Walter Emil Grützner (* 1881 in Dresden; † 1951 in Bad Godesberg) war ein deutscher Verwaltungsjurist und Mitglied der SPD.
Nach bestandenem juristischen Staatsexamen und anschließender Referendarzeit wirkte Grützner seit 1909 in der Dresdner Stadtverwaltung. Nach Kriegsdienst in den Jahren 1914-16 wurde er 1917 als Referent in das Kriegsernährungsamt berufen. 1917-20 wirkte er als Stadtrat in Düsseldorf. 1920 ernannte ihn die preußische Staatsregierung zum Regierungspräsidenten von Düsseldorf, von wo er 1923 durch die französischen Besatzungsbehörden ausgewiesen wurde. 1924 erfolgte seine Ernennung zum Regierungspräsidenten von Merseburg. Differenzen mit dem sozialdemokratischen preußischen Innenminister Albert Grzesinski führten 1929 zu seiner Abberufung und Versetzung als Senatspräsident an das preußische Oberverwaltungsgericht.
1934-35 war er kurzzeitig noch als Regierungsrat an den Regierungspräsidien in Köln und Stettin tätig, ehe er von den Nationalsozialisten aus dem Staatsdienst entlassen wurde.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grützner, Walter Emil |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Verwaltungsjurist |
| GEBURTSDATUM | 1881 |
| GEBURTSORT | Dresden |
| STERBEDATUM | 1951 |
| STERBEORT | Bad Godesberg |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."