Wallfahrtsspiegel waren aus einer Blei-Zinn-Legierung gegossene Spiegel, mit deren Hilfe die Pilger etwas vom Segensschein der Reliquien einfangen und mit nach Hause nehmen zu können hofften.
Wallfahrtsspiegel wurden in hohen Stückzahlen hergestellt. In der Volksfrömmigkeit waren sie weit verbreitet.
Johannes Gutenberg war bekannter Hersteller von Wallfahrtsspiegeln. Er hatte ein vertragliches Abkommen mit dem Vogt Hans Riffe von Lichtenau, um Wallfahrtsandenken für die Heiltumsfahrt nach Aachen im Jahre 1440 zu produzieren. Sein Wissen hatte er sich in Straßburg angeeignet.[1]
Stephan Füssel: Johannes Gutenberg, Rowohlt Taschenbuch Verlag
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."