Walter Radermacher (* 10. Juni 1952 in Walheim bei Aachen) ist seit dem 1. August 2008 Generaldirektor von Eurostat.[1] Zuvor war er zwischen Dezember 2006 und Juli 2008 Präsident des Statistischen Bundesamtes[2].
Als Präsident des Statistischen Bundesamts übernahm Radermacher für die Zeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft (1. Halbjahr 2007) auch den Vorsitz in der Ratsarbeitsgruppe Statistik. Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble ernannte Radermacher während dessen Amtseinführung (18. Januar 2007) zudem mit Wirkung vom 19. Januar 2007 zum Bundeswahlleiter. Traditionell wird das Amt des Bundeswahlleiters vom jeweiligen Präsidenten des Statistischen Bundesamtes bekleidet.
Nach Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre in Aachen und Münster trat Radermacher 1978 in das Statistische Bundesamt ein. Seine ersten Erfahrungen sammelte Radermacher in den Handelsstatistiken und vor allem bei der Planung und Durchführung der Handels- und Gaststättenzählung 1985, der ersten Großzählung in Deutschland nach dem Volkszählungsurteil von 1983. Anschließend war er mit der Implementierung moderner Geo-Informationssysteme in der amtlichen Statistik befasst. In den 1990er Jahren baute er die Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) im Statistischen Bundesamt auf und verschaffte der deutschen UGR internationale Anerkennung.
Seit 1998 engagierte er sich - zunächst verantwortlich für den Bereich Organisation und von 2001 bis Mitte 2003 als Leiter der Verwaltung im Statistischen Bundesamt - für Verwaltungsmodernisierung, zum Beispiel durch Einführung eines modernen Qualitätsmanagementsystems, eines Personalentwicklungssystems und des Controllings. Ende 2003 wurde Walter Radermacher zum Vizepräsidenten des Statistischen Bundesamtes ernannt.
Walter Radermacher lebt in Wiesbaden, ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und einen Enkel.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Radermacher, Walter |
| KURZBESCHREIBUNG | Präsident Statistisches Bundesamt |
| GEBURTSDATUM | 10. Juni 1952 |
| GEBURTSORT | Walheim |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."