachhochschule für Design in Potsdam einigten sich die Wandlitzer Gemeindevertreter im Dezember 2007 auf den im April 2008 bestätigten Entwurf. Mit dem Wappen führt Wandlitz nun auch eine in den gleichen Grundfarben gehaltene Flagge mit entsprechend, farblich seitenverkehrt, eingefügtem Wappen.[4]

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Die Großgemeinde Wandlitz unterhält Partnerschaften zu den Städten Gladbeck in Nordrhein-Westfalen, zur Gemeinde La Ferrière in Frankreich sowie seit 17. November 2002 zur Gemeinde Trzebiatów (Polen), mit denen regelmäßige Kulturaustausche stattfinden.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Museen

Zur Gemeinde Wandlitz gehören

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Ende 2007 waren in der Großgemeinde Wandlitz 2092 Unternehmen oder selbstständige Gewerbetreibende angemeldet.[5] Nur vier der Unternehmen beschäftigten über 50 Mitarbeiter. Die Selbstständigen stellten 3,86 Prozent der Bewohner des Gemeindegebietes. Mit 85 Prozent waren die weitaus meisten Firmen in der Dienstleistungsbranche tätig. Größter Arbeitgeber mit 199 Mitarbeitern war die Kommune selbst.[6]

[Bearbeiten] Ort Wandlitz

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Der Ortsteil Wandlitz liegt circa 20 km nordöstlich von Berlin innerhalb eines der Brandenburger Großschutzgebiete, dem Naturpark Barnim, und ist von Mischwald und dem Stolzenhagener-, dem Wandlitz- und dem Liepnitzsee umgeben. Der Ort liegt in der Endmoränenlandschaft der sogenannten Weichseleiszeit, aus welcher noch etliche verlandende Gewässer wie die „Heiligen drei Pfühle“ vorhanden sind.

2003/2004 wurde der Wandlitzsee, ehemals im Besitz der Stadt Berlin, an eine Consulting-Firma aus Düsseldorf verkauft, welche nunmehr für die Nutzung der Wasserfläche Gebühren erhebt.

[Bearbeiten] Geschichte

Relikt der ehemaligen Postkutschenstation

Die erste urkundliche Erwähnung von Wandlitz stammt aus dem Jahre 1242, in dem es noch „Vandlice“ hieß. Mit ihr wird der Verkauf des Dorfes von den Markgrafen Johann I. und Otto III. an das Kloster Lehnin für 150 Silber-Mark belegt. Bis 1542 blieb Wandlitz im Besitz der Klosterherren aus Lehnin, im Ergebnis der Säkularisation wurde der Ort von verschiedenen staatlichen Domänen verwaltet.

Im 18. und 19. Jahrhundert siedelten sich zahlreiche Menschen hier an; nach einer Reduzierung der Einwohner in Folge des Dreißigjährigen Krieges begann jedoch der Aufschwung des Ortes.

Maränensage (Eingelassene Boden-Tafel vor dem Strandbad)
Der Wandlitzer See

Der Name „Wandlitz“ soll aus dem slawischen Wort „Vandelice“ herrühren, was so viel wie „Menschen, die am Wasser leben“ bedeutet. Die Slawen nannten ihre Siedlung so, da sie sich auf der am weitesten in den See vorgeschobenen Halbinsel befand.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Wandlitz zum Kurort und von den Bewohnern der nahegelegenen deutschen Hauptstadt zum beliebten Ausflugsziel, das mit der neu gebauten Eisenbahnlinie „Niederbarnimer Eisenbahn“ gut erreichbar war.

Bekannt wurde der Ort zu DDR-Zeiten durch die zwischen Wandlitz und Bernau gelegene Waldsiedlung, in der die Mitglieder des Politbüros des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), unter anderem Walter Ulbricht und später Günter Mittag, Erich Honecker u.a. wohnhaft waren. Das militärisch streng abgeschottete Objekt lag abseits sonstiger Besiedlung und wurde über die Fernverkehrsstraße F 273 mit der Autobahn verbunden. Die Waldsiedlung wurde nach Beendigung der ursprünglichen Nutzung in den 1990er-Jahren zu einer Reha-Einrichtung umgestaltet (Brandenburg-Klinik). Aufgrund der Staatskarossen des schwedischen Autobauers Volvo wurde die Waldsiedlung beziehungsweise Wandlitz zu DDR-Zeiten im Volksmund in Anspielung auf Wolgograd „Volvograd“ genannt.

