Karl Walter Friedensburg (* 6. März 1855 in Hamburg; † 19. Februar 1938 in Wernigerode) war ein deutscher Archivar und Historiker.
Walter Friedensburg war der Sohn eines Hamburger Zeitungsredakteurs. Nach dem Geschichtsstudium an der Universität Göttingen und Breslau erhielt Friedensburg 1880 eine Stelle als Archivhilfsarbeiter am Staatsarchiv Magdeburg. Zuvor hatte er 1877 zum Dr. phil. promoviert. 1882 wurde er zum Archivassistent ernannt. Seit 1878 war er als Privatdozent in Marburg und später in Göttingen tätig. 1889 wurde Walter Friedensburg außerordentlicher Professor an der Universität Halle.
Von 1888 bis 1898 leitete er das Preußische Historische Institut in Rom und wurde 1901 Direktor und Vorstand des Staatsarchivs Stettin. Hier erfolgte seine Ernennung zum Geheimen Archivrat. In dieser Funktion wechselte er 1913 an das Staatsarchiv Magdeburg, dessen Leitung er bis zur Pensionierung 1923 ausübte. In Wernigerode im Harz verbrachte er seinen Lebensabend.
Seit 1913 war Walter Friedensburg Mitglied der Historischen Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, deren Leitung er in den Jahren 1922 und 1923 übernahm.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Friedensburg, Karl Walter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Archivar und Historiker |
| GEBURTSDATUM | 6. März 1855 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 19. Februar 1938 |
| STERBEORT | Wernigerode |
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."