Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Wallfahrtskirche Maria Hilf (Amberg)

- Wallfahrtskirche Maria Hilf (Amberg) -

Wallfahrtskirche Maria Hilf (Amberg) :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Wallfahrtskirche Maria Hilf (Amberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Hauptfassade der Kirche

Die Wallfahrtskirche Maria Hilf ist eine Wallfahrtskirche auf dem Mariahilfberg in Amberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Geschichte der Wallfahrt geht auf die Jahre 1633/34 zurück, als während des Dreißigjährigen Kriegs in Amberg die Pest wütete. In ihrer Not wandte sich die notleidende Bevölkerung der Stadt an die Gottesmutter Maria um Hilfe und gelobte, ihr zum Dank alljährlich Wallfahrten durchzuführen, wenn Rettung käme. Der Rektor des Jesuiten-Gymnasiums P. Caspar Hell stiftete ein Gnadenbild, eine Kopie des berühmten Gnadenbilds Mariahilf von Lucas Cranach dem Älteren, das sich im Innsbrucker Dom befindet. Es wurde auf dem 529m hohen Berg (heute: Mariahilfberg) zunächst im Turm der alten Burg aufgehängt, der zu einer Kapelle hergerichtet wurde. 1641 errichtete man eine eigene Votivkapelle, die sich jedoch schon bald als zu klein für die sich entwickelnde Wallfahrt erwies.

[Bearbeiten] Die Wallfahrtskirche

1696 begann man mit dem Bau der heutigen barocken Wallfahrtskirche. Die Pläne stammten von Wolfgang Dientzenhofer, die Bauausführung wurde von Georg Peimbl geleitet. Die Stuckaturarbeiten und der Hochaltar stammen von Giovanni Battista Carlone, die Deckenfresken, die die Geschichte der Wallfahrt zeigen, von Cosmas Damian Asam. Der Bau war 1702 vollendet und wurde 1711 geweiht. 1726 wurde der Kirchturm gebaut, die Treppenanlage 1859. 1934 sowie 1976–1981 fanden umfangreiche Renovierungen statt.

Die Wallfahrtskirche wird vom Franziskanerorden betreut. Es ist seine letzte Niederlassung in der Stadt, seit das frühere Franziskanerkloster 1804 in der Säkularisation aufgehoben wurde. Seit dem 1. September 2007 wird das Franziskanerkloster von fünf polnischen Franziskaner-Patres aus Krakau betrieben. [1] [2]

[Bearbeiten] Baubeschreibung

Der Vorplatz der Kirche ist durch eine monumentale dreiseitige Treppenanlage aus 23 Granitstufen und einem Freialtar geprägt. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten ist die Kirche selbst nicht wie üblich geostet, sondern nach Nordwesten ausgerichtet.

Kircheninneres

Der Innenraum präsentiert sich als einschiffiger Rechteckbau mit einem stark eingezogenen zweijochigen Chor. Zwischen die Wandpfeiler sind Emporen eingezogen, die im unteren Bereich je drei Seitenkapellen entstehen lassen.

Der Deckenraum ist mit schweren plastischen Stuckarbeiten verziert, die die fünf großen und zahlreichen kleineren Fresko-Gemälde einschließen. Das Bildprogramm der Hauptfresken stellt die Geschichte der Wallfahrt dar. Die Motive sind vom Chor aus in Richtung Eingang:

  1. Die Pest in Amberg 1634
  2. Die Übertragung des Gnadenbildes in den Bergfried
  3. Die Rettung des Gnadenbilldes während des Brandes 1646
  4. Die Weihe der Wallfahrtskirche Mariahilf
  5. Gläubige pilgern zum Mariahilfberg

In den 1703 aus Marmor und Stuck geschaffenen Hochaltar ist als Herzstück das Gnadenbild eingefasst. Die Bilder der Seiten- und Kapellenaltäre zeigen Szenen aus dem Neuen Testament und Heiligenlegenden. Bestimmend für den Raumeindruck sind ferner eine Reihe monumentaler Stuckfiguren von biblischen Gestalten, die von Paolo Allio 1717 geschaffen wurden.

[Bearbeiten] Glocken

Nr. Name Gussjahr Gießer,
Gussort
Durchmesser
(mm)
Gewicht
(kg)
Nominal
1 Jubiläums- und Gefallenenglocke 1950 Johann Hahn,
Landshut
1750 3200
2 Marien- und Johannes-Nepomuk-Glocke 1729 Gabriel Magnus Reinburg,
Amberg
1560 1900 c’
3 Angelusglocke 1746 Ferdinand Dietrich,
Straubing
1260 1340 d’
4 Antoniusglocke 1950 Johann Hahn,
Landshut
1170 920 e’
5 Josefsglocke 1971 Rudolf Perner,
Passau
1020 607 g’
6 Johannes-Capistran-Glocke 1971 Rudolf Perner,
Passau
930 455 a’

[Bearbeiten] Wallfahrt heute

Die Wallfahrtskirche ist noch heute Ziel vieler Wallfahrten, z. B. einer alljährlichen Dankprozession der Amberger Bevölkerung an einem Sonntag im Mai. Hauptfest ist jedoch die alljährliche Bergfestwoche um das Fest Mariä Heimsuchung (2. Juli) herum, die mit ihrer Predigtreihe, aber auch mit weltlicheren Angeboten wie Bier und Bratwürsten Tausende von Pilgern aus der Umgebung anzieht.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Bergfest startet mit guter Nachricht. Jetzt offiziell: Wallfahrtsbetrieb geht nahtlos weiter - Polnische Franziskaner lösen bayerische ab. Amberger Zeitung vom 29. Juni 2007
  2. Amberger verabschiedeten „ihre“ Franziskaner aus dem Kloster. Mittelbayerische Zeitung vom 26. August 2007

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Wallfahrtskirche Maria Hilf in Amberg – Bilder, Videos und Audiodateien

49.45297777777811.871102777778Koordinaten: 49° 27′ 11″ N, 11° 52′ 16″ O

rencontre

Wallfahrtskirche Maria Hilf (Amberg) - En savoir plus

Rencontre Wallfahrtskirche Maria Hilf (Amberg) - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.