Einwohnerentwicklung
1871 1905 1925 1938 1990 2000 2007
584 822 1267 2418 2979 4547 5340

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Ortsvorsteher

Ingo Musewald (seit 13. Oktober 2008; Wählervereinigung „Freie Wähler Wandlitz“)

[Bearbeiten] Ortsbeirat

Am 28. September 2008 fanden die letzten Kommunalwahlen statt. Die Wahlbeteiligung betrug 53,5 % der wahlberechtigten Einwohner. Danach setzt sich der aus neun Personen bestehende Ortsbeirat wie folgt zusammen:[7][8]

Partei / Wahlbewerber Stimmenanteil (%) Sitze
Die Linke 33,1 3
Unabhängige Bürgergemeinschaft 31,8 3
SPD 16,2 2
CDU 15,2 1
FDP 3,6 0

Der Ortsbeirat hat beratende Funktion für die Gemeindevertretung von Wandlitz bezüglich der Entscheidungen des Gremiums, die den Ortsteil Wandlitz betreffen. Einige der Vertreter des Ortsbeirates sind gleichzeitig Gemeindevertreter.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Ein Berliner Wahrzeichen am "Wellnest" in Wandlitz - der Buddy Bär Saunabär

Zu den kulturellen Highlights des Ortsteils gehören das Agrarmuseum Wandlitz in Wandlitz-Dorf sowie etliche Künstlerarbeiten und -ateliers wie

[Bearbeiten] Kirchen

Dorfkirche Wandlitz

Die Fundamente der evangelischen Kirche in Wandlitz-Dorf stammen aus der Zeit der Entstehung des ersten Dorfes im 13. Jahrhundert. Zunächst gab es einen schlichten Bau im spätromanischen Stil, später wurde dieses Bauwerk durch frühgotische Elemente verändert. Im 18. Jahrhundert erfolgte eine Erweiterung und ein Umbau in ein typisches frühbarockes Gotteshaus.

Die katholische Kirche St. Konrad befindet sich im Ortsteil Wandlitzsee, sie wurde zwischen 1936 und 1937 unter dem Baumeister Carl Kühn errichtet. Die Kirche hatte bei der Einweihung zwei Bronzeglocken, von denen die größere gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zur Produktion von Kriegsgerät abgeliefert werden musste. 1972 erfolgte eine vereinfachte Innenraumgestaltung, zwischen 1996 und 2007 sind mehrfach Umbauten und Ergänzungen vorgenommen worden. Durch anonyme Spender wurde der Nachguss einer zweiten Glocke, der Einbau einer Lautsprecheranlage und einer elektrischen Läuteanlage im Jahre 2007 ermöglicht.

[Bearbeiten] Naturdenkmäler

Ein Anziehungspunkt der Gemeinde und Mittelpunkt des Ortsteils ist der Wandlitzsee mit dem dazugehörigen Strandbad.

Im Dorfkern Wandlitz wächst auf dem Kirchvorplatz eine sehr alte Eiche, die unter Naturschutz steht.

Im Forst um den Liepnitzsee stehen mehrere hundertjährige Eichen, ein Naturlehrpfad lädt zu Erkundungsspaziergängen ein.

Wasserscheidestein

Durch den Ort Wandlitz verläuft auf der Barnimer Hochfläche die Wasserscheide zwischen Ost- und Nordsee, zwischen Oder und Elbe und hier konkret zwischen Wandlitzer See und Liepnitzsee. Aus diesem Grund sorgten im Jahr 2007 die Limnologen für die Aufstellung eines künstlerisch gestalteten Wasserscheidesteins im Park vor dem Strandbad: über einem großen Findling befindet sich ein symbolischer Wasserzulauf.

[Bearbeiten] Freizeit und Sport

Mit der Entwicklung des Ortes Wandlitz zu einem vielbesuchten Erholungsort kamen bereits frühzeitig mehrere Freizeitmöglichkeiten auf; es entstanden ein Angelverein, eine Schützengesellschaft, der Fußballclub „1. FC Eintracht Wandlitz“ (heute „1. FV Eintracht Wandlitz“), ein Kegelsport-Verein und ein Segelclub. Und nach 1990 entstanden weitere Vereine und Clubs. Außer den genannten Organisationen gibt es nun: den „Chor Jubilate“, die „Original Wandlitzer Musikanten“, einen Reitverein, eine Jagdgenossenschaft, die Geschichtswerkstatt Wandlitz, zwei Vereine, die sich um die Bademöglichkeiten am Wandlitzsee verdient machen („Illvera 1929“ und „Neptun 1997“), den Radsportclub Wandlitz unter Anleitung des ehemaligen Radweltmeisters Jürgen Geschke, einen Volleyball-Verein, einen Tischtennis-Verein, einen Boule-Club (angeregt durch die Städtepartnerschaft mit La Ferrière), ein Inlineskate-Center, eine Surfschule usw. Viele der genannten Einrichtungen organisieren regelmäßige Veranstaltungen, auch für Nicht-Vereinsmitglieder. Daneben gibt es eine Bibliothek, die in den vergangenen Jahren umfangreich erweitert wurde und jetzt im historischen Bahnhofsgebäude von Wandlitzsee untergebracht ist. Außerdem bieten das Agrarmuseum Wandlitz, der Naturpark-Verein Barnim, die AWO Wandlitz Wanderungen, Diskussionsrunden, Feste und andere Veranstaltungen an.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

Als Wirtschaftsfaktor haben sich im Ortsteil Wandlitz inzwischen mehrere Autohäuser und zahlreiche Handwerksbetriebe etabliert. Hinzu kommen Einkaufsmöglichkeiten von Lebensmittel-Discountern und -Ketten bis hin zu einem alteingesessenen Unternehmen, das bereits in den 1940er Jahren als „Der dicke Kurt“ bekannt wurde (ein privater Lebensmittelhändler, der nach der Wende als Verkaufseinrichtung für „Edeka“ weiter existiert).

Im Jahr 2004 waren im Ortsteil Wandlitz der Gemeinde Wandlitz 499 Gewerbebetriebe gemeldet. Bis 2007 stieg die Zahl um 18,2 % auf 590 Gewerbebetriebe.[5]

[Bearbeiten] Verkehr

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war Wandlitz ein Durchgangsdorf mit einer Ausspann-Station für Postkutschen (zu erkennen an dem freigelegten Backsteinhäuschen „Ausspannung“ am ehemaligen Gasthaus „Seekrug“). Die Postkutschenverbindung bestand zwischen Basdorf und Klosterfelde. Ein Postmeilenstein am Eingang zum Ortsteil Wandlitzsee kündet noch heute von dieser Zeit.

Im Jahre 1901 wurde die Bahnlinie Berlin-Wilhelmsruh – Groß Schönebeck/Liebenwalde, die Niederbarnimer Eisenbahn, feierlich eröffnet.

Da der Ort Wandlitz bereits zuvor durch einige neue Siedlungsbereiche um die Bernauer Chaussee und um die Heiligen drei Pfühle gewachsen war, verfügt er über zwei Bahnhöfe: Wandlitz und Wandlitzsee.

Mit der Regionalbahn-Linie 27, der sogenannten Heidekrautbahn, besteht seitdem eine Direktverbindung Richtung Süden nach Berlin, zunächst Wilhelmsruh, dann Schildow und nun Karow. In Richtung Norden führt die Strecke nach Groß Schönebeck in der Schorfheide. Eigentümerin und Betreiberin der Strecke ist die Niederbarnimer Eisenbahn AG.

Ab 1908 brachte eine Kraftomnibus-Linie Berliner vom Stettiner Bahnhof in den Kurort Wandlitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg (ab circa 1960) bestand bis etwa 1990 eine sogenannte Omnibus-Ausflugslinie („Dreieck-Linie“) zwischen Berlin-Weißensee und dem Ortsteil Wandlitzsee, die von den Ost-Berliner Verkehrsbetrieben unterhalten wurde.

Von Bernau aus ist Wandlitz mit der Barnimer Busgesellschaft mbH erreichbar.

Der Ortsteil Wandlitz liegt an der Bundesstraße 273 und an der Bundesstraße 109.

[Bearbeiten] Bildung

Relief am Schuleingang Wandlitzsee
Von Schülern gestaltetes Giebelbild an einem Schulgebäude

In Wandlitz (Dorf) gab es im 18./19. Jahrhundert die erste Gemeindeschule. Für die heutigen Schulgebäude an der Prenzlauer Chaussee, in denen eine Grundschule und ein Gymnasium untergebracht sind, wurde der Grundstein am 8. Mai 1953 gelegt. Ende des Jahres 1955 konnten dort die ersten Räume genutzt werden. Nach Fertigstellung der Turnhalle 1956 und der Aula 1957 fanden die Arbeiten an dem Gebäudekomplex 1961 mit einem Erweiterungsbau wegen der Aufnahme der Kinder aus der Waldsiedlung ihren Abschluss.[9]

Die Grundschule der Klassenstufen 1 bis 6 hatte im Jahr 2008 (Stand: 5. Juli 2008) 15 Klassen mit 361 Schülern. Das entspricht einer Klassenfrequenz von 24 Schülern pro Klasse. An der Grundschule waren 19 Lehrer beschäftigt. Das Gymnasium, Klassenstufen 7 bis 13, hatte im selben Jahr 579 Schüler in acht Klassen, bei einer Klassenfrequenz von 29 Schülern pro Klasse, sowie in einem Kurssystem. Die 52 Lehrer des Gymnasiums führten die Abiturienten in den Prüfungen zu einem Notendurchnitt (Notenskala 1 bis 6) im Fach Deutsch von 2,7 (Landesdurchschnitt: 2,6) und im Fach Mathematik von 3,8 (Landesdurchschnitt: 3,2).[10]

Neben den beiden Schulen gibt es an der Bernauer Chaussee als Bildungseinrichtung das OSZ 1 BARNIM, zu welchem eine Fachschule für Sozialwesen und eine Berufsfachschule für soziale Berufe gehören, die aus dem ehemaligen Schul- und Ferienobjekt der DEWAG-Werbung hervorgegangen sind.

[Bearbeiten] Historische Gasthäuser

ehemaliges Gasthaus „Goldener Löwe“ im Mai 2007
Fundamentreste des Gasthauses am Liepnitzsee
Bootshausreste des Gasthauses am Liepnitzsee

[Bearbeiten] Unterkünfte und kulinarische Angebote heute

Eine Vielzahl neuer Gaststätten entstand seit der Wende im Ort Wandlitz, dabei nutzten einige Erwerber beziehungsweise Pächter vorhandene Räume in den Bahnhofsgebäuden, einige bauten Wohngebäude oder ehemalige Verkaufsstellen aus, einige Restaurants wurden völlig neu gebaut. Im alten Dorfkern von Wandlitz wurde aus einem früheren „Parteierholungsheim“ ein Hotel und Restaurant. Nunmehr gibt es mehr als 20 verschiedene Restaurants, wobei deutsche regionale Küche überwiegt. Dazu kommen noch italienische, griechische und argentinische Angebote. Außer Hotels haben einige Bewohner auch Ferienhäuser oder Pensionen eröffnet.

[Bearbeiten] Impressionen aus dem Ort Wandlitz

... und weitere unter

Commons Commons: Wandlitz – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Märkische Oderzeitung, 30. September 2008, Seite 17
  2. Bekanntgabe der Feststellung der endgültigen Wahlergebnisse der Kommunalwahl vom 28. September 2008, Amtsblatt für die Gemeinde Wandlitz Nr. 12/2008 / Amtliche Bekanntmachungen, Seite 2
  3. Gemeinde Wandlitz: Jahresbericht 2007, Seite 26 „Daten und Fakten – Haushaltsstatistik: Haushaltsvolumen, Schulden und Rücklagen“
  4. Zeitung „Märkischer Sonntag“, 25. Mai 2008, Seite 16 Lokales, „Wappen & Fahne genehmigt“
  5. a b Gemeinde Wandlitz: Jahresbericht 2007, Seite 26 „Daten und Fakten – Gewerbestatistik: Gemeinde“
  6. Aus Heidekraut Journal Heft 16, Februar / März 2008, Seite 5, Quelle: IHK; Gemeinde Wandlitz
  7. Märkische Oderzeitung, 30. September 2008, Seite 18
  8. Bekanntgabe der Feststellung der endgültigen Wahlergebnisse der Kommunalwahl vom 28. September 2008, Amtsblatt für die Gemeinde Wandlitz Nr. 12/2008 / Amtliche Bekanntmachungen, Seite 11
  9. Gymnasium Wandlitz, Geschichte
  10. „Heidekraut Journal“, Bürgerblatt für die Orte der Gemeinde Wandlitz, Jahrgang 2008, Heft 19, Seite 4: „Wandlitzer Schulen in Fakten“

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Wandlitz – Bilder, Videos und Audiodateien

